Warum 'zieht' ein ofen erst mit derzeitalleleistun

ich und ein kollege haben an eine leitung 2 mal einen 2kw ofen angehängt 10 Ampére abgesichert ( Netzt leistung 230volt)
eigentlich müste ja die sicherung gleich auslösen, den P=I*U ; I= P/U 2* 2kw/230v=17,39A .Also warum löst die sicherung nicht aus
mfg
sepp

Moinmoin,

weil die Sicherung bei Überlastung erst nach einer der Sicherung zugeordneten Zeitkurve abschaltet. Je nach Type oder Charakteristik bei Automaten spricht man vom k-Wert. Die Sicherung spricht also erst nach erreichen des k-fachen Nennstromes an.
Dieser kann von 2,5 * 10A = 25A bei Z-Automaten sein oder bis zum 12-fachen Wert bei k_Automaten also 120A sein. Deshalb muß ja auch jeder Stromkreis nach installation geprüft werden. Dafür gibt es (unübersichtlicherweise) in den VDE Vorschriften Tabellen (Tabellen wird jedoch kein Elektriker mit zur Baustelle schleppen).
Die bessere Rechnung währe dann Abschaltstrom IA=Nennstrom IN mal k-Faktor. Am Ende der Leitung messen ob die Impedanz das fließen des Abschaltstromes zuläst.
Gruß
Friedrich

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Moinmoin,

weil die Sicherung bei Überlastung erst
nach einer der Sicherung zugeordneten
Zeitkurve abschaltet. Je nach Type oder
Charakteristik bei Automaten spricht man
vom k-Wert. Die Sicherung spricht also
erst nach erreichen des k-fachen
Nennstromes an.
Dieser kann von 2,5 * 10A = 25A bei
Z-Automaten sein oder bis zum 12-fachen
Wert bei k_Automaten also 120A sein.
Deshalb muß ja auch jeder Stromkreis nach
installation geprüft werden. Dafür gibt
es (unübersichtlicherweise) in den VDE
Vorschriften Tabellen (Tabellen wird
jedoch kein Elektriker mit zur Baustelle
schleppen).
Die bessere Rechnung währe dann
Abschaltstrom IA=Nennstrom IN mal
k-Faktor. Am Ende der Leitung messen ob
die Impedanz das fließen des
Abschaltstromes zuläst.
Gruß
Friedrich

Danke Friedrich
Ich wusste nicht mehr wie der K wehrt heisst, in meinem fall war er glaube ich 1.3
Noch etwas, die sicherung hat mit der Zeit dann doch noch aus gelöst Aber warum ??

Moinmoin,

weil sie wie oben schon gesagt den thermischen Schutz nach einer in den VDE Vorschriften festgelegten Zeitkennlinie bieten muß, und das neben dem Kurzschlußschutz ein Leistungsmerkmal der Sicheung darstellt. Das Ding ist halt so konzipiert. Es ist doch, wenn Du ein Draht erhitzt, bis er glüht und schlußendlich durchbrennt einige Zeit notwendig. Bei der Sicherung ist es genauso. Der Draht besteht aus einer Legierung, die bei trägen Sicherungen noch mit Schmelzlot verstärkt wird. Im DIAZED System ist der k-Faktor für flinke Sicherungen bis 50A 3,5 dadrüber 5,0 Bei den trägen Sicherungen dürfte er ca. den 7-fachen Nennstrom benötigen um innerhalb von 0,2seck. durchzubrennen. Wenn Du Dir mal so eine Tabelle anschaust, wird eine 16A Sicherung (träge) mit einen Nennstrom von z.B: %= A thermisch belastet - sie wird dann erst nach 10 Stunden durchbrennen. Wird diese Sicherung mit 100A belastet , so beträgt die Zeit nur noch 0,3 seck. Hier ist Die Frage, reicht das Installationskabel für eine Steckdose von 1,5qmm aus - nein es ist sogar nicht gestattet diese Sicherungsbauform für Steckdosenstromkreise zu verwenden. Dort dürfen nur Automaten mit 16A vorgeschaltet werden (logisch-oder?).
Bei Feinsicherunge gibt es folgende Ausführungen: superflinke FF, flinke F, mittelträge H; träge T, und superträge TT. Der 1,5fache Nennstrom kann die Sicherung innerhalb 1ner Stunde zur Abschaltung bringen. Im Kurzschlußfall variiert es zwischen 300ms.

Soll isch Dir mal eine Sicherungskurve einscannen?

Friedrich

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