Hallo,
wenn man mit Inline-Skating anfangen will (keine Erfahrung außer Schlittschuhlaufen) , worauf sollte man beim Kauf achten? Lieber mehr ausgeben als Gruscht kaufen. Bin außerdem für alle Tips rund ums Skating dankbar.
Danke und tschüss,
Schlittschuhlaufen ist ja schon mal eine gute Grundlage!
Beim Kauf auf keinen Fall Billigangebote nehmen. Ich habe mal Tests gesehen, da waren zT Rollen oder die Bremse weggebrochen. Ich habe vor zwei Jahren ein Auslaufmodell (von 300,- auf 120,- herabgesetzt) gekauft. Ich dachte mir, gib nicht zuviel aus und kauf trotzdem was Gutes (das letzte mal war ich vor 20 Jahren mit rasselnden Rollschuhen gelaufen). Wenn du also nicht den letzten Schick haben willst, kannst du guenstig an gute Qualitaet kommen.
Wenn du Markengeraete kaufst, ist auch die Versorgung mit Ersatzteilen gewaehrleistet (andere Rollen, Bremsbloecke etc).
Bin außerdem für alle
Tips rund ums Skating dankbar.
Danke und tschüss,
Andrea
Hallo Andrea!
In Österreich gibt es den KONSUMENT ein unabhängiges Test-Magazin. Dieses Monat wurden u.a. Inline-Skates getestet. Hier eine kleine Zusammenfassung:
Die Marke „Rollerblade“ Typ „Kitalpha beta/ABEC-5“ schnitt am besten ab.
Preis ca. DEM 430,-- Die billigste unter den
guten war „Rollerblade“ Typ „Hydrus gamma/ABEC-3“ mit ca. DEM 200,–. Mit weniger zufriedenstellend waren die Modelle
Ultra Liner Whippet/ABEC-3,
Crazy Creek S10.0/ABEC-3 und
Ultrawheels Biofit SQ6/ABEC-3.
Wenn Du eine Fax Nr. hast, und möchstest faxe ich Dir den Artikel gerne zu.
Liebe Grüße Susanna
yo, aber alle tests nützen nix, wenn du nicht die richtigen für deine füsse findest.
auf jeden fall (das machen alle guten händler) die dinger ausgiebig probeskaten (die meisten lädenverleien auch skates, und man kann das ausgesuchte model leihen)
als erstes musst du entscheiden ob du soft oder hartschuh nimmst, und danach schauen was deinem fuss am am liebsten ist.
Wenn Du generell eher Probleme mit den Fuß- und Sprunggelenken hast oder den beteiligten Bändern, also beim kleinsten Umknicken gleich 'n dicken Fuß oder so, dann rate ich Dir zum Hartschalenschuh, der hat die bessere Stützwirkung, fühlt sich aber auch etwas „plump“ am Fuß an.
Ich persönlich bevorzuge auf Eis und Asphalt den „Softboot“ (K2), der ist angenehmer und da ich ziemlich viel Sport getrieben habe, gibt’s keine Probleme.
Ansonsten wird das Rollenmaterial oft unterschätzt. Habe mir letztes Jahr mal neue Rollen aus dem Sonderangebot geleistet, und, was soll ich sagen, obwohl gleiche Härte (82A) kam ich fast nicht mehr vom Fleck - viel zu geringer Rebound, d.h. meine Energie wurde in Reibungswärme statt in Vortrieb umgewandelt. Nach 10 km habe ich die Dinger 'runter und weggeschmissen (für Greenpeace-ler: über’s Duale System entsorgt, nicht etwa in den Wald gefeuert).
Gutes Material kommt von K2, Salomon und Roces. Rollerblade und CrazyCreek kann man derzeit eher vergessen. Aber wenn’s was gescheites und auch noch ein aktuelles Modell sein soll, kommst Du unter 300,-- kaum weg.