Hallo Raimund,
habe rein zufällig diese Sendung gesehen.
Ich muss Friedmann zustimmen. Antworte aber mit meinen Worten. Die FDP kannte die Vorgänge und wenn Kommissar Rex, der Bundesvorsitzende der Spass-Partei, der baden-württembergische Wadenbeiser Döring - der seine Skandale aufarbeiten wollte - statt dumme Reden zu halten - , und einige mehr so tun als sei dies alles Sache der FDP ist das falsch. Mit Möllemanns Abtritt kann und darf die Angelegenheit nicht erledigt sein, da ist mehr zu klären. Dies ist eine Seite.
Eine andere Seite ist, dass solche Fragen ja nicht ohne Grund gestellt werden und vor allem von wem sie gestellt werden. Das Thema „Antisemitismus“ wird mit allen Mitteln am Kochen gehalten. Und es funktioniert doch. Keiner traut sich in diesem Land, der politische Führung hat, Kritik an der Politik von der isr. Armee zu äussern. Die SPD, teile der CDU und die Alt-Krawaller in der FDP winseln ja bereits schon, wenn jemand von Israel redet.
:10.12.2002 11:19 Uhr
Antisemitismus-Streit: Friedman fordert von der FDP ein
Schuldbekenntnis
Naja, wir alle haben eine schwere Kindheit hinter uns.
Mit neuen Angriffen gegen FDP-Chef Guido Westerwelle hat der
Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel
Friedman, den von Jürgen Möllemann im Frühjahr angezettelten
Streit zwischen FDP und Zentralrat wieder angefacht.
Ich glaube, man sollte Friedmann nicht so ernst nehmen. Er ist ein machtbewusster Mensch und zeigt dies auch.
Solange vor allem Westerwelle nicht damit anfange, auch über
eigene Fehler nachzudenken, kommt die FDP nach Ansicht
Friedmans nicht ‚als seriöse Partei‘ in Frage.
Da hat er recht. Ich würde - was Friedmann nie sagen würde - solange die FDP durch Hamm-Brücher, durch den baltischen Grafen, durch Hirsch regiert wird - kommt die FDP nicht für seriöse Politik in Frage.
Westerwelle
hatte noch am Montagabend die Verbundenheit mit Israel
bekräftigt.
Na, und, es gibt auch einige Bundespolitiker, die angeblich nichts gegen Palästinenser haben und in den letzten drei Tagen zugejubelt haben, wenn der ísr. Präsident kein Wort für die Tötungen von Frauen und Kindern durch das isr. Militär fand.
Die FDP betreibe zur Zeit Tatsachenverdrängung, indem sie das
Parteiausschlussverfahren gegen Jürgen Möllemann betreibe.
Erst nach einer ‚ehrlichen Aufarbeitung‘ könne es aber wieder
Normalität mit dem Zentralrat der Juden geben.
Mein Gott, es ist eben so. Völlig überspitzt dargestellt: "Wer nicht vor dem ZdJ kniet und sich ins Gesicht schlagen lässt, ist kein Gesprächspartner ". Nun hat jeder Club in unserem Land das Recht seine Gesprächspartner selbst zu suchen.
Gruss Günter