Hallo Leute,
also ich habe da eine frage und zwar gehts um meine mutter. sie hat MS(multiple sklerose).
zur zeit hat sie probleme mit dem auto fahren. und zwar, sie kann in der stadt auto fahren, ganz normal. aber sobalt es auf der landstrasse oder gar autobahn geht, da ist dann vorbei. sie denkt anscheinend immer das das auto umkippt. und kann das auto auch nicht mehr lenken. es geht einfach nicht mehr. sie kann nicht mehr weiterfahren. wenn sie weiter fährt dann gehts irgendwann wieder los.
da ich selber an panikattacken leide, dachte ich vielleicht hat sie auch „nur“ panikattacken. aber sie hat weder herzrasen, luftbeschwerden, nervösität oder angstzustände(innere unruhe etc.).
sie kriegt „nur“ schweisausbrüche und ohne zittrig zu sein oder so.
komisch ist nur woran es liegen könnte?!..kommt das von der MS krankheit?? oder ist es doch eine Psychische störung???..oder ist es vielleicht ganz was anderes?!
wenn ihr antworten dazu habt,dann schreibt mir bitte…
vielen dank!!!
Ohne eine Ferndiagnose zu stellen, das ist sicher ein neurologisches Problem (zu viele Sinneseindrücke bei schneller Fahrt). Was aber viel wichtiger ist: die Ursache für die MS heraus finden, dann therapieren (so weit noch möglich) und dann verschwindet das beschriebene Symptom von selbst. Einer dieser Neurobiologie–Therapeuten kann helfen: http://iye.shli.de/
Was Ihrer Mutter fehlt, kann ich nicht beurteilen. Das sollte von den Medizinern abgeklärt werden. Ich kann aber vielleicht einen Denkansatz liefern: In der Stadt empfindet die Mutter eine relative Sicherheit beim Autofahren. Da sind genug Menschen gleich zur Stelle, wenn sie ein Problem hat. Auf der Landstraße oder Autobahn ist das nicht der Fall. Möglichweise ist eine Verhaltenstherapie angesagt. Entspannungsübungen sind nie verehrt. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Mutter, dass Ihnen die richtigen Menschen begegnen, um Ihre Probleme in den Griff zu kriegen, das müssen nicht nur Ärzte sein.
so eine schwere Entscheidung mit so wenig Details ist aus der Ferne unmöglich, da müsste man schon deine Mutter selber genau befragen und ggf. untersuchen. Da MS immer individuell ganz unterscheidlich sein kann, besteht durchaus die Möglichkeit, dass es sich um eine solche Folge handeln könnte. Was z.B. möglich wäre ist, dass die höhere Geschwindigkeit und die Fixierung in die Ferne dazu führen, dass Sie Probleme bekommt. Aber auch Angst könnte eine Ursache sein, die der Patient aber eigentlich auch angeben kann.
Hallo,
stelle dir das Gefühl vor auf einem Drehstuhl mehrere Runden gedreht zu haben und dann aufzustehen und gerade auszulaufen. So fühle ich mich häufig und fahre deshalb kein Auto mehr… zeitweilig setzt das Gefühl für oben und unten aus.Für Momente …Minuten…auch manchmal länger …es ist bei mir Anfallsartig.
Ich habe auch MS.
Ich nehme Medikamente die dieses bessern. Sie sollte Ihren Neurologen darauf ansprechen.
hallo remo87
das ist ein problem, das sollte deine mutter dringend mit ihrem neurologen besprechen, so eine massive unsicherheit im straßenverkehr ist nicht nur für sie selbst eine große gefahr! ich könnte mir übrigens schon vorstellen das die probleme mit ms zu tun haben, durch die höhere geschwindigkeit auf landstraßen und autobahn und die optische weite.
hallo remo87,
so was du da alles erzählst, kann es viele ursachen haben. leider gehst du bei deinen angaben nicht auf die bestehende symtomatik der MS deiner mutter ein, hat sie schübe sind augen, sprache, konzentration, fatigue (ermüdbarkeit) vorhanden, oder sind es einfach nur motorische probleme. hatte deine mutter schon eine REHA in einer MS klinik??? die beste ist die „Kliniken Schmieder in Konstanz“, war da auch schon 6 mal. super ärzte und therapeuten.
bei einer gesicherten MS als grunderkrankung würde ich auf drehschwindel, eine stöhrung der gleichgewichtes und des sehnerves tippen, hatte so etwas ähnliches mit meiner MS auch schon ein mal. am besten geht ihr zu einem neurologen und wenn der meint es ist nichts sucht euch einen besseren der euch ernst nimmt. ich spreche da aus erfahrung.
ich empfehle Dir dringend, einen Arzt mit Deiner Mutter aufzusuchen. Ferndiagnosen dieser Art sind unmöglich aus meiner Sicht.
Dazu gehört eine detaillierte Anamnese.
Hallo,
leider habe ich momentan Probleme mit meinem computer
und komme daher erst jetzt dazu, zu antworten.
Habe selbst MS in der Form, dass ich vor allem Gleichgewichtsstörungen und Schwindel habe.
Wie ich schon sehr oft gehört habe, ist fast jede Form von MS anders.
Aber was hier geschildert wird, ist dermaßen pschischer Art (Phobien in mehreren Arten) das ich meinen würde, die MS hat damit nur am Rande zu tun.
Sicher ist man mit dieser Krankheit öfters mal depressiv aber was hier geschildert wird sind Ängste.
Bei der MS sind eher Empfindungen wie Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen typisch, also Einwirkungen die von außen kommen. Hier aber kommen die geschilderten „Störungen“ aus der Seele der Betroffenen.
Nach meiner Ansicht ist eher eine psychische Betroffenheit das Problem wo besser ein Psychotherapeut helfen kann.
Ist aber wie gesagt, meine Ansicht und ich bin kein Mediziner.
Viele Grüße und alles Gute und viel Kraft für das Durchstehen dieser bescheuerten Krankheit !