Das ist ja echt unglaublich! Wie kommt der Kanzler der Bundesrepubilk Deutschland eigentlich auf die Idee, 250 Millionen DM Steuergelder in ein marodes Baugeschäft zu stecken und sich im Anschluß als Samariter vor die versammelte Presse zu stellen und sich medienwirksam zu vermarkten?
Okay, man kann jetzt sagen, daß damit ca. 60.000 Arbeitsplätze gesichert sind, aber was ist mit der Selbstreinigungskraft des Marktes? Wir haben zwar eine soziale Marktwirtschaft, aber ist es sozial, also im Sinne der Gesellschaft, Missmanagement mit so einem unglaublich hohen Betrag zu belohnen? Wenn ein Unternehmen abgewirtschaftet hat, muß es weg vom Markt, seien die Folgen auch noch so schlimm. Die Holzmann AG war vor drei Jahren schon mal fast k.o. und besteht seit dem nur noch als kreditgefüllter Kadaver.
Wenn der Kanzler seiner Linie treu bleibt, dann sehen wir ihn ja bald in den Nachrichten, wenn er verkündet, daß die Mitarbeiter des Musical-Konzerns Stella (hat am 26.11. Insolvenzantrag gestellt) nicht mehr um ihre Zukunft bangen müssen.
Das ist ja echt unglaublich! Wie kommt
der Kanzler der Bundesrepubilk
Deutschland eigentlich auf die Idee, 250
Millionen DM Steuergelder in ein marodes
Baugeschäft zu stecken und sich im
Anschluß als Samariter vor die
versammelte Presse zu stellen und sich
medienwirksam zu vermarkten?
Okay, man kann jetzt sagen, daß damit ca.
60.000 Arbeitsplätze gesichert sind, aber
was ist mit der Selbstreinigungskraft des
Marktes?
Wer glaubt denn an so etwas? Der Teufel scheisst halt immer auf den grössten Haufen… Das gilt für unseren Staatsmonopolkapitalismus (haha…), aber auch z.B. für die USA - wo ist denn die Selbstreinigungskraft des Marktes im Hinblick auf Microsoft? Ab einer gewissen Grösse können die Unternehmen so ziemlich überall die Spielregeln des Marktes zu ihren Gunsten beeinflussen, sei es aktiv oder passiv. Und wo ist der Markt in dem riesigen öffentlichen Beschäftigungssektor?
Wir haben zwar eine soziale
Marktwirtschaft, aber ist es sozial, also
im Sinne der Gesellschaft, Missmanagement
mit so einem unglaublich hohen Betrag zu
belohnen?
Wenn ein Unternehmen
abgewirtschaftet hat, muß es weg vom
Markt, seien die Folgen auch noch so
schlimm. Die Holzmann AG war vor drei
Jahren schon mal fast k.o. und besteht
seit dem nur noch als kreditgefüllter
Kadaver.
Aber dann wirst du erleben, dass die Leute, die das Missmanagement zu „verantworten“ haben (ich setze das mal in Anführungszeichen, denn von einer echten Verantwortung kann man eigentlich nicht sprechen), meist sehr weich fallen, während die „kleinen Leute“ dann auf der Strasse stehen. Auch eine Art von Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste!
Wenn der Kanzler seiner Linie treu
bleibt, dann sehen wir ihn ja bald in den
Nachrichten, wenn er verkündet, daß die
Mitarbeiter des Musical-Konzerns Stella
(hat am 26.11. Insolvenzantrag gestellt)
nicht mehr um ihre Zukunft bangen müssen.
Wart’s ab…
Reinhard
Das hat er doch schon häufiger gemacht und die Leute danken es ihm.
Das letztemal bei den Flugzeugwerken in Lemwerder. Die „Dasa“ wollte den Betrieb schließen, Schröder hat ihm mit Landesunterstützung weitergeholfen und heute ist es ein Betrieb in den schwarzen Zahlen.
Was hat man sich damals aufgeregt, wie er so etwas machen kann!
Dann hat er verhindert, daß ein westdeutsches Stahlwerk ins Ausland verkauft wird, die es dann doch wohl platt gemacht hätten.
Er hätte auch den Zusammenschluß von Daimler und Chrysler verhindern sollen. Es glaubt doch wohl kein Mensch, daß die Amerikaner sich zum bestimmten Termin, die Chryslerbetriebe so einfach wegnehmen lassen! Dann soll ja wohl die Leitung ganz in deutsche Hände übergehen.
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Das ist ja echt unglaublich! Wie kommt
der Kanzler der Bundesrepubilk
Deutschland eigentlich auf die Idee, 250
Millionen DM Steuergelder in ein marodes
Baugeschäft zu stecken und sich im
Anschluß als Samariter vor die
versammelte Presse zu stellen und sich
medienwirksam zu vermarkten?
