Was brauch ich für einen 2. Sicherungskasten

Hab mir eine Gartenhütte gebaut und möchte sie als Werkstadt einrichten. Da ich mir viele Maschinen wie Standbohrmaschine, Drehbank und auch Licht und Heizstrahler reinstellen will ist das viel Strom für die Steckdose in der Garage.

Meine Frage: Was brauch ich alles wen ich mir jetzt einen zweiten Sicherungskasten in die Hütte mache? Und bringt das was? Hab was von selektivität beim zweiten Kasten gehört weiß da wer was?

Danke im vorhinein!
René

Da du sowas sowiso nicht selber machen kannst, mach einen Termin mit dem Elektriker deines Vertrauens aus um die sache Anschauen zu koennen.

Wir koennen dir hoechstens sagen ob das generell ueberhaupt mal geht.
Dazu muss man aber wissen, was fuer eine Hauszuleitung mit welcher Absicherung hast, was alles so fuer Grossverbraucher an dieser haengt. Sonst kann man nicht wissen ob das ueberhaupt ausreicht. Dann natuerlich was genau fuer Anschluesse du in der Werkstatt brauchst, Drehstrom oder nicht, Leistungen und Geraeteangaben. Dazu kommt noch das man wissen muss wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das mehrere Verbraucher zur selben Zeit benutzt werden. Sonst kann man da garnix sagen.

Ein Elektriker vor Ort kann da sicher besser weiterhelfen.

gruss

Hallo Rene !

brue hat es in seiner Antwort schon ausgeführt,es ist eigentlich(tatsächlich auch) eine Elektrikerarbeit.

Zuerst festlegen welcher Strombedarf in der Gartenhütte,es reicht ja offensichtlich nicht die vorhandene Steckdose.
Garage hat also eine Zuleitung vom Wohnhaus. Die Gartenhütte kann dort nicht mehr mitversorgt werden. Sie braucht eine neue Zuleitung(Erdkabel) vom Si-Verteiler des Wohnhauses aus.
Heizstrahler kann schon alleine einen Stromkreis von 16 A benötigen wenn z.B. 2000 W oder mehr.
Dann weiss man wie stark die neue Zuleitung zum Gartenhaus sein muß .
Dann kann eine kleine,einreihige Aufputzverteilung(Schutzart!) montiert werden,die FI-Schalter und die benötigte Anzahl Automaten enthält.
Die Vorsicherung(3-fach) am vorh. Hausverteiler muß entsprechend ausgewählt werden zum verlegten Kabel und zur Selektivität zu den neuen Automaten in der Gartenhütte(mind. 35 A Schmelzsicherung bei 16 A Si-Automaten).
Sonst lösen bei Überlast und/oder Kurzschluß im Gartenhaus trotzdem die Vorsicherungen im Wohnhaus aus und man hätte durch den Unterverteiler nicht viel gewonnen.

MfG
duck313

Hab mir eine Gartenhütte gebaut und möchte sie als Werkstadt
einrichten. Da ich mir viele Maschinen wie Standbohrmaschine,
Drehbank und auch Licht und Heizstrahler reinstellen will ist
das viel Strom für die Steckdose in der Garage.

Meine Frage: Was brauch ich alles wen ich mir jetzt einen
zweiten Sicherungskasten in die Hütte mache?

Vor allem eine ausreichend starke Zuleitung!

Und bringt das
was? Hab was von selektivität beim zweiten Kasten gehört weiß
da wer was?

In der Werkstatt sollen wohl nur 16A Stromkreise eingerichtet werden.
Selektivität erzielt man, wenn bei Überlast/Kurzschluss nur die 16A Sicherung in der Werkstatt, nicht aber die entsprechend größere Sicherung im Haus anspricht.
Ein 25A Schmelzsicherung im Haus sollte zu einem 16A „B“ Sicherungsautomaten selektiv sein, den nötigen Leitungsquerschnitt dazu berechnet dir ein Elektriker nach Begutachtung vor Ort.

Ohne neue, starke Zuleitung geht da aber gar nichts!