ich suche eine wirklich ausgefallene Sprache, die vielleicht nur von ein „paar“ Menschen auf dieser Welt gesprochen wird und natürlich auch ein Wörterbuch dazu… :o)
Und sie sollte natürlich nicht so einfach beim Googlen zu finden sein…
„bei google nicht leicht zu finden“ - ich kann mir nicht vorstellen, daß das möglich sein soll. Wenn auch nur noch ein Mensch diese Sprache spricht, findet man da garantiert 1000 Links dazu, oder?
Spontan würde ich Dir Manx raten. Diese Sprache der Insel Man ist seit 1974 ausgestorben (d.h. niemand lebt mehr, der diese Sprache als Muttersprache gelernt hat), sie wird aber von Heimatvereinen kultiviert, in Schulen gelehrt etc. Daher gibt es auch genügend Lehrmaterial.
Das Problem dabei ist, daß das Erlernen absolut sinnlos ist, weil niemand Manx spricht, ohne Englisch zu sprechen. Sollte die Sprache wenigstens etwas sinnvoll sein, würde ich zu Walisisch raten, das immerhin noch von einigen (ca. 250 000) Menschen als Muttersprache gesprochen und in Westwales als Verkehrssprache verwendet wird. Es gibt also Kinder, die kein Englisch, sondern nur Walisisch können, bzw. Erwachsene, die nur schlecht Englisch sprechen.
Im Internet habe ich dann noch isiNdebele oder Ndebele gefunden, das angeblich von 500 000 Menschen in Südafrika gesprochen wird. Ob das so leicht zu erlernen ist, ist natürlich eine andere Frage.
wahrscheinlich suchst du eine solche, liebe Cindy,
(wirklich ein „Aschenputtel“? Und wer geheimnist dann mit dir? )
ich suche eine wirklich ausgefallene Sprache, die vielleicht
nur von ein „paar“ Menschen auf dieser Welt gesprochen wird
und natürlich auch ein Wörterbuch dazu… :o)
Und sie sollte natürlich nicht so einfach beim Googlen zu
finden sein…:
Also: auch eine „noie“ Schriftsprache entwickelst du, wenn du sie dir einfach in den Sinn und in die Feder kommen läßt.
Und das Wörterbuch dazu ist die gegenseitige Kenntnis/Gewöhnung.
Natürlich gibts auch Nachaffen, daher möglichst geheimhalten. („Konspiration“ heißt: „Zusammenatmung“)
Den Worten zu Manx kann ich natürlich auch nur zustimmen…
Tschaua, mon, manni
(das „tschaua“ isson Bleistift, wo viele gar nicht verstehen)
Und halten das für italienisch…
Ndebele
Hallo Erik,
kleine Korrektur: zu den 500.000 Ndebele in Suedafrika kommen noch etwa 2 Mio Ndebele-sprachige Zimbabwer dazu. Und die etwa 12 (?) Mio. Zulu in Suedafrika verstehen Ndebele sowieso, weil Ndebele ein Dialekt von Zulu ist (die Ndebele sind in der ersten Haelfte des 19. Jhd. durch Kriegswirren (Mfecane) vertriebene Zulu).
Sauk: aktive Sprecher etwa drei; Halbsprecher vielleicht 20 (hoechstens paar hundert). Woerterbuch (Englisch/Sauk) von Gordon Whittaker. Lernmaterial (2 Kassetten von Native Speakers; evtl. hat GW auch ein Lehrbuch bearbeitet.)
oder
Meskwaki: aktive Sprecher wenige hundert. Eng verwandt mit Sauk (naeher als Deutsch zu Platt).
Das Buch „The Road to Babel“ ist ein " survey of language death and the loss of linguistic diversity in the world ". Da findest Du etwas bestimmt. Dann gehe zu www.yourdictionary.com um zu sehen, ob es ein Webwoerterbuch dafuer gibt.
