Was antwortet ihr darauf

Neulich im Bewerbungsgespräch:

Und warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Ich: Aufgrund meiner fachlichen Qualifikation, meinen früheren Tätigkeiten, die einen großen Bezug zur Stellenausschreibung haben, Offenheit für neue Herausforderungen, belastbarkeit, fähigkeit Dinge voranzutreiben.

Was antwortet ihr so ?

War nicht wirklich davon begeistert, sagte er würde ganz woanders ansetzen. was meint er damit, der Chef ?

Freu mich schon auf eure Antworten (auch auf englische Antworten)

Gruß
Aaliyah

Merhaba - Aaliyah.
So weit lass ich es erst garnicht kommen.
Ich geh doch nicht als Bittsteller dahin.
Ich biete denen meine Kenntnisse und meinen Einsatz an.
Wenn sie dann noch fragen sollten,
warum sie mich einstellen sollen,
da wäre ich bei denen sowieso im falschen Film;
sie hätten sich disqualifiziert,
und dann sähen sie meinen Rücken.
Aloha - digi
(kann mir nicht vorstellen, bei einem Arbeitgeber um Arbeit zu ‚betteln‘)

Alle die mich das bisher gefragt haben

Und warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Hallo,

Fast Alle, die mich das bisher gefragt haben, bekamen von mir als Antwort:

Das liegt an Ihnen. Sie entscheiden. Wenn Sie kein Interesse hätten, hätten Sie mich wohl kaum zum Vorstellungsgespräch eingeladen, oder macht es Ihnen Spaß, die Zeit der Leute zu vergeuden? Ich hab bestimmt etwas Besseres zu tun, als mir hier den Mund fusselig zu reden, wenn sie doch keine Lust haben, mich einzustellen.

Einem Personaler hab ich mal geantwortet:
Damit Sie nicht mehr jede Woche die Selbe, von Rechtschreibfehlern behaftete Stellenanzeige veröffentlichen müßen, auf die sich eh kein Schwein meldet.
Das saß, Promt hatte ich meinen ersten Job.

Gruß
Sticky

Hallo.

Und warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Hallo,

Fast Alle, die mich das bisher gefragt haben, bekamen von mir
als Antwort:

Das liegt an Ihnen. Sie entscheiden. Wenn Sie kein Interesse
hätten, hätten Sie mich wohl kaum zum Vorstellungsgespräch
eingeladen, oder macht es Ihnen Spaß, die Zeit der Leute zu
vergeuden? Ich hab bestimmt etwas Besseres zu tun, als mir
hier den Mund fusselig zu reden, wenn sie doch keine Lust
haben, mich einzustellen.

Wenn das im Gespräch mal flüssig rüberkommt.
Aber wenn das (fast) jeder machen würde, müsste man sich wieder was Neues einfallen lassen.

Einem Personaler hab ich mal geantwortet:
Damit Sie nicht mehr jede Woche dieselbe, von
Rechtschreibfehlern behaftete Stellenanzeige veröffentlichen
müssen, auf die sich eh kein Schwein meldet.
Das saß, prompt hatte ich meinen ersten Job.

Schweine können doch nicht lesen :smiley:
…aber wie lange hatte das Vergnügen mit der Arbeit überhaupt gedauert ?

mfg M.L.

Hi!

Neulich im Bewerbungsgespräch:

Und warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Was antwortet ihr so ?

„Auf Ihre Einladung hin bin ich zu Ihnen gekommen und habe mich Ihnen vorgestellt. Nun ist es an Ihnen, mir ein Angebot zu unterbreiten und schließlich an mir, dieses anzunehmen. Die Entscheidung, mir dieses Angebot zu machen, kann ich Ihnen nicht abnehmen, wohl aber den Aufwand, noch weitere Bewerber zu sehen.“

Grüße,

Mathias

Hallo Aaliyah,

das kann ich so pauschal nicht sagen. Auch nicht für meine englischen Gespräche. :smile:
Kommt auf die Situation an, den Menschen, mit dem ich es zu tun habe, mein Bauchgefühl für die Situation und den Menschen, meine Tagesform …

Auf jeden Fall schließe ich mich digi an: Ein Arbeitsvertrag ist ein Vertrag zwischen gleichberechtigten Partnern - gebettelt wird nicht und wer mich als Bittgängerin will, ist schon falsch.

