Sub7, Netbus und Konsorten sehe ich als sehr große Gefahr
(anders gefragt: wenn Du die nicht als Gefahr siehst: was dann
imn Punkto Computersicherheit?)
OK, vieleicht sind sie nicht zu unterschaetzen.
Nein.
Aber es ist
immer noch ein Programm was auf deinem Rechner installiert
wurde, welches gefunden werden „kann“! Leute die wirklich
wissen was es heisst zu hacken, wuerden doch sicher anders
vorgehen. Aber nicht Sub7 saugen und dann unterjubeln. Oder?
Kommt drauf an. Ich würde das nicht so generell in Abrede stellen.
Dann kannst Du gleich die Festplatte ins Internet vollkommen
freigeben.
Naja, wie oben schon gesagt…die Festplatte ist doch auch
nicht sicher. Wer rein will, kommt rein! Man muss nur wissen
wie!
Also: In ein reines Windows mit abgeschalteter Dateifreigabe und abgeschaltetem Explorer und Outlook „reinzukommen“ ist - ohne daß der Benutzer(!) Fehler macht, erstaunlich schwierig.
Windows ist nur so unglaublich komfortabel, daß auch Anfänger Fehler und Abstürze ohne Lernaufwand hinbekommen.
Woran?
Du hast es unten im Prinzip beantwortet. Aber woran merke ich,
ob es ein Trojaner ist oder nur irgend eine Firma, die meine
eMail Adresse haben moechte?
Äh? Ein hinreichend geschickter „Trojaner“ wird nicht von der „Firewall“ abgehalten, sein Unwesen zu treiben. Firewalls, die „ALARM!! Zugriff auf den EvilTrojan-Port!!!“ brüllen sind jedenfalls kein sinnvolles Indiz für einen Einbruchsversuch.
Auch wenn die Hersteller beständig versuchen, diesen Irrglauben systematisch zu Geld zu konvertieren.
Und? Was ist daran schlimm? Sofern Du kein Trojanisches Pferd
installiert hast, schadet das genau nichts.
Eigentlich hab ich das oben schon beantwortet:smile:
Äh?
Es nützt aber was: Dem Hersteller der „Firewall“. Weil Du
denkst, sein Produkt hätte Dich vor Schlimmen Dingen[tm]
geschützt und bereit bist, ihm weitere Produkte abzukaufen.
Du bringst mich schon zum nachdenken…hart kann ich dazu
sagen! Also hat vieles mit Vermarktung zu tun? Wahrscheinlich
kommt jetzt noch, dass Norton eigenen Viren ins Volk gejubelt
hat und dann direkt einen Schutz anbietet?
Nein, das wäre sicher eine (zu?) weitgehende Unterstellung.
Aber diese Firmen leben von Sicherheitslöchern und deren Angst davor. Sie leben aber nicht davon, daß man den Benutzern erklärt, wie sie ihre Software „einfach nur“ sicher einstellen.
Wenn man dann sieht, daß diverse Funktionalitäten auf den Internet-Seiten dieser Firmen nur mit JavaScript, Java oder ActiveX nutztbar sind (alle genannten sind potenzielle Sicherheitslöcher), riecht das doch arg schimmlig. Und durchsichtig.
"Wir kümmern und um Ihre Sicherheit! wenn Sie sehen wollen, wie nötig das ist, aktivieren Sie ersteinmal alle unsicheren Features, lassen sich irreführende Meldungen von uns anzeigen und installieren dann ein Tool, was die Irreführung fortsetzt. Die ProVersion gibts dann für X Euro.
[Nebenwirkungen auf den Kontostand] Oder so.
Hmmm…sehr komisch alles!
Geht so.
Sebastian