Kindesentzug vor 3j.durch das Jugendamt, Gutachten alle positiv, Pflegemutter will einen verbleib bei Ihr,Familiengericht schindet nur zeit, Jugendamt erfindet symptome und problematiken ebenso der Kindesvater.
Was kann man da noch tun damit das Kind zurückkommt?
Bitte um Antworten
Dankeschön!
Lg Nik
Kindesentzug vor 3j.durch das Jugendamt, Gutachten alle
positiv, Pflegemutter will einen verbleib bei
Ihr,Familiengericht schindet nur zeit, Jugendamt erfindet
symptome und problematiken ebenso der Kindesvater.Was kann man da noch tun damit das Kind zurückkommt?
Neues Posting, gleicher Inhalt,… immerhin, nicht gengen FAQ verstoßen, meine Antwort bleibt gleich:
da bereits vor dem Gericht verhandelt wird, muss man warten und nach dem Urteil hat man ja dann die Möglichkeit auf Berufung oder Revision, je nachdem, wo derzeit verhandelt wird.
In einem mir persönlich bekannten Fall klagt die Mutter seit mehr als 3 Jahren und waren schon vor dem OLG, und dort jetzt abgewiesen,…
Dankeschön!
Lg Nik
Also ich muss sagen, bis das JA einem das Kind wegnimmt passiert eine ganze menge.Das sehen die betroffenen natürlich meist anders.Aber das JA ist eigentlich ein Institut das seher daran interssiert ist Kinder in der Familie zulassen, alleine schon aus Kostengründen.Weisst du eigentlich was so eine Pflegemutter monatlich den Staat kostet???Oder was ein Heimplatz täglich kostet?
Also ich denke das man da abwarten sollte, sicher ist das schlimm wenn das eigene Kind weg ist, aber man sollte auch mal über sich selber nachdenken ob es da nicht doch das ein oder andere Defizit gibt…
Wenn man das Kind WIRKLICH zurückhaben will, dann sollte man sich nicht nur dieser Emotion hingeben, sondern auch PRAKTISCH handeln:
- Was ist schiefgelaufen?
- Wie kann ich die Probleme der Vergangenheit in den Griff kriegen?
- Was kann ich für die Zukunft vorbereiten?
Also: überlegen WARUM das Kind weggeholt wurde. Schreiben Sie die Gründe einmal auf (auch wenn es wehtut, und auch wenn man gar nicht damit einverstanden ist, und es als nicht gerechtfertigt ansieht!!!)
WAS kann ich ändern?
ZB: Ein Zimmer fürs Kind einrichten, regelmäßig einkaufen und Essen kochen, zuhause sein wenn das Kind da ist, liebevoll und sorgsam sein.
Ha, das klingt alles banal und vielleicht sogar einfach, aber aus irgendeinem Grund hat es bisher nicht geklappt. Da kann man sich aber Hilfe holen. Und auch dem JA diese Hilfe vorführen: seht her, ich mache was, damit es in Zukunft rund läuft!
ZB: ein Elternkurs beim Kinderschutzbund (Starke Eltern-starke Kinder), eine Familienhilfe beantragen, eine Therapie beginnen (Sucht? Trauma? Gewalt?). Und alle verfügbaren Ressourcen einspannen: Omas in die Aufsicht des Kindes einbeziehen, oder eine Tagesmutter, damit man arbeiten gehen kann.
Rundum ein GEREGELTES Leben nachweisen, mit geregelten Zeiten, mit Wissen über Ernährung, Haushaltsführung… Besuchen Sie Kurse in der VHS, die Ihnen nützlich erscheinen. Es sind die praktischen Dinge des Lebens, die ein Kind braucht: Sauberkeit, Regelmäßigkeit, Zuverlässigkeit, und natürlich Liebe, Achtung, Vertrauen, Hilfe, Trost, Grenzen, verläßliche Absprachen. Das heißt nicht, dass man jederzeit gute Laune haben muß und heile Welt und so. Das kann keiner. Und wäre wohl unnatürlich. Aber Fürsorge für ein Kind ist eben mehr Arbeit als nur es in die Welt zu setzen und sich selbst oder dem Fernseher/Nintendo/Playstation/Wii usw zu überlassen.
Ich weiß nicht, warum Ihnen das Kind entzogen wurde und will Ihnen nichts böses unterstellen, wirklich nicht. Ich weiß genau, dass hinter jedem „Fall“ eben auch eine längere Geschichte steht. Aber ich kann Ihnen eben nur raten: schaffen Sie die Voraussetzungen für eine GUTE und SICHERE Kindheit. MACHEN Sie was, dann wird man Ihnen zuhören. Dann wird das JA wieder Vertrauen entwickeln und es wagen, das Kind wieder zu Ihnen zu bringen. Das ist für das JA doch sowieso die liebste Lösung: Fall abgeschlossen, alles gut, Kosten runtergefahren. Also viel Glück!!