Was für eine Generation wächst da heran?

Ich denke mal: Selbiges habe Erwachsene von damals, über uns als Heranwachsende behauptet.
Mir ist immer deutlich in Erinnerung: Ja, die Jugend von heute…

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Hallo,

Das die ältere Generation mit pubertierenden
Jugendlichen nicht sonderlich gut zu Rande kommt halte ich im
übrigen für normal. In dieser Altersphase lehnen sich junge
Menschen gegen die bestehende Ordung auf, mit mehr oder
weniger sinnvollen Idealen. Ich denke, dass ist auch gut so!

Es geht auch nicht nur ums Auflehnen, sondern auch ums Experimentieren: Ein Mensch, der sich immer nur eingefügt und nie intensiv darüber nachgedacht hat, wie er eigentlich leben will, ist ziemlich aufgeschmissen, wenn dann offiziell erwachsen ist und plötzlich selbst Entscheidungen treffen soll.(Natürlich soll man mit dem Nachdenken auch später nicht aufhören.)

Die ältere Generation versucht, die Jugendlichen in die
bestehende Ordung zu integrieren und sie zur Übernahme dessen
zu bewegen, was sie selbst gewohnt sind,

und das heißt: was sie zu diesem Zeitpunkt bereits in recht reifem Alter gewohnt sind. Als sie selbst jung waren, haben sie auch anders getickt.

und die Jugendlichen
versuchen die Welt zu verändern.
Später gliedern sich dann die meisten „Rebellen“ mehr oder
weniger gut in die Gesellschaft ein und werden
„realistischer“.

Sofern vorhanden, nehmen sie aber ihre Ideale zumindest teilweise ins Erwachsenendasein mit und versuchen die Welt so zu gestalten, dass sie einigermaßen angenehm darin leben können. Und das wird dann später von den neuen Kindern und Jugendlichen auch wieder hinterfragt. Auf diese Weise entwickelt sich eine Gesellschaft.

Gäbe es keine aufbegehrende Jugend, dann gäbe
es auch keinen Fortschritt, würden die Älteren nicht
versuchen, sie in die Schranken zu weisen, dann gäbe es das
totale Chaos.

Ein gutes Beispiel sind die 68’er. Die allermeisten der
ehemaligen Strassenroudis sind inzwischen etabliert in der
Gesellschaft, gehören zu dem System, das sie einst bekämpft
haben. Trotzdem haben sie in unserer Gesellschaft ihre Spuren
hinterlassen.

Genau!

Grüße zurück,

Beate

Stets unzufrieden, alles ist zuwenig. Stetig sauer oder
angebiedert.

Schaff Dir eigene Kinder an, wenn Du dann etwas differenzierter (ver-)urteilen gelernt hast, können wir gern noch mal drüber diskutieren.

Gruß Maid