Ich habe seit einer längeren Zeit ein komisches Verhalten beim schlafen, das passiert jedoch nicht immer. Genau wenn ich kurz davor bin einzuschlafen zucke ich zusammen, aber so stark als ob ich plötzlich einen Schrecken bekommen habe. Gleichzeitig ist es auch als ob ein Schmerz mir im Kopf plötzlich durchzucken würde und ich sehe schwarz vor Augen. Manchmal geschieht es mehrmals hintereinander und irgendwann hab ich dann Angst einzuschlafen, weil dieses Gefühl echt unangenehm ist. Hat das vielleicht mit dem träumen zutun? Wer weiß woran das liegen mag?
Ich danke euch schon Mal im voraus.
Hallo, das interessiert mich jetzt aber auch. Kenne dieses Phänomen von mir, allerding trat es es auf, als ich damals mit meinem ersten Freund zusammenzog und dann von seinem „Einschlafzucken“ hochschreckte. scheint ansteckend zu sein *G*
Gespannte Grüße Corinn
Ich habe seit einer längeren Zeit ein komisches Verhalten beim
schlafen, das passiert jedoch nicht immer. Genau wenn ich
kurz davor bin einzuschlafen zucke ich zusammen, aber so stark
als ob ich plötzlich einen Schrecken bekommen habe.
Dieses Phänomen tritt bei vielen Menschen auf; es handelt sich offenbar um „Fehlschaltungen“ beim Herunterfahren des Organismus, siehe
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1011988&_z=859070
http://www.handelsblatt.com/technologie/schneller-sc….
Die Ursachen scheinen aber noch nicht bis ins Einzelne geklärt zu sein.
Gruß
Kreszenz
Ich habe seit einer längeren Zeit ein komisches Verhalten beim
schlafen, das passiert jedoch nicht immer.
Länger ist gerade angesichts deines geringen Alters ziemlich ungenau, seit Wochen, Monaten wär schon hilfreich.
Genau wenn ich
kurz davor bin einzuschlafen zucke ich zusammen, aber so stark
als ob ich plötzlich einen Schrecken bekommen habe.
Das ist noch relativ normal, im Schlaf werden auch Erinnerungen durchgearbeitet, deswegen werden alle Leitungen zu den Muskeln abgeschaltet, bis auf die zu den Augen. Deswegen wird der Traumschlaf auch als REM(Rapid Eye Movement)-Schlaf bezeichnet.
Dass beim Umschalten auch mal der eine oder andere Fehler vorkommt, erscheint mir erst mal im Rahemen des Normalen, Schlafwandeln ist schon eine Stufe schlimmer.
Gleichzeitig ist es auch als ob ein Schmerz mir im Kopf
plötzlich durchzucken würde und ich sehe schwarz vor Augen.
Manchmal geschieht es mehrmals hintereinander und irgendwann
hab ich dann Angst einzuschlafen, weil dieses Gefühl echt
unangenehm ist. Hat das vielleicht mit dem träumen zutun? Wer
weiß woran das liegen mag?
Zunächst würde ich mal tippen, es ist eine Anpassungstörung oder verübergehende Erscheinung des Erwachsenwerdens. Ich kenne diese Erscheinung allerdings von Psychopharmaka, wenn du solche nimmst, solltest du uns das unbedingt mitteilen.
Wenn du häufig Angst vorm Schlafen und Träumen hast, zwei eigentlich sehr schönen Sachen, solltest du dir schon was überlegen. Am Besten, dies hier auch mitzuteilen.
Der Rat nach professioneller Hilfe wäre auch mein nächster gewesen, und ich will auch nicht davon abraten, ich warte nur auf das Jahr, bis kein Einwohner unseres Landes ohne professionelle Hilfe erwachsen wird.
Daher: lass dich nicht verrückt machen. Und wenn du trotzdem das Gefühl hast verrückt zu sein, und nur dann, such Hilfe.
Hallo Destin,
eine weitere Möglichkeit könnte eine von dir noch nicht bemerkte Hyperventilation sein.
Bei panikartigen Ängsten/Stress schlägt das Herz schneller, man atmet flacher und der Stauerstoffgehalt im Körper steigt rasant an.
Ist der Gehalt an Sauerstoff zu hoch im Körper, kann es zu extrem
schmerzhaften Zuckungen bzw. Muskelkrämpfen kommen. Das ist tatsächlich sehr unangenehm und macht vielleicht zusätzlich Angst, vor allem wenn man die Ursache nicht kennt, dann evtl. sogar glaubt, einen Herzinfarkt zu erleiden.
Das Schwarzwerden vor den Augen kann ein weiteres Zeichen sein, dafür, dass du hyperventilierst. Wenn zu viel Sauerstoff im Körper ist, kann es Kreislaufprobleme geben und dir wird schwarz vor den Augen.
Lies dir diese Seite durch, sie ist glaube ich sehr hilfreich. Die Bücher muss man dann auch gar nicht mehr extra kaufen.
http://www.panikattacken.at/hyperventilation/hyperve…
Abbhilfe schafft nur geistige Entspannung (an einer Lösung des Problems arbeiten, Entspannungsmethoden, oder wenn gar nichts mehr geht kurzfristig Medikamente die angstlösend sind, aber probiere es erstmal mit Baldriantropfen z.B. Sederiston (wirkt finde ich ganz gut)
Einige Menschen, die hyperventilieren haben sich einige erste Hilfe Maßnahmen angeeignet: bei akuten Panikanfällen in die Tüte atmen (aber natürlich nur ein paar Male, sonst kann es gefährlich werden), dann sinkt der Sauerstoffgehalt im Körper nämlich schnell.
Andere Möglichkeit, die ich von einem Lungenfacharzt kenne: 10 sek Luftanhalten, atmen, 10sek Luftanhalten, atmen. Das kann man 3 min oder so machen. Geht auch.
Allerdings würde ich erstmal abklären, ob es bei dir an der Hyperventilation liegt, sonst gehen diese Maßnahmen natürlich nach hinten los.
Muskelentspannungsübungen (Jakobson) sind auch ganz hilfreich, denn dadurch wird die Atmung automatisch langsamer. Lass dich einfach fallen und trainiere die einzelnen Muskeln erschlaffen zu lassen, so als wenn du wie ein Stein ins Bett sinkst, immer tiefer und tiefer.
Alles ist schlaff und zieht nach unten.
Grüße
und alles Gute
Laura