Aus
"Wahrscheinlich wird diese skeptische Frage nach Ort und Wirksamkeit der parlamentarischen Demokratie in naher Zukunft noch weit lauter und ungeduldiger gestellt werden. Schließlich haben in den beiden letzten Jahrzehnten die zentralen Orte der repräsentativen Demokratie, die nationalen Parlamente, in einem atemberaubenden Tempo an Durchschlagkraft und Macht verloren. Die entscheidenden Weichenstellungen für das ökonomische, ökologische und soziale Leben der Völker fallen in der Tat in halbklandestinen Netzwerken, die nicht demokratisch gewählt wurden, die daher auch nicht demokratisch abgewählt werden können, die durch keinerlei demokratische Institutionen kontrollierbar sind." (http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,446234,…)
Danke Josch
nix, sag ich doch
Moin,
nix, sag ich doch
ich will aber trotzdem was sagen 
Nämlich, dass dieses „halbklandestin“ mal wieder ein schönes Beispiel dafür ist, wie sich der „Spiegel“ ständig um verkrampfte sprachliche Originalität bemüht.
Wäre „semiklandestin“ nicht ein noch schönerer stilistischer Purzelbaum gewesen???
Pit
Hi,
ich hätte semiklandestin schöner gefunden als halbklandestin. Persönlich empfinde ich „klandestin“ in diesem TExtzusammenhang keineswegs als Purzelbaum, es wirkt cshon anders als „heimlich“.
„Heimlich“ ist Zettel hinter dem Rücken der Sitznachbarn durchreichen, unter der Bettdecke lesen, sich mit anderen 13jährigentrefen und rauchen, ohne dss es die Eltern mitbekommen. „Klandestin“ sind politische Verschwörungen, die unentdeckt bleiben sollen. „Klandestin“ sind Heimlichkeiten auf der Ebene der WEltpolitik, verbotene Sachen oder solche, die einfach nur geheim bleiben sollen.
Die Franzi
Moin, Pit,
Wäre „semiklandestin“ nicht ein noch schönerer stilistischer
Purzelbaum gewesen???
wohl wahr. Vielleicht sollten wir die Jungs dann noch bitten, uns den Unterschied zu halb öffentlich zu erklären. Frendwörters sind und bleiben halt Glüxsache 
Gruß Ralf