Ich träume seit längerem in verschiedenen abständen immer den gleichen Traum. Ich liege in meinem Bett und versuche ganz normal zu schlafen, auf einmal fängt mein ganzer Körper an zu kribbeln. Nach kurzer Zeit hört es wieder auf aber ich kann mich kein bisschen mehr bewegen ich bin wie gelähmt… je mehr ich versuche mich zu bewegen umso schwieriger wird es für mich … ich versuche meinen mund aufzumachen um zu schreien bekomme ihn aber nicht auf wenn ichs dann geschafft habe kommt kein einziger ton raus. In der Zeit wo ich versuche mich aus diesem zustand zu befreien höre ich irgendwelche stimmen die immer lauter werden wenn ich versuche mich immer mehr un mehr dagegen zu wehren !
Kann mir vielleicht irgendjemand weiterhelfen was das zu bedeuten haben könnte weil der Traum schon über fast 3 Jahre immer mal wieder vorkommt ?!
Hallo,
ich weiß nicht, ob es dir weiterhilft, aber angucken schadet nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bewegungsunf%C3%A4higke…
Wenn das hier auf dich zutrifft, bist du hier vielleicht sogar richtig:
„Die Schlafstarre kann auch über den Traum hinaus in die Wachphase andauern. Bei wenigen Menschen geschieht dies regelmäßig. Zwar sind dabei alle Muskeln, auch die Augenlider, bewegungsunfähig, doch ist die Tiefensensibilität nicht länger mit einem Traumkörper identifiziert, sondern mit dem gelähmten physischen Körper. Dabei ist es möglich, dass sich die Augenlider unwillkürlich öffnen und in Folge reflextypisch blinzeln. Manche Menschen haben in diesem Zustand das Gefühl, zu ersticken, da sie ihre Atmung nicht spüren. Manchen gelingt es, mit äußerster Willenskraft Zehen oder Finger zu bewegen und sich so aktiv aus der Lähmung zu lösen. Andere schlafen wieder ein. Dieser Zustand der bewusst erlebten Schlafparalyse dauert üblicherweise nicht länger als 2 Minuten an.“
Natürlich kann es auch etwas ganz anderes sein, google einfach mal ein wenig herum!
Auf jeden Fall würde ich damit mal zu einem Arzt gehen, denn meistens hat so etwas körperliche Ursachen, statt psychische.
Wenn da nichts festgestellt wird, kannst du ja immer noch an deiner Psyche herumdoktorn lassen ;-D
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!
Grüße,
Joé
Schön, dass es mir Jemand abgenommen hat.
Schlaflähmungen kenne ich persönlich sehr gut, da ich sie öfters mal bei einer anderen Person beobachten konnte.
Aus Beschreibungen und Beobachtung wurde mir der Zustand so dargestellt:
Ein Gefühl des Drucks/ des Kribbelns, gepaart mit Lähmung. Besonders intensiv ist das Gefühl der Unfähigkeit sich zu Artikulieren. Erstickungsgefühle und Todesangst kommen vor - meistens sind die Gefühle aber eher „Neugierig“ wie im Traum oder gar Euphorisch.
Manchmal können Halluzinationen auftreten (Stimmen, Farben).
Es gibt Medikamente, die solche Schlaflähmungen fördern (Tranquilizer) und solche, die sie seltener machen. Stress oder schlechte psychische / körperliche Verfassung, verstärken die Häufigkeit von Schlaflähmungen.
Schlaflähmungen treten außerdem häufiger dann auf, wenn man nach einem kurzen Aufwachen versucht weiter zu schlafen.
Es gibt ganze Perioden völlig ohne Schlaflähmungen. Wochen, Monate, Jahre.
Es gibt keine „Heilung“, aber diverse Strategien um damit besser umzugehen. Z.B. übergänge zu Wachtraumzuständen, „Safety Signals“ für den Partner (Z.b. klopfen mit den Fingern - meist noch möglich - um auf sich aufmerksam zu machen), Schlafrythmustraining etc.
Keine Angst davor, es ist für einige Betroffene wohl geradezu eine offenbarung. Der Umgang macht hier den Effekt.
Lg