Grüße
Christiane

hi,

ist ja zum Teil schon der Hammer, was ihr antwortet. Wirklich ? Und dann auch den Job bekommen.

Also, ist das dann wirklich eine Firma, die man verachten sollte, wenn sie einem solche Fragen stellt. Ich habe gelesen, dass es nichts mit Provokation zu tun hat, sondern dem Bewerber nochmals die Möglichkeit gibt all seine Stärken zu demonstrieren. Außerdem kann auch getestet werden, wie jemand in stressigen Situationen reagiert. Gut, da gibt es vielleicht bessere Fragen dafür. Ich sehe das eigentlich ganz locker und als Chance nochmal zu demonstrieren, dass ich mich mit den Anforderungen der Stelle reflektiert habe und entsprechendes vorzuweisen habe.

Gruß
Aaliyah

hallo microdigi,

wenn du viele monate über fast 200 bewerbungen schreibst, kaum eine antwort bekommst, die stellenanzeigenmärkte fast leergefegt sind, seit jahren aus allen medien tönt, arbeitslose wären nur asoziale, welche keine lust hätten und nur mehr zwang zur arbeitsaufmahme bräuchten und dass selbst dir bekannte, welche dich besser einschätzen könnten, diese polemik übernehmen, wenn du so unter erfolgsdruck stehst, endlich einen job zu bekommen, dann würdest auch du dir solche demütigungen gefallen lassen, welche leider heutzutage eher die regel, denn die ausnahme sind.

strubbel
B:open_mouth:)

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Hallo Markus,

…aber wie lange hatte das Vergnügen mit der Arbeit überhaupt
gedauert ?

Das Vergnügen dauerte 18 Monate, bis ich von mir aus gekündigt habe, weil ich von lu nach de gezogen bin. Die Rechtschreibfehler kamen daher, daß in einem französischsprachigen Unternehmen im Personalbüro nur der Chef Franzose war und die Azubis, welche auch für die Stellenanzeigen verantwortlich waren, aus de kamen.

Gruß
Sticky

Hi strubbel,
warst Du nicht mal in (der Nähe von) Karlsruhe?

Natürlich kann ich mir das Szenario vorstellen;
auch für mich waren die Zeiten nicht immer gülden.

Dennoch, nein, ich würde nicht ‚betteln‘ gehen.
Gottseidank ist in der IT noch ‚etwas‘ (aber nicht viel) Luft.
Allerdings muß man ständig auf dem Laufenden sein.
Das wird sicher von Nicht-IT-lern nicht gesehen.
Aber gerade das ist es, die ständige Weiterbildung
(jeden Tag mindestens eine halbe, besser zwei Stunden, nach getaner Arbeit),
die es möglich macht, sich (s)einen Job (sein Projekt) aussuchen zu können.
Dafür kann man z.B. auch auf TV komplett verzichten. **

Ich denke mal, es wird ein ‚Ruck durch D gehen‘, wenn erkannt wird, dass

  • wir hier keine nennenswerten Naturprodukte zum Export haben
  • zukünftig unser einziges Export-produkt unser Wissen und unsere Fertigkeiten sind, –
    dass es erst dann wieder vorwärts geht.

Und das erreicht man nicht mit ‚Bittstellen‘.

Das Verfahren unserer Eltern: ‚lerne was, such Dir ne ordentliche Stelle, verdiene Kohle‘
hat seit etwa 30 Jahren ausgedient. Beispiel? Bill Gates.
Heute geht es darum, herauszufinden,
wer meine Ware gebrauchen kann - und zu welchen Konditionen.
Dabei ist Flexibilität jeglicher Art angesagt.
Flexibilität wird aber verhindert durch Bindung an Grund, Eigenheim und Gewohnheiten.

Diese Idee einem Langzeitarbeitslosen ins Hirn zu implantieren fällt sicher schwer.
Eben weil er immer auf eine Stelle hofft,
aber nicht selbst die Initiative nach obigem Marktverlangen auslotet.

Diese Tatsache wird sich noch weitaus verheerender auswirken
in den kommenden Jahren (ich denke nicht mal Jahrzehnten) ‚dank‘ der Globalisierung -
und ob wir das wollen oder nicht, die Globalisierung wird eintreten,
und wir sind heute immer noch am Anfang.
Und das ist einer der Gründe, weil ich die Republik verlasse.
Eben einen Schritt im voraus tun, ehe ich als (weiterer) Bittsteller
hier auftreten muss.

