Was brauche ich fürs Satellitenfernseh (Hausgemeinschaft)

Liebe/-r Experte/-in,
Ich möchte in einer Hausgemeinschaft (49 Parteien)
auf Satellitenempfang umrüsten lassen!
Problem ist - Ich muss einen Beschluß erwirken in der Gemeinschaft!
Kann mir jemand sagen was ich für Geräte ich brauche,
(Jeder Eigentümer hat sein eigenes Kabel bis auf das Dach) um die Gemeinschaft mit dem Signal zu versorgen,
welche Möglichkeit gibt es noch als Alternative.
Ist dies überhaupt technisch durchführbar?

Ich kämpfe schon seit Jahren, leider ohne Erfolg.
Jetzt ist man soweit, den Vertrag mit dem Kabelanbieter
nur kurzfristig auszuhandeln. (Läuft nächstes Jahr aus)
Mein Hauptgrund sind die Kosten und das der digitale Empfang besser ist als bei unserem jetzigen Anbieter.

Leider werden von irgendwelchen Leute fadenscheinige
Argumente gebracht und die Eigentümer dadurch manipuliert.
Erst einmal Danke
bernd

Hallo Bernd,

das sollte kein Problem sein. Du brauchst nur eine ASTRA oder zwei Eutelsat oder Türksat etc.Satellitenschüsseln auf dem Dach.
Daran wird ein eeigneter Multischalter angeschlossen der die entsprechende Anzahl von Ausgängen hat. Ich weiß nicht, ob es Geräte mit 50 Anschlüssen gibt, aber es gibt Geräte fie man kaskadieren kann um beliebig viele Ausgänge zu erhalten.

An jeden Ausgang muss ein Kabel zum jeweiligen Mieter (wohnung) wer mehr als einen Fernseher anschließen will braucht mehrere Kabel (also für jeden Receiver eines)

Jeder braucht dann einen eigenen Empfänger. Kosten ca. 30-300 Euro je nach Ausstattung. Festplatte ist teurer aber komfortabler. HD ist teurer als normal.
Oder der Mieter kauft sich einen sky-empfänger dann har er auch pay-tv.

Kosten. Anennen Profiausführung mit LNBs max. 500€ mit Montage

Multischalter für 50 Haushalte ca. 1000€

plus Montage. vielleicht 200€.

Das wars. Und wie gesagt nur eine oder zwei Antennen verschandeln das Dach.

Gruß

Achim

Danke Achim
Ich bin sehr erfreut auf die schmnelle antwort!

Wie ist es eigentlich wenn ich die Programme zu verfügung stellen lasse?
Gibt es soetwas auch?
bernd

Hausgemeinschaft (49 Parteien)auf Satellitenempfang umrüsten, jeder hat eigenes Kabel
technisch durchführbar?
Hauptgrund Kosten / digitaler Empfang besser als jetziger Anbieter
fadenscheinige Argumente

  • 49 Tln. (genauer: 49 Receiver! Je Kabel ist nur 1 Rec. möglich, Receiver wird Reciever ausgesprochen) zu versorgen geht selbstverständlich problemlos

  • ist sehr preisgünstig, weil/wenn 49 Kabel schon vorhanden sind (sicherlich UNTER dem Dach), können Sie selbst realisieren

  • Realisierung durch sog. kaskadierbare Multi-Schalter (MS) für 8 Anschlüsse je MS auf Dachboden

  • Nach SAT-Schüssel folgen zwei MS-Ketten (je 3 8-er MS), 1 Tln wird direkt am LNB angeschlossen, der 4. Anschluss des LNB steht für Service-Zwecke ohne Störung der Teilnehmer auf dem Dachboden zur Verfügung (auch für später Erweiterungen, z. B. weitere MS-Ketten, verwendbar)

SAT-Verteilung

  • 2 Ketten: jede mit 3 hintereinander angeordneten MS für je 8 Tln. (3 x 8 MS = 24 Tln) -> 2 x 24 Teilnehmer (= 2 x 24 Receiver) + 1 Tln/Receiver = 49 Rec.

Kosten (Listenpreis Kathrein-Technik für 2 Satelliten, z.B. ASTRA 1 und ASTRA 2 oder ASTRA 1 und Eutelsat):
2 Ketten mit 1 x MS 2908 (End-MS mit Netzteil, versorgt die MS 2998 mit Strom)) - 231,- € + 2 x MS 2998 - 404,- € (je 202,- €)

Kosten (Listenpreis Kathrein-Technik für 1 Satelliten:
2 Ketten mit 1 x MS 2508 (End-MS mit Netzteil, versorgt die MS 2558 mit Strom) - 129,- € + 2 x MS 2558 - 230,- € (je 115,- €)

  • je Satellit verwendet man eine SAT-Schüssel (90 cm Durchmesser, größer ist besser wegen Reserven bei dichten Wolken), ideal: gleich mit Quattro-LNB (hat 4 Anschlüsse, spart eine SAT-Vor-Verteilung).