Na hatt doch Super geklapt:1999 " Gerhard, Gerhard… ")
1989 Helmut Helmut…
Es kostet ja nicht sein Privatgeld
Okay, man kann jetzt sagen, daß damit ca.
60.000 Arbeitsplätze gesichert sind,
Was ist mit den vielen Tausend Handwerksbetrieben die, die Gewährleistungs-Bürgschaften nicht mehr zahlen können " Keine Gewährleistung kein Auftrag-keine Arbeit = viele Tausend Arbeitslose" was nun H. Schröder
was ist mit der Selbstreinigungskraft des
Marktes? Wir haben zwar eine soziale
Marktwirtschaft, aber ist es sozial, also
im Sinne der Gesellschaft, Missmanagement
mit so einem unglaublich hohen Betrag zu
belohnen?
Wir bezahlen ja auch das Missmanagement unserer Regierungen
Wenn ein Unternehmen
abgewirtschaftet hat, muß es weg vom
Markt, seien die Folgen auch noch so
schlimm. Die Holzmann AG war vor drei
Jahren schon mal fast k.o. und besteht
seit dem nur noch als kreditgefüllter
Kadaver.
Wenn der Kanzler seiner Linie treu
bleibt, dann sehen wir ihn ja bald in den
Nachrichten, wenn er verkündet, daß die
Mitarbeiter des Musical-Konzerns Stella
(hat am 26.11. Insolvenzantrag gestellt)
nicht mehr um ihre Zukunft bangen müssen.
Mal abwarten was die EU zu der Rettung zu sagen hat.
Deine Sorge, der Kanzler könnte sich um den Musical-Konzern Stella kümmern, erscheint mir unbegründet. Das wird an seiner Stelle sicher in der einen oder anderen Form der Hamburger Senat erledigen (ich wette 'ne Kiste Mumm, daß das genau so passiert).
Politiker (und Banker) disqualifizieren sich hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Kompetenz selbst, wenn sie für Branchen, die mit Überkapazitäten und fehlender Wettbewerbsfähigkeit zu kämpfen haben (Bergbau, Landwirtschaft, Werften, Bau), Steuermittel einsetzen. Die medienwirksame Inszenierung von Gerhard als Retter hat im Zweifelsfall Vorrang vor gesamtwirtschaftlicher Vernunft.
Die Leute haben noch nicht kapiert oder verdrängen, daß die Musik hinsichtlich Arbeitsplätzen, Steueraufkommen und Innovationskraft überwiegend bei den KMU spielt.
Mit Frust im Bauch
Wolfgang
Politiker (und Banker) disqualifizieren
sich hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen
Kompetenz selbst, wenn sie für Branchen,
die mit Überkapazitäten und fehlender
Wettbewerbsfähigkeit zu kämpfen haben
(Bergbau, Landwirtschaft, Werften, Bau),
Steuermittel einsetzen. Die
medienwirksame Inszenierung von Gerhard
als Retter hat im Zweifelsfall Vorrang
vor gesamtwirtschaftlicher Vernunft.
Hallo Wolfgang!
Beim Bergbau gibt es das Argument, daß Deutschland in einem Ernstfall (Krieg, sonstige Rohstoffknappheit) möglichst autark sein muß, um nicht von anderen abhängig zu sein. Trotzdem stimme ich dir zu, daß dort ein Einsatz von Steuergeldern sehr fragwürdig ist. Ich weiß nicht mit wieviel Geld jedes Jahr der Bergbau subventioniert wird, auf jeden Fall führt diese Politik nicht zu einem ausgeglichenen Staatshaushalt, der die Grundlage einer finanziellen Gesundgung der Bundesrepublik Deutschland wäre, denn ca. 1/4 einer eingenomenen Mark an Steuern wird sofort für die Zinszahlungen verwendet.
Hoffen wir, daß mal einer mit richtgen Ideen das Steuer in die Hand bekommt, Mario
Hallo Mario,
das Argument, im Notfall unabhängig zu sein, ist alt, häufig benutzt und dennoch unsinnig. Was will man im plötzlichen Notfall kurzfristig mit Kohlehalden? Deutschland ist nun einmal ein rohstoffarmes Land, das beinahe alles, was es für seine Industrieproduktion braucht, importieren muß. Es gibt auf diesem Gebiet etliche Argumente, die durch dauernde Wiederholung nicht richtiger werden. So sei z.B. der Bergbau eine Hochtechnologie, die man exportieren könne. Stimmt, aber muß man dafür Kohlehalden wachsen lassen, u.s.w.?
Bei der Landwirtschaft kommt auch immer wieder das Argument der Unabhängigkeit im Notfall, eigentlich bei allen „schwarzen Löchern“, in denen das Geld verschwindet.