Bemerkung: ich habe die Sache hier in Kurzform dargestellt
und zugegeben auch verallgemeinert.
Das diente nur der Klarheit.

Aloha - digi (aEg)

**Jeden Tag nur 2 Stunden TV bedeuten im Jahr 700 Stunden.
700 Stunden bedeuten 5 Monate reine Zeit zum Lernen.
In der Zeit kann man eine Sprache hinreichend beherrschen.
Bei gar 3 Stunden mag sich jeder selber ausdenken,
was in der Zeit sein ‚Konkurrent‘ erreicht.
Und da gibts kein Wenn und Aber.

wenn du viele monate über fast 200 bewerbungen schreibst, kaum
eine antwort bekommst, die stellenanzeigenmärkte fast
leergefegt sind, seit jahren aus allen medien tönt,
arbeitslose wären nur asoziale, welche keine lust hätten und
nur mehr zwang zur arbeitsaufmahme bräuchten und dass selbst
dir bekannte, welche dich besser einschätzen könnten, diese
polemik übernehmen, wenn du so unter erfolgsdruck stehst,
endlich einen job zu bekommen, dann würdest auch du dir solche
demütigungen gefallen lassen, welche leider heutzutage eher
die regel, denn die ausnahme sind.

strubbel
B:open_mouth:)

hi,

ist ja zum Teil schon der Hammer, was ihr antwortet. Wirklich
? Und dann auch den Job bekommen.

Ich finde aber auch: Die Antworten waren zum Teil unmöglich. Die Frage gehört heute zum Standard bei Vorstellungsgesprächen. Und sie ist nicht etwa unverschämt. Man kann und sollte ruhig auch eine Standard-Antwort geben. Wenn man darüber hinaus noch etwas anbringen kann, umso besser. Wenn man etwa vorher schon als Freiberufler/Praktikant etc. für die Firma gearbeitet hat und sagen kann: Weil es bisher so toll geklappt hat und ich mich hier wohlfühle.

Viele Grüße
Anna

Neulich im Bewerbungsgespräch:

Und warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Neulich im Bewerbungsgespräch:

Und warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Ich würde einfach sagen, warum ich die Aufgabe besonders gut erfüllen kann. Auf die Stellenanzeige würde ich mich nie beziehen, denn Du hast ja schliesslich schon ein Gespräch hinter Dir, das Dir wesentlich mehr Infos gegeben haben sollte als die Anzeige. Zu den Dingen gehören Ausbildung, Erfahrung, Persönlichkeit, etc. pp. Präsentiere Dich einfach möglichst umfassend und positiv.

Die anderen Antworten sind ziemlicher Budenzauber. Bittsteller wird man eher durch Körperhaltung, Stimme und Ausstrahlung.

Gruß
C.

Gruß
C.

Hallo Aaliyah!

Und warum sollten wir gerade Sie einstellen ?

Die passende fachliche Kompetenz kennt der Personalchef aus dem Lebenslauf, habe ich nur kurz erwähnt.

Ich habe diese Frage vielmehr dafür genutzt, um zu betonen warum ich genau an dieser Branche und speziell an diesem Unternehmen interessiert bin.
Damit mache ich gleichzeitig klar, dass ich den angebotenen Job nicht als Übergangslösung oder Notlösung ansehe.
Zusätzlich gebe ich neben der passenden fachlichen Kompetenz ein weiteres Argument dafür, warum es sinnvoll wäre, mich einzustellen. Denn es bedeutet, dass ich mich für die Firma einsetzen würde.

Bei mir war’s wohl das, was er hören wollte.
Das Gespräch verlief danach lockerer und zum Schluss sagte er mir, ich hätte sehr gute Chancen (letztendlich hat er sich dann auch schnell entschieden und ich hatte den Job).

Gruss Cruise Agent

PS:
Damit bin ich meiner Meinung nach auch nicht zum Bittsteller geworden.
Die Grundaussage war nicht „Ich brauche einen Job, bitte helft mir“, sondern „Ich will diesen(!) Job, nix anderes“.

Interessant, und was hast Du so geantwortet, z.B. warum die gerade in der Internetbranche arbeiten willst, obowhl du vielleicht keine Erfahruengen hast aus der Internetbranche bspw.

Gruß
Aaliyah