  • Am Quattro-LNB angeschlossen werden die beiden MS-Ketten und 1 Tln. Der 4. Anschluss steht für Service-Zwecke (Empfang für Einstellzwecke/Kontrolle auf dem Dachboden) zur Verfügung.

Es empfiehlt sich, die Anlage trotz der geringfügig höheren Kosten der 2-Satelliten-MS GLEICH zukunftssicher für 2 Satelliten auszulegen.

Damit Sie sich informieren können, welche Sender auf den Satelliten angeboten werden, kaufen Sie sich eine aktuelle Zeitung INFOSAT.

Bei Bedarf/falls Unklarheiten: tel. Rückfrage unter 037430-66967 oder 0175 4869026 (D1).

Auch Dir meinen Dank
bernd

Hallo,

im Gegensatz zu Kabel braucht man für den SAT-Empfang eine relativ hohe Investition, insbesondere für so viele Teilnehmer. Außerdem muss das Projekt genau geplant und die Komponenten sorgfältig ausgewählt werden. Auch die Kabel bis zum Endgerät müssen hochwertig sein, damit das Signal/Rauschverhältnis nicht schlechter wird.

Technisch gesehen sind HDTV- fähige Systeme für bis zu 64 Teilnehmer verfügbar (z.B. Multischalter MS 5160 von DigiSat). Es ist allerdings zu empfehlen, dass das Projekt von einem kompetenten Dienstleister geplant und umgesetzt wird.

Noch was: Alle Teilnehmer müssen mit einem SAT-Receiver mit einer ausschaltbaren LNB-Spannung ausgerüstet werden.

Argumente fürs SAT:

  • Nach der Realisierung fällt die monatliche Gebühr fürs Kabel,
  • deutlich mehr Sender, auch ausländische Sender sind zu empfangen,
  • digitaler Empfang mit hoher Bildqualität,
  • HDTV-Empfang.

Damit könnte man die Eigentümer überzeugen.

Grüße

Jang

Keine Ursache, wir helfen gern. Viel Erfolg!

FF

Hallo,
bei so einer großen Anlage kann ich Dir leider nicht helfen.
Gruß Hans

Hallo Bernd

Deine Gedanken sind absolut richtig, Satellitenempfang zu bevorzugen.
Es gibt eigentlich nur 2 Gründe, die Vorteile durch Kabelempfang erwägbar machen würden.

  1. gleichzeitige schnelle Internetversorgung und
  2. Telephonie übers Kabel
    Dabei schränkt man sich allerdings wieder bei der Empfangsvielfalt extrem ein.

Die Verteilung an 49 Parteien ist heutzutage überhaupt kein Problem mehr und ich kann Dir und anderen interessierten Lösungssuchern einen Downloadlink zu einem 15 MB großen pdf-File von Technisat anbieten.

http://www.technisat-daun.de/download/bro/bro_gigane…

Fragen die sich bei der Lektüre ergeben werde ich selbstverständlich gerne beantworten.
Die zu verwendenden Bauteile müssen nicht zwingend von Technisat sein, die Verteilung würde dann auch etwas anders aussehen.
Diese deutsche Firma, die lobenswerterweise auch auf ostdeutsche Fachkräfte setzt, bietet aber bei größeren Projekten auch ihre Unterstützung an.
Kurz vorab erklärt für Dein Problem in Stichworten:

  1. Entscheidung treffen
    a.) nur Astra Empfang oder
    b.) Astra und eine der Eutelsat Positionen

a.) 120cm Offsetantenne aufs Dach oder an die Südfassade (mit 16mm² Cu Anschluß an Blitzableiter oder Potentialausgleich)
b.) 2 Stück davon
(das geht zwar auch mit 85cm Antennen, aber bei diesem Projekt würde ich, ebenso wie Technisat, auf eine bessere Schlechtwetterreserve setzen.)
3.
a.) 5 bzw.
b.) 10 hochwertige Koax-Kabel unter Dach oder bei Flachdach in einen wetterfesten Installationsschrank führen (plus Erdpotential 2,5-4mm² Cu).
4. Teilnehmerkabel aufteilen, mit möglichst kurzem Weg siehe Bild
a.) „144 Teilnehmer mit TechniSystem Alle Programme von 1 Orbitposition“
aber mit reduziertem Aufwand!
Das Bild zeigt eine Aufteilung auf 160 Teilnehmer!
8 Kabel zu je 1 TechniSystem 5/8 Switch.
b.) „60 Teilnehmer mit GigaSwitch Alle Programme von 2 Orbitpositionen“.
20 Kabel zu je 1 „GigaSwitch 11/20“.
Da wären also bei der b-Variante 3 dieser Switche von Technisat nötig.
5. Jeder Teilnehmer erhält eine Anschlußdose zur Auskopplung der Empfangsbereiche Sat und terrestrisch.

