Hallo,
Ich will nun endlich mal Nägel mit Köpfen machen und mich doch
einem Psychologen anvertrauen, weil die Probleme immer mehr
werden und vielleicht bringt es ja was. Nun wollte ich eine
Arzt-Suchmaschine benutzen, doch hier werden mir verschiedene
Psychologen als Suchmaske angegeben:
- Ärztlicher Psychotherapeut
- Psychologische Psychtherapie
- Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Psychotherapeutische Medizin
Das ist gut, dass Du Hilfe in Anspruch nehmen willst.
Die Frage ist nicht nach dem „was für einen Psychologen“, sondern eher nach dem "was für eine Therapieform.
Du kannst jeden psychologischen Psychotherapeuten (egal ob Arzt oder Psychologe) aufsuchen, wenn dieser die entsprechende für Dich geltende Kassenzulassung hat.
Arzt und Medizin (also Psychiater / Neurologe) legen den Schwerpunkt in die Psychosomatik, während die Psychologen eher auf der psychischen Ebene ihren Schwerpunkt haben.
Wahrscheinlich kommt für Dich eine Verhaltenstherapie in Frage (Angststörung, Verhaltensstörungen). Wenn die psychosomatischen Beschwerden sehr gravierend sind (Depression, Bluthochdruck etc.) kann und soll ein Arzt begleitend zur Therapie hinzugezogen werden.
Nun würde ich gern wissen, welche Fachrichtung ich nehmen muß.
Na, Du willst ja selbst keine Psychologie studieren, oder? Das Fach ist Psychologie oder Medizin mit der Zusatzausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten (sperriger Begriff, aber ist nun mal leider so).
Als erstes suchst Du einen Therapeuten (kurz gesagt) - das kann leider dauern, da die Wartezeiten oft lang sind. Dann gehst Du zum Arzt und lässt Dir eine Überweisung geben. Wenn Du mit dem Therapeuten nicht zufrieden bist, gehst Du zum nächsten. Die Kasse zahlt max. 5 „Probestunden“.
Mal ganz im Groben meine Probleme:
Selbstzweifel (Traue mir nichts zu)
Angst vor Menschen
Panik vor der Arbeit (Schwindelanfälle vor Arbeitsbeginn,
Bluthochdruck vor Schlafengehen, Einschlafschwierigkeiten,
Schwindel während der Arbeit, weiche Knie - Ich denke das ist
Psychologisch bedingt, weil es aufhört, sobald ich wieder auf
dem Heimweg bin).
Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen und durchzuführen
Anzeichen von „Messi Syndrom“
Suizidgefährdung (aber eher als „Hilferuf“, als wirklich der
Wunsch sterben zu wollen).
Passt grob zur Verhaltenstherapie - aber die richtige Therapieform wird Dir dir nach dem Erstgespräch vorgeschlagen.
Wie gesagt, nur mal so ganz grob. Das ganze frisst mich
langsam auf und mir wurde geraten dies einmal mit einem
Psychologen durchzusprechen.
Wenn’s akut ist, wende Dich an Deine Krankenkasse - die können Dir freie Plätze in Deiner Nähe sagen.
Vielleicht kann mir jemand kurz mitteilen, auf welches
Fachgebiet ich mich stürzen sollte.
Wie gesagt: Therapieform, nicht Fachgebiet.
Viele Grüße
Gruß
Andreas