Gruß
Wolfgang
hallo,
eigentlich seltsam, hätte er nichts getan, dann hiesse es der böse schröder, nu hat er was getan, da isser auch der böse, wie einer was macht, egal, recht ist es nie, aber hat sich mal jemand ausgerechnet, was 60 tausend arbeitslose nur für ein einziges jahr gekostet hätten???
es sind ja noch nichtmal mnur die arbeiter, sondern die ganzen familien die daran mit beteiligt währen, angenommen mal im schnitt pro arbeiter 3 Familienmitglieder, so währen das 180 tausend menschen, die dann auch staatliche unterstützung gebraucht hätten und teilweise wohl ach auf sozialhilfe angewiesen währen…
trotz allem herumgejammers denke ich das diese „verschwendung“ mal sinnvoll war, da re4gen mich schon eher der kindergarten für die abgeordneten elite auf und andere vergünstigungen oder die knete die man nun von steuergeldern dem abgetretenen politiker in der a… steckt…
gruß
sonja
Sonja, so kann man es natürlich auch sehen. Bestimmt hätte es Geschrei gegeben, wäre Schröder untätig geblieben.
Nur hunderttausendfach gehen still und leise Unternehmen den Bach runter und der Staat tut nichts (sprich: Das Finanzamt hebt nochmal das Bein und holt, was zu holen ist).
Der Druck auf die Tränendrüsen (…trauriges Weihnachtsfest…) ist ja medienwirksam. Aber glaubst Du wirklich, daß da jetzt plötzlich ein wettbewerbsfähiges Unternehmen entsteht? Das Hauen und Stechen im zu engen Marktsegment geht weiter. Es geht weiter, weil Geld in den falschen, weil überlebten Kanal fließt. Technologie und Innovation haben statt dessen einen viel zu kleinen Stellenwert bei staatlichen Maßnahmen. Statt dessen wird z. B. in das Ausbuddeln von Kohle (die keiner braucht)investiert.
Nochmal anders an die Sache gegangen: Warum soll Geld in ein Unternehmen fließen, wenn es massenhaft andere Unternehmen der gleichen Branche gibt, die ohne diese Hilfe klarkommen. Damit wird doch geradezu eine Negativauslese vorgenommen! Deshalb ist Schröders Handeln schlimmes Gift für die Volkswirtschaft.
Gruß
Wolfgang
Absolut Richtig, Wolfgang !!
Hi !
So sieht es leider aus.
Nur wen interessiert bei einem durch die Presse mit derart heftigen Emotionen geschürten Thema noch die Ansicht von ein paar Leuten, die sich mal fundiert mit solchen Themen beschäftigt hatten ?
Staatliche Lenkung der Wirtschaft ist Gift für unternehmerisches Denken und Innovation.
Gruß,
Mathias
stimmt, aber sind es auch alles firmen die 60tausend arbeiter dann auf die strasse schicken?
klar knn jeder fragen, ob der einzelne nichts mehr zählt, aber ich denke mal das einer oder auch zehn sich eher einen neuen job suchen könnten als so viele tausende…
ausserdem hat da ja wohl die deutsche bank irrsinnig die pfoten drin gehabt, wie ich das so hörte.
ich persönlich stelle mir eigentlich nur noch die frage, wer eigentlich an dem tief und dann wieder hoch verdient hat, einer wird es gewesen sein. eine firma die ein grösseres auftragsvolumen als schulden hat kann ja eigentlich gar nicht konkurs gehen glaube ich mal so in meinem jugendlichem leichtsinn.
also ich selber, die ich auch für mich arbeite weiss immerhin, selbst wenn die zeiten schlechter sind, ich aber aufträge habe, dann kann ganz und gar nichts passieren…
gruß
sonja
Nur hunderttausendfach gehen still und
leise Unternehmen den Bach runter und der
Staat tut nichts (sprich: Das Finanzamt
hebt nochmal das Bein und holt, was zu
holen ist).Der Druck auf die Tränendrüsen
(…trauriges Weihnachtsfest…) ist ja
medienwirksam. Aber glaubst Du wirklich,
daß da jetzt plötzlich ein
wettbewerbsfähiges Unternehmen entsteht?
Das Hauen und Stechen im zu engen
Marktsegment geht weiter. Es geht weiter,
weil Geld in den falschen, weil
überlebten Kanal fließt. Technologie und
Innovation haben statt dessen einen viel
zu kleinen Stellenwert bei staatlichen
Maßnahmen. Statt dessen wird z. B. in das
Ausbuddeln von Kohle (die keiner
braucht)investiert.
Nochmal anders an die Sache gegangen:
Warum soll Geld in ein Unternehmen
fließen, wenn es massenhaft andere
Unternehmen der gleichen Branche gibt,
die ohne diese Hilfe klarkommen. Damit
wird doch geradezu eine Negativauslese
vorgenommen! Deshalb ist Schröders
Handeln schlimmes Gift für die
Volkswirtschaft.Gruß
Wolfgang