Der Rest der Lösungen ist selbsterklärend im Bild.
Da die pdf-Datei auch einige Preise beinhaltet, hat man einen Anhaltspunkt wo man etwa landet.
Bei den Antennen geht es mit guter Qualität bei ca. 100 € (85cm) los bis ca. 300 € für 1,20m. Die LNB’s kommen mit ca. je 30-50 € dazu.

Ich hoffe Du kommst zurecht damit und kannst Eure Gemeinschaft überzeugen den besseren Weg zu wählen.
Beide Varianten sind erweiterbar und es gibt für einen Ernstfall, wo z.B. kein weiteres Teilnehmerkabel gelegt werden kann, eine Lösung mit einem sogenannten Stacker (Stapler).
Wenn sich die Finanzierung auf ca. 50 TN aufteilt, würde ich persönlich die b-Variante empfehlen.

Grüß aus Thüringen von Jürgen

Hallo Bernd

Auch Dir und deinen Kollegen meinen Dank
und eine tiefe Verbeugung!!

Deine Gedanken sind absolut richtig, Satellitenempfang zu
bevorzugen.
Es gibt eigentlich nur 2 Gründe, die Vorteile durch
Kabelempfang erwägbar machen würden.

  1. gleichzeitige schnelle Internetversorgung und
  2. Telephonie übers Kabel
    Dabei schränkt man sich allerdings wieder bei der
    Empfangsvielfalt extrem ein.

Die Verteilung an 49 Parteien ist heutzutage überhaupt kein
Problem mehr und ich kann Dir und anderen interessierten
Lösungssuchern einen Downloadlink zu einem 15 MB großen
pdf-File von Technisat anbieten.

http://www.technisat-daun.de/download/bro/bro_gigane…

Fragen die sich bei der Lektüre ergeben werde ich
selbstverständlich gerne beantworten.
Die zu verwendenden Bauteile müssen nicht zwingend von
Technisat sein, die Verteilung würde dann auch etwas anders
aussehen.
Diese deutsche Firma, die lobenswerterweise auch auf
ostdeutsche Fachkräfte setzt, bietet aber bei größeren
Projekten auch ihre Unterstützung an.
Kurz vorab erklärt für Dein Problem in Stichworten:

  1. Entscheidung treffen
    a.) nur Astra Empfang oder
    b.) Astra und eine der Eutelsat Positionen

a.) 120cm Offsetantenne aufs Dach oder an die Südfassade (mit
16mm² Cu Anschluß an Blitzableiter oder Potentialausgleich)
b.) 2 Stück davon
(das geht zwar auch mit 85cm Antennen, aber bei diesem Projekt
würde ich, ebenso wie Technisat, auf eine bessere
Schlechtwetterreserve setzen.)
3.
a.) 5 bzw.
b.) 10 hochwertige Koax-Kabel unter Dach oder bei Flachdach
in einen wetterfesten Installationsschrank führen (plus
Erdpotential 2,5-4mm² Cu).
4. Teilnehmerkabel aufteilen, mit möglichst kurzem Weg siehe
Bild
a.) „144 Teilnehmer mit TechniSystem Alle Programme von 1
Orbitposition“
aber mit reduziertem Aufwand!
Das Bild zeigt eine Aufteilung auf 160 Teilnehmer!
8 Kabel zu je 1 TechniSystem 5/8 Switch.
b.) „60 Teilnehmer mit GigaSwitch Alle Programme von 2
Orbitpositionen“.
20 Kabel zu je 1 „GigaSwitch 11/20“.
Da wären also bei der b-Variante 3 dieser Switche von
Technisat nötig.
5. Jeder Teilnehmer erhält eine Anschlußdose zur Auskopplung
der Empfangsbereiche Sat und terrestrisch.

Der Rest der Lösungen ist selbsterklärend im Bild.
Da die pdf-Datei auch einige Preise beinhaltet, hat man einen
Anhaltspunkt wo man etwa landet.
Bei den Antennen geht es mit guter Qualität bei ca. 100 €
(85cm) los bis ca. 300 € für 1,20m. Die LNB’s kommen mit ca.
je 30-50 € dazu.

Ich hoffe Du kommst zurecht damit und kannst Eure Gemeinschaft
überzeugen den besseren Weg zu wählen.
Beide Varianten sind erweiterbar und es gibt für einen
Ernstfall, wo z.B. kein weiteres Teilnehmerkabel gelegt werden
kann, eine Lösung mit einem sogenannten Stacker (Stapler).
Wenn sich die Finanzierung auf ca. 50 TN aufteilt, würde ich
persönlich die b-Variante empfehlen.

Grüß aus Thüringen von Jürgen