-KIM
P.S.: Es gibt auch Pig Latin (eine Spielsprache), wird heutzutage von nicht allzuviele amerikanischen Kindern gesprochen. Sie ist leicht zu lernen aber wenn richtig gesprochen nur von Geuebten verstaendlich.
ich war vor zwei Jahren in Valencia. Da sind alle Straßenschilder in zwei Sprachen geschrieben. Ich dachte zunächst, das sei Spanisch und Katalanisch oder so. Dabei war es „Valencianisch“, das nur noch in der Ebene von Valencia gesprochen wird. Ich weiß nicht, ob es ein Wörterbuch gibt, aber wahrscheinlich schon, wenn die Stadt sich schon die Mühe macht, ihre Schilder zweisprachig zu drucken.
Hallo, Sinderella!
Ich als Schweizer schlage natürlich erst mal Rätoromanisch vor. Das sprechen etwa 65’000 Leute, 1% der Schweizer Bevölkerung.
Gruss
Schorsch
im Buch ‚Cambridge Buch der Sprachen‘ gibt es im Anhand eine Auflistung mehrerer hundert Sprachen. Dabei werden u.a. auch die geschäzte Zahl der Sprecher angegeben. Also Sprache auswählen und nach Wörterbüchern ausschau halten.
ich war vor zwei Jahren in Valencia. Da sind alle
Straßenschilder in zwei Sprachen geschrieben. Ich dachte
zunächst, das sei Spanisch und Katalanisch oder so. Dabei war
es „Valencianisch“, das nur noch in der Ebene von Valencia
gesprochen wird. Ich weiß nicht, ob es ein Wörterbuch gibt,
aber wahrscheinlich schon, wenn die Stadt sich schon die Mühe
macht, ihre Schilder zweisprachig zu drucken.
Es gibt Leute, die „Valencianisch“ als Dialekt des Katalanischen bezeichnen, insofern kann man nicht sicher sein, ob das wirklich eine eigene Sprache ist.
mag sein, dass du Recht hast. Da ich gerade mal so fünf Wörter Spanisch spreche, kann ich das gar nicht beurteilen.
Andererseits sind die Übergänge zwischen Sprache und Dialekt grundsätzlich fließend. Ich habe z. B. manchmal den Eindruck, dass es sich beim Niederländischen um einen deutschen Dialekt handelt (man möge mir in den Niederlanden verzeihen), während das Schweizerdeutsch sich oft wie eine eigene Sprache anhört.
Meines Erachtens ist es ein wichtiges Unterscheidungs- bzw. Definitionskriterium, ob es sich um eine Schriftsprache handelt oder nicht. Allen gerecht wird man ganz bestimmt aber nie werden.
wie sieht es mit dem Sorbischen aus? Ich bin im Moment nicht im Bild, wie viele Sprecher es genau noch gibt. Aber so eine Handvoll wird es schon noch sein.
Katalanisch, Valencianisch und Balearisch wird meist als eine Sprache angesehen, von dem die einzelnen Varianten dann die Dialekte sind.
Andererseits sind die Übergänge zwischen Sprache und Dialekt
grundsätzlich fließend.
Das ist wohl wahr. Nicht umsonst streiten sich die Linguisten oft darum, ob ein Idiom nun als Sprache oder Dialekt anzusehen ist. Es gibt diverse Kriterien, das zu entscheiden, aber keines davon ist wirklich umfassend oder eindeutig.
Meines Erachtens ist es ein wichtiges Unterscheidungs- bzw.
Definitionskriterium, ob es sich um eine Schriftsprache
handelt oder nicht.
Das nun bestimmt nicht. Was ist mit den Hunderten von Indianersprachen oder Khoisan-Sprachen (nur als Beispiele), die nicht geschrieben werden, aber ganz eindeutig Sprachen sind? Oder mit den deutschen Dialekten, in denen es reiche Literatur gibt? Also die Schriftlichkeit taugt als Kriterium nicht.
Ich bin gerade dabei, einen Adventskalender mit kniffligen Fragen zusammenzustellen, natürlich aus allen Bereichen die einem so einfallen und nun suche ich nach einer ausgefallenen Sprache, in der ich einen bestimmten Satz :o) formulieren kann und der Empfänger dieser Botschaft nicht durch einfaches Googlen draufkommt…
Aber ich werd mich mal auf die Suche nach dem Buchtipp von Gandalf machen und ein bissl nach den von euch vorgeschlagenen Sprachen stöbern…