Allgemin zur IT-Sicherheit
Wer ein bestimmtes Maß an Sicherheit
haben möchte, darf eben gewisse Dinge nicht tun.
Ganz genau. Man darf dabei bloß nicht vergessen, warum man sich im Netz bewegt: Eben um Spaß zu haben, um zu kommunizieren, um Wissen auszutauschen (Das sind zumindest meine Gründe im Privatleben). Es ist doch so: Wenn jemand wirklich was drauf hat, kommt er in fast jedes System rein. Ich werde nächste Woche die Möglichkeit haben, bei uns in der Firma einem Penetrationstest beizuwohnen, was ich vom letzten gehört hab, hat mich schon ziemlich staunen lassen… Da könnt ihr alle Euer ach so sicheres Linux in die Tonne kloppen.
Aber worum geht es denn? Es geht doch immer um eine Abschätzung, welcher Aufwand sich für welches Maß an Sicherheit lohnt. Für den Privatmann ist das imho bestenfalls ein Schutz gegen Scriptkiddies und Hobbyhacker, die zahlenmäßig wohl den Löwenanteil der potentiellen Attacker stellen.
Und da reicht es völlig aus, sich mit den sicherheitsrelevanten Grundlagen des verwendeten Betriebssystems sowie groben Problemen mit der verwendeten Software auseinanderzusetzen.
Für mich bedeutet das im einzelnen auf einer Windows-Maschine:
- Setze Dich mit der Dateifreigabe und den Einstellungen Deines Browsers auseinander.
- Übe ein bewusstes Surfverhalten.
- Benutze nicht den Administrator-Account zum arbeiten.
- Benutze nicht Outlook (Express) sondern z.B. The Bat!
- Benutze nicht ICQ, sondern z.B. Trillian
- Benutze einen aktuellen Virenscanner, z.B. http://www.free-av.de/
Nur mal so als Mindestmaß. Personal Firewalls stehe ich nicht so negativ wie so manch anderer hier gegenüber, wenn man ihren Wert realistisch einzuschätzen weiß, sind sie ganz nette Tools. Gleiches gilt z.B. für BlackICE Defender o.ä.
Mit den o.g. Maßnahmen habe ich kaum Einschränkungen zu erleiden und bin schon mal ohne unzumutbaren Aufwand vor einer ganzen Menge Mist sicher.
So, und nu kommst Du! 
Gruß,
Doc.
BTW, Spaß ist relativ und subjektiv.
Wie Sicherheit eben auch.
)