Was gegen Lippenkauen tun?

Hallo Experten!
Mein Sohn hat in der nächsten Woche ein Bewerbungsgespräch. Er hat allerdings ein großes Problem. Er hat einen Tick und kaut sich ständig auf der Lippe. Das sieht bei einem Bewerbungsgespräch natürlich nicht sehr schön aus. Was kann man nur gegen das ständige Lippenkauen tun? Danke für ihre Hilfe.

Am besten einen Verhaltenstherapeuten konsultieren . Dort kann er lernen den Tick zu lassen. Adressen über www.bptk.de

Hallo, Frager,

als Chirurg habe ich von Verhaltensstörunen nur sehr wenig Ahnung. Fragen Sie besser einen Nervenarzt oder Psychologen.

Viel Erfolg

BüNo

Dass ist warscheinlich ein Zeichen von Nervosität? Dann muss man versuchen ruhiger zu sein. Wirklich ein Wundermittel dagegen kenne ich nicht. Wichtig ist bei einem Bewerbungsgespräch so locker un ruhig wie möglich zu sein und konkret und deutlich zu antworten. Mehr kann man ja eh nicht tun. Viel Erfolg!
BZ

Hallo, leider kann ich Ihnen nur empfehlen, Ihrem Sohn Mut zuzusprechen und ihn von dem Kauen abzulenken. Langfristig muss er selbst einsehen, dass er zu Ausgeglichenheit und Entspannung kommt. Das Lippenkauen ist ein Zeichen von Unsicherheit und Nervosität. Lassen Sie ihn in Ruhe. Er wird sein Ding machen. Vor allem sollten Sie die Kontrolle über ihn aufgeben und am besten ihn ein selbständiges Leben führen lassen.
Viel Glück

Hallo,
leider weiß ich dazu auch keinen Rat - vor allen Dingen ist der Zeitraum etwas kurz… so ein Problem löst sich nicht innerhalb einer Woche.
Tut mir leid nicht weiter helfen zu können.
Viel Erfolg aber für Ihren Sohn.

Hallo,
vielleicht hilft es die situation zu proben und immer wenn das „lippekauen“ auftaucht direkt ansprechen, so dass es ihm bewusst wird und er es bewußt nterlassen kann.
viel erfolg!

Hallo !

Lippenkauen ist eine Art, innere Unruhezustände abzuarbeiten / abzubauen.

Das hat dem Betroffenen erstmal selbst klar zu sein.
Ein Tip von außen oder ein Rezept funktioniert nicht.

Der Betroffene hat selbst die Entscheidung zu treffen,
die Abarbeitung auf andere Wege zu lenken.

Ihm hat klar zu sein, daß die Nachteile überwiegen und das liegt nicht auf der Hand.

Denn es liegt auch die Komponente drin, mit sich selbst zu spielen im Sinne von Sich-Zurück-Ziehen von der Wirklichkeit.

Auch kann damit verbunden sein, durch leichtes Luft-Hochziehen aus der Speiseröhre den vertrauten inneren Geruch des Speiseröhren-Magentraktes zu schmecken.

Auch ein Zurückziehen, hier noch klarer:
um sich selber stärker zu spüren - zu erleben
als Gegengewicht gegen die übermächtige Umwelt.

Hier kann es sich also um eine sehr starke Selbstschutz-
Art handeln, die ohne stärkere, für die Seele attraktivere Angebote gar nicht abgelöst werden will.

Ohne Mitarbeit des „Wirtes“ gelingt keine Änderung des Verhaltens.

Ziel ist:

a. sich auf andere Weise stärker zu spüren
bzw. Kräftigung für die Seele = stärkeres Ich-Gefühl
(Sport / Meditation / Kreativität)

b. Entspannung fördern bzw. die Anspannungsschwelle senken (Musik / TaiChi)

Wird etwas für a.) erreicht, könnte b.) sowieso nicht mehr so ein Thema sein.

SG aus Wien,
Wolf-Christoph Müller