Was gegen Metastasen tun?

Hallo Experten!
Mein Vater hat Krebs und nun hat man bei ihm Metastasen entdeckt. Angeblich benötigen diese fürs Wachstum viel Zucker. Was kann man gegen Metastasen tun? Würde eventuell eine kalorienarme und zuckerfreie Diät den Wachstum der Metastasen verlangsamen? Danke für ihre Hilfe.

Hallo,

Metastasen sind sich verteilende Krebswucherungen. Diese wachsen unkontrolliert, und brauchen daher viel Zucker, aber eigentlich brauch sie viel von allem: Fett, Eiweiß, Sauerstoff etc.
Leider ist es nicht so einfach dass man eine kalorienreduzierte Diät macht und den Krebs „aushungert“.

Grundsätzlich schlage ich bei Krebs jeder Art vor: zum Facharzt gehen, bestmöglich behandeln lassen und sich vom Arzt alles genau erklären lassen (also mitdenken). Dann merkt man wenn ggf. eine nicht ganz aktuelle Therapie angesetzt wird und kann sich eine Zweitmeinung holen (z.B. über die Krankenkasse, die oft so ein Beratungstelefon anbietet, oder über eine Uniklinik).
Parallel halte ich persönlich es für gut wenn man zu einem Heilpraktiker geht und eine begleitende naturheilkundliche Therapie macht, z.B. Homöopathisch, mit Akupunktur o.ä., das hängt vom Einzelfal ab. Wichtig dabei ist zu einem erfahrenen Heilpraktiker zu gehen. Aber bitte niemals die Schulmedizinische Behandlung (Arzt) durch eine naturheilkundliche ersetzen. Immer nur ergänzen!

Hallo VollesMass,
danke für Ihre Nachfrage.

Es gibt wohl verschiedene Lehrmeinungen über sinnvolle Ernährung bei Krebspatienten mit Metastasen. Ganz ausführlich nachzulesen bei Google unter dem Stichwort „Anti-Krebs-Diät: Hoffnungsschimmer für Krebspatienten“.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen, einen Experten für Onkologie aus der Plattform zur Beantwortung Ihrer Frage auszuwählen und anzuschreiben und ein umfassendes Gespräch unter diesem Gesichtspunkt mit dem behandelnden Arzt zu führen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort ein Stück weiter geholfen zu haben.

Ich wünsche Ihrem Vater alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Edelgard Schotten

Hallo,die beschriebene Behandlung mit einer bestimmten fast zuckerfreien Diät funktioniert leider nur in der Theorie.Zahlreiche Untersuchungen konnten einen Rückgang der Metastasierung nicht bestätigen.Die Behandlung richtet sich sehr nach der Krebsart und wo die Metastasen sitzen.Je nach Alter,medizinischem Befund,psychischem Zustand und sozialem Umfeld würde ich bei meinem Vater überlegen,ob ein "gnädiger"Tod
nicht angemessener und menschlicher ist.Soll er,wenn er Lust auf Schokolade und Süßigkeiten hat,diese mit Lust essen,statt sich mit einer zweifelhaften Diät zu quälen.
Freundliche Grüße
Fred

Hallo VollesMass,

leider ist das etwas wo man nicht viel dagegen machen kann… Es gibt einige die sagen das eine Kohlenhydratarme Ernährung gut tut, aber bewiesen ist es nicht. Aber ein versuch kann nicht schaden…

Liebe Grüsse

Zimti

Hallo,
dazu kann ich leider nichts sagen.

Guten Abend volles Mass,

ich bin Betroffener, also fühle ich mich auch in der Lage dazu etwas zu sagen.
Ein Gespräch mit einem Onkologen ist grundsätzlich nicht verkehrt.
Eine zweite Meinung ist unbedingt notwendig.
Alternativmedizin nicht vergessen sondern konkret angehen
Das Wichtigste aber ist die Umstellung resp. die Ergänzung der Ernährung. Damit ist verbunden, der Verzicht auf Industriezucker.
Von Alternativmedizinern wird zusätzlich empfohlen :
Körperentsäuerung
Darmsanierung nach einer Chemo.

Unbedingt zu den Informationen gehört die eingehende
Beschäftigung mit der Chemo. Hier wird vieles nicht konkret genug gesagt.
Chemo hilft bei 60% der Betroffenen
Chemo macht die Metastasen klein (kleiner), jedoch vernichtet diese nicht.
Chemo hat zum Teil erhebliche Nebenwirkung, die auch z.T. bleibende Schäden verursachen kann.
Chemo selber steht im dringenden Verdacht selber Krebs zu verursachen.

Ergo. Vorsicht, und nur dann einwilligen, wenn es unbedingt sein muss.

Übrigens sind die Kosten immens und werden die Kassen zwingen, die Beiträge kräftig zu erhöhen.

Zur Alternativmedizin. Leider werden die Kosten nur wenig von den Kassen übernommen. Trotzdem sind Gespräche auch hier sinnvoll.

Spott und Ablehnung von Schulmedizinern dies bezüglich
ignorieren. Die Erfolge der Alternativen sind genauso vorhanden (wie auch die Misserfolge) bei den Schulmedizinern

Ich persönlich finde die Antwort von Onophrio als die Beste von Allen.
Ich habe noch ein paar Ergänzungen dazu:

Metastasen sind nicht Metastasen. Es hängt vom Stammkrebs ab, wie sie behandelt werden, z.B. Hormontherapie, Bestrahlung, Herausoperieren, Radionuklid-Therapie, Schmerztherapie verschiedene neue Medikamente wie XGeva, Cabozantinib, ExAblate.

Einige Informationen findest Du Im Prostatakrebs Ratgeber
http://prostatakrebs-tipps.de/behandlung
und die unterseiten

Es kann auch interesant sein über die Ernährung bei Prostatakrebs nachzulesen
http://prostatakrebs-tipps.de/ernaehrung/