Hallo Auchfalls,
es ist das SCSI-Protokoll 
heißt das, ich kann theoretisch auf ein 486er isa/pci-board
mit meinetwegen 100 mhz einen adaptec 2940UW-PCI stecken und
daran eine 80 gig SCSI-platte hängen, wenn ich sie in max. 32
gig-partitionen teile?
oder statt dem adaptec auch einen billigen
ISA-futuredomain-adapter?
was bedeutet „SCSI-protokoll“?
II, wide, UW? oder was ganz anderes?
SCSI ist ein Bus.
Die Kommunikation bei SCSI wird über ein Protokoll abgewickelt, also ähnlich wie Ethernet oder USB und dabei hat man halt einfach etwas weiter gedacht.
Weiterhin muss man SCSI eigentlich als Vorgänger von USB sehen, wie USB war SCSI für alle möglichen Geräte, wie Scanner, Drucker usw. vorgesehen. Leider hat sich dann SCSI nur für Festplatten, Bandlaufwerke und, teilweise, für Scanner durchgesetzt.
IDE, bzw. ATA, hat eine ganz andere Entwicklung hinter sich:
Ursprünglich hat IBM einen Wester Digital (WD) Chip auf einen Festplatten-Controller (war noch eine lange ISA-Karte) gepackt. Die damaligen Festplatten waren noch recht dumm. Auf der Festplatte befanden sich nur gerade die Vorverstärker für die Köpfe, die Leistungs-Elektronik und Drehzahlregelung für die Spindel und die Ansteuerung für die Kopfpositionierung (Ein verbreitetes System arbeitete mit zwei Leitungen: eine für die Richtung und mit jedem Impuls auf der Anderen bewegte sich der Kopf um eine Spur).
Der WD-Chip hatte verschiedene Register für den Sektor (6Bit), den Kopf (4Bit) und 10Bit für die Spur.
Ein Sektor hat 512 Byte.
Mit zunehmender Integration der Elektronik wanderte dann dieser Controlle in die Festplatte und die Verbindung zur Disk war eigentlich eine Verlängerung des ISA-Busses. Tja und um Kompatibel zu bleiben wird heute noch, eigentlich, dieser alte WD-Chip simuliert.
Um mit diesen Einschränkungen zurecht zu kommen, hat man dann angefangen Festplatten mit 63 Sektoren, 16Köpfen und 1024 Spuren zu simulieren und das dann in der Disk ain die tatsächlichen Parameter der Festplatte umzuwandeln.
Hiraus ergibt sich die Beschränkung welche das BIOS mit grossen PLatten hat.
Eine weitere Grössenbeschränkung liegt bei dem Betriebssystem.
FAT unterteilt die Festplatte in Blöcke, so genante Cluster, welche aus mehreren Sektoren bestehen. Ein Cluster ist somit auch die kleinste Einheit, welche eine Datei von 1 Byte grösse auf der Festplatte belegt.
Zuerst verwendete man FAT-12, es gab also maximal nicht ganz 4096 Cluster mit je 1024 Bytes, also maximal um die 4Mbyte, für Disketten mehr als ausreichend (Die ersten Disketten hatten 320KB, dann 360KB, 720KB, 1.2MB, 1.44MB und hauptsächlich in Japan verbreitet 2.88MB). Die ersten Festplatten hatten 5MB und 10MB !
Zuerst behalf man sich indem man die Cluster auf 2,4,8,16 und 32KByte vergrösserte.
DEanach kam dann FAT-16, welches um die 65’000 Cluster verwalten kann. und zuletzt kam dann FAT-32.
MfG Peter(TOO)