Hallo,
wenn ich einen t-Test mache, kann ich ja VOR der Berechnung eingeben, welches Signifikanz-Niveau, z.B. 0.05, ich will. Den Sinn kann ich nachvollziehen (Fehlerarten etc.). Hier setze ich die Ergebnisse ja zu einer unbekannten Gesamtpopulation in Bezug.
Wenn ich für zwei Wertereihen den Korrelationstest nach Spearman (Pearson dürfte so ähnlich sein) mache, kann ich VORHER kein Signifikanzniveau auswählen. SPSS gibt aber 1) Das Rho von Spearman aus und 2) ein ungerades, „mutwillig gewähltes“ Signifikanzniveau. Wie kann ich das interprätieren? Bsp: einseitig, rho = -24, Sig =0.2??
Danke für Ihre Tipps :o)
Hallo,
ich kenne SPSS nicht, versuche aber dennoch einmal eine Interpretation deiner Angaben mit „gesundem Menschenverstand“:
Bsp: einseitig, rho = -24, Sig =0.2??
-24 ist der WERT von rho selbst, 0.2 ist das empirische Signifikanzniveau für diesen Wert.
Mein Problem ist der Wert -24 selbst. Eigentlich liegt rho zwischen -1 und +1. Gehen wir davon aus, dass es mit rho - so wie es SPSS interpretiert - schon stimmt, dann sollte 0.2 eben die Wahrscheinlichkeit sein, unter der Nullhypothese (keine Korrellation) einen noch extremeren Wert für rho zu erhalten. Die Korrelation wäre also dann statistisch signifikant auf einem Neveau von a, wenn Sig
Tag auch,
ich nehme erst einmal an, die Korrelation betrug -0,24.
Dann ist die Überschreitungswahrscheinlichkeit angegeben, P = 0,20.
Hast Du vorher Deine Irrtumswahrscheinlichkeit auf alpha = 0,05 gesetzt, ist, da P größer ist, die Korrelation nicht signifikant.
Würde P kleiner als 0,05 sein, wäre die Korrelation signifikant.
Also: Du setzt vorher alpha fest und schaust dann, ob P kleiner ist oder nicht.
Mit Grüßen vom Vieux
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