Ich habe 2 Platten aus einem Mirror-Raid.
Im Header der erweiterten Partition stehen Informationen, die dem OS sagen, dass es aus einem Raid ist - ich will die Platte aber ohne das Raid ansprechen (es geht um die Daten darauf).
Hat jemand ne Idee, welche Partitionsheaderdaten ich auf der Platte verändern muß, dass die Partitionen der Platte vom OS erkannt werden?
Vielen dank für jeden Tipp - auch Tools etc…
Greeez Björn
Moien
Ich habe 2 Platten aus einem Mirror-Raid.
An welchem Controller waren die ? Hardware oder OnBoard Controller ? Oder evtl. doch Software RAID ?
Im Header der erweiterten Partition stehen Informationen, die
dem OS
WELCHES ?
cu
Hi,
es ist ein Suse Software Raid1 (mirroring) mit XFS Dateisystem das Probleme macht.
Die Platten sind folgendermassen partitioniert:
/dev/sdb1 / ext3
/dev/sdb2 swap
/dev/sdb5 /usr xfs
/dev/sdb6 /home xfs
/dev/sdb7 /var xfs
analog die /dev/sdc
die ext3-Partitionen kann ich mit mdadm -A /dev/md0 /dev/sdb1 /dev/sdc1 zusammenfügen und anschliessend problemlos mounten.
Bei den xfs-Partitionen gelingt ein mdadm -A /dev/md1 /dev/sdb5 /dev/sdc5 scheinbar auch.
versuche ich das Raid-System zu mounten
mount -t xfs /dev/md1 /irgendwas
erhalte ich die Fehlermeldung: can’t read superblock
eine Idee?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Moien
Bei den xfs-Partitionen gelingt ein mdadm -A /dev/md1
/dev/sdb5 /dev/sdc5 scheinbar auch.
versuche ich das Raid-System zu mounten
mount -t xfs /dev/md1 /irgendwas
erhalte ich die Fehlermeldung: can’t read superblock
Das ist ein Fehler mit XFS, nicht im RAID. Der md-Treiber reserviert sich die letzten 64-128 KB aller Ursprungspartitionen. Das md-device ist um diese 64-128KB kürzer. Oder anders ausgedrückt: XFS konnte diesen Bereich nie sehen oder benutzen.
eine Idee?
Das schöne an RAID1 ist: man kann es ohne Datenverlust auflösen: Tus. So hat man 2 Versuche falls es nicht klappt und kann ganz nebenbei noch Inkonsistenzen zwischen den Platten als Ursache ausschliessen. Dann Kopien von beiden Platten erstellen (per dd, falls es doch schiefgeht). xfs_check und xfs_repair auf /dev/sd?5 ansetzen. XFS wird merken dass die Partition plötzlich 64-128KB länger ist, sich aber nicht weiter daran stören (der 1. Superblock liegt um 0, alles überstehende wird als trailing garbage behandelt).
xfs_check/repair können das XFS retten oder es vollständig zerstören. Deshalb ist die Kopie vorher PFLICHT.
cu