auf Grund der vielen psychischen Erkrankungen, aus denen es für die Betroffenen scheinbar keinen Ausweg gibt und letztendlich der Tod die Erlösung darstellt, frage ich, ob der Mensch überhaupt wirklich in der Lage ist, sich bewußt zu kontrollieren? Verläuft alles kontrolliert und vorgegeben? Das ganze sog. positive Leben ist doch nur lebenswert und eben schön, so lange der Stoffwechsel im Gehirn nicht gestört ist. Danke für die Antwort und Eure Meinung.
Schreib doch einmal, worauf Du hinaus möchtest.
Zitierst Du irgendwen? Wieso „Tod als Erlösung“?
Das gibts doch nur bei Tierhaltung.
Meinst Du mit „Stoffwechsel mit Ordnung“ zufällig eine sedierte Person?
Ja, wie schon in der ersten Antwort geschrieben, deine Frage kommt etwas wirr rüber , und irgendwie passen Überschrift und Frage nicht so richtig zusammen.
Aber damit Du nicht leer ausgehst …
Wie kommst Du zu der Erkenntnis, dass es „viele“ psychische Erkrankungen gibt. Krankheiten, auch psychische, werden entweder eingebildet oder diagnostiziert. Die Diagnose unterliegt dabei stets dem Risiko möglicher Veränderungen der Parameter und der Fehldiagnose. Sprich, man kann die Diagnosestellung in Teilen zumindest beeinflussen. Die Einbildung von Krankheiten ist wie bei allem, ein Ergebnis des Umfeldes. Sprich, wenn in der BILD steht, welche, total allgemeine und häufigen „Symptome“ auf welche psychische Krankheit hindeuten „können“, hat am nächsten Tag die Hälfte der Bevölkerung eine Macke.
Zum sich selbst kontrollieren. Es ist für den Menschen nur sehr schwer möglich sich selbst und sein Verhalten kontrolliert zu ändern. ( Sonst könnte ja jeder, der möchte, von heute auf morgen z.B. mit dem Rauchen aufhören, ohne jegliche Rückfallgefahr. Einfach nur weil er/sie es möchte ).Man selbst ist aber auch der/die Einzige Person , die wirklich eine dauerhafte Veränderung herbeiführen kann. Eine externe Person ( z.B. Therapeut ) kann das nicht. Sie kann lediglich als Impulsgeben funktionieren.
Dein Satz über ein angenehmes Leben nur mit stimmender Hirnchemie, stimmt mich stutzig. Er impliziert ja, dass Du diese These, dass alles, bzw. zumindest Depressionen, nur und ausschließlich ein Ergebnis einer gestörten Hirnchemie, befürwortest. Dann wirst Du aber auch befürworten, dass dieses Problem medizinisch lösbar ist. Mund auf, Pille rein, Mund zu und glücklich sein. Oder zweifelst Du an dieser These ?
auf Grund der vielen psychischen Erkrankungen, aus denen es
für die Betroffenen scheinbar keinen Ausweg gibt und
letztendlich der Tod die Erlösung darstellt,
Wer sagt denn, dass psychisch Kranke grundsätzlich „unglücklich“ sind und deshalb der Tod für sie eine „Erlösung“ darstellt?
Für mich hat das den leichten Ruch des „unwerten Lebens“.
Da wir eben nicht nur denkende sondern auch fühlende Wesen sind, muß lernen auch mit Phasen zu leben in denen es uns nicht so gut geht.
Versuche einfach diese Zeit so gut wie möglich zu überstehen, indem Du es akzeptierst.
Unangenehme Umwelteinflüße, wie beispielsweise die Kälte des Winters oder auch Schmerzen: versuche nicht sie zu bekämpfen, nimm sie als gegeben hin und sie können bis zu einem gewissen Grad deine Freunde / Verbündete werden.
Man muss sich nicht jeden Tag anstrengen sich super zu fühlen, lasse auch der Ernsthaftigkeit und Trauer ihren Raum.
Ohne jemanden angreifen zu wollen, aber wenn man sich gegen alle negativen Aspekte des Lebens mit Gewalt sperrt, wird aus einem wohl so Etwas wie Otto Walkes oder Nina Hagen, und wer will das schon?, abgesehen von ihrer Prominens und ihrem
Geld, was bleibt? Ich kann mir Otto als Gesprächspartner so gar nicht vorstellen. Er hat dem Absprung nicht geschafft, ähnliches hatte ich für Hape Kerkeling befürchtet, Gott sei Dank hat dieser noch rechtzeitig den Absprung geschafft.
Mir ist aufgefallen, ich bin gar nicht auf Deine Frage im Titel eingegangen:
Nun einer der Faktoren die unser Gefühlsleben beeinflußen ist die Traumwelt.
Dort ist das Leben ebenso real wie im Wachzustand, halt auf einer anderen Bewußtseinsebene und so wie wir erlebtes aus dem Tag in der Nacht verarbeiten passiert es auch umgekehrt.
auf Grund der vielen psychischen Erkrankungen, aus denen es
für die Betroffenen scheinbar keinen Ausweg gibt und
letztendlich der Tod die Erlösung darstellt,
Du sprichst damit nur einen bestimmten Teil psychisch erkrankter Menschen an. Denn nicht jeder möchte ja sein Leben aus diesen Gründen beenden.
frage ich, ob der
Mensch überhaupt wirklich in der Lage ist, sich bewußt zu
kontrollieren?
Das ist Er sicher nicht, da meistens Gefühle mit im Spiel sind. Kein
Mensch dürfte also so beherrscht sein, immer kontrolliert zu leben.
Verläuft alles kontrolliert und vorgegeben?
Wohl kaum, wie sollte das möglich sein. Es kommt immer wieder zu Situationen im Leben, die nicht kontrollierbar sind. Vorgegeben ist nur eins, die Gewissheit das man irgendwann sterben wird.
Das
ganze sog. positive Leben ist doch nur lebenswert und eben
schön, so lange der Stoffwechsel im Gehirn nicht gestört ist.
Ich glaube kaum das es immer mit einer Stoffwechselstörung des Gehirnes zu tun hat.
Oftmals hat es sicherlich etwas mit dem Einklang von Körper und Unterbewußtsein (von manchen als Seele bezeichnet), gefühlter und gesellschaftlicher Moral und letztendlich mit Überforderung des eigenen oder gesellschaflichen Drucks und Erwartungen zu tun.
wenn man die Diskussion um Determinismus und den freien Willen mal außen vor lässt:
Wenn du Wohl- bzw. Missempfinden auf eine Stoffwechselstörung reduzieren willst, dann stellt sich die Frage, ob eine entsprechende Medikation diese nicht ausreichend ins Gleichgewicht bringen kann, um Perspektiven für eine positive Lebensgestaltung zu entwickeln.
Manchmal genügt aber auch ein bisschen weniger Selbstmitleid und ein Tritt in den eigenen Allerwertesten, um Krisen ausreichend Paroli zu bieten.
In anderen Gesellschaften als der industriellen gilt der Verrückte als Heiliger.
Was normal ist bestimmt die Gesellschaft.Es ist nur mein Denken das mich Krank/gesund-Arm/reich macht. Mit einer anderen Sicht der Dinge ändert sich die Welt,die ja nur eine imaginäre ist und keine Wirkliche.Maja wie die Inder sagen.
Natürlich kann ich die durch Drogen,Medikamente,sagen die Mediziner vornehm dazu,
meine Sichtweise verändern,das geht aber auch ohne. Ist billiger,keine Sucht und unangenehme Nebenwirkungen.