Was geht in dem kleinen Kopf bloß vor?(sehr lang)

Hallo Phoebe,

in Ronnys Posting steht

Wenn man ihn fragt warum oder wovor er denn Angst habe, sagt
er, her hat Angst das einer in unsere Wohnung einbricht und zu
ihm ins Zimmer kommt.

  • dass Kinder in diesem Alter die schrecklichen Bilder, die
    gehäuft im Fernsehen zu sehen sind gar nicht verarbeiten
    können.

Es steht nirgends, dass der Junge die Flutbilder gesehen hat, alleine und ohne Hilfe!!!

Und erst recht nicht, wenn sie alleine vor dem
Fernseher sitzen.

Es steht nirgends, dass die Eltern das Kind fernsehen lassen, ohne aufzupassen was es anschaut. Die Türen sind offen, die Eltern nicht im Wirtshaus…Himmel noch mal!

Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass ihn die
ganzen Bilder, die er im Fernsehen so kurz vor dem schlafen
gehen sieht, beim einschlafen weiter verfolgen.

Er fürchtet sich vor Einbrecher, dazu wird in den Nachrichten nichts gebrach!

Dass er Angst
hat, ist nur allzu verständlich. Wie soll ein so kleines Kind
solche Bilder alleine verarbeiten, ohne dass sie zusammen mit
Personen seines Vertrauens aufgearbeitet werden? Ich finde die
Bilder ja als Erwachsener schon ziemlich schlimm, wie findet
sie dann ein 7jähriges Kind, dass noch an das Gute auf der
Welt glaubt und eine ganz andere Betrachtungsweise der Dinge
hat?

Wo hast du gelesen, dass das Kind Angst vor einer Monsterwelle hat?
Du schreibst einen Ellenlangen Artikel, ohne Grundlagen.

Kerbi

Ich empfehle dir, dich mehr in dein Kind reinzuversetzen.

ich empfehle dir, lerne lesen!

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Danke
Hallo Kerbi,
Danke für deine Zusammenfassung. Ich hab schon den ganzen Tag versucht es mal in Worte zu fassen was ich aus den Posts der anderen hier gelernt habe.
Leider war mir das nicht möglich ohne zu persönlich zu werden.
Du hast den Nagel aber in deinem Beitrag ziemlich genau auf den Kopf getroffen.
Ich wollte ursprünglich eine psychologische Einschätzung seines Verhaltens und keine Wertung ob Fernseher oder nicht. Das war der Grund warum ich meinen Beitrag hier gepostet habe und nicht im Eltern und Kinder Brett. Da läuft ja gerade eine ähnliche Diskusion.

Ich muss leider feststellen das mich einiges von den meisten Eltern hier unterscheidet.
Dann hoff ich mal blos das ich nicht zwei psychopatische Massenmörder großziehe.
Aber ich denke mal das die Gefar nicht sooo groß ist, denn bis auf das eine kleine Problem von meinem Jungen sind beide zwei echte und ziemlich gut erzogene Golschätze. Und das ist jetzt nicht nur die Meinung eines Stolzen Vaters.

Also ich denke mal wir beenden die Diskusion mal lieber hier und ich werd wen ich wieder mal Fragen zur Kindererziehung habe das machen was ich bisher immer gemacht habe: Meine Mama fragen. :wink:))

Der Ronny…
… der übrigs auch schon mit 6 Jahren einen eigenen Fernseher hatte und trotzdem groß geworden ist.

Hallo Kerbi,

woher willst du wissen, dass das Kind im Fernsehen nicht irgendetwas über Einbrecher und „böse Menschen“ gesehen hat?

Weißt du, wie ein Kind solche Dinge verarbeitet, die es auf dem Bildschirm sieht? Aufgrund deiner Äußerungen bezweifel ich das sehr. Solche Bilder machen Kindern Angst, sehr sehr große Angst sogar. Für Kinder ist es einfach unvorstellbar böse, was wir uns so in den Nachrichten anschauen, da es nicht in das „Weltbild“ eines Kindes passt. Deswegen liegt die Asoziation zu jemandem Bösen, der des Nachts kommt gar nicht so fern, wenn sich ein Kind Nachrichten anguckt, in denen Bilder von Toten, von schwer verletzten usw. zu sehen sind, die sogar Erwachsene zutiefst erschüttern.

Ich kann nicht verstehen, wieso manche Erwachsene diese Tatsache nicht begreifen und ihren Kindern damit einiges zumuten.

Ich habe sehr genau gelesen. Ich glaube manchmal tut es einigen ganz gut sich wieder in die Kindheit zu versetzten bevor sie sich über Beiträge so dermaßen aufregen. *kopfschüttel*

Phoebe

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Hallo Ronny,

eine Frage, warum probierst du es deinem Kind zur Liebe nicht einfach mal aus, eine Zeitlang die Fernsehgewohnheiten umzustellen? Sprich Fernsehen aus dem Kinderzimmer raus und kontrollieren was die Kinder schauen, sowie nicht kurz vor dem zu Bett gehen fernseh schauen.

Warum versuchst du es nicht einfach mal? Es wäre es doch wert, wenn dein Sohn dadurch zukünftig in seinem Bettchen schläft und ihr eure Zweisamkeit wieder etwas anders gestalten könntet. Was hindert dich daran??

Neugierige Grüße

Phoebe

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Hallo Ronny,

auch wenn die im Artikel beschriebenen Symptome passen, so steht da drin auch, dass andere Ursachen ausgeschlossen werden sollten.
Niemand von den Ratgebenden hat Deinen Jungen persönlich kennengelernt. Wenn Du wirklich sicher gehen möchtest das richtige zu tun, schließe ich mich Brandens Meinung weiter oben an. Lasst Euch mal „durchchecken“, immerhin geht das ja jetzt schon lange genug.

Gruß

Gruß
Morrighan

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Hallo Phoebe,

woher willst du wissen, dass das Kind im Fernsehen nicht
irgendetwas über Einbrecher und „böse Menschen“ gesehen hat?

weil zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr bei ihm definitiv „Spongeboge Schwamkopf“ läuft. Und wenn ich gerade mal beim durch-die-Wohnung-wuseln bin, schau ich auch öfters mal in sein Zimmer.

Weißt du, wie ein Kind solche Dinge verarbeitet, die es auf
dem Bildschirm sieht?

Ich denke schon. Wenn ich das schallende Gelächter aus seinem Zimmer höre wenn der kleine Schwamm-depp mal wieder irgendwelchen mist verzappt, habe ich nicht das Gefühl das er leidet!!

Ich habe sehr genau gelesen.

Hmm, na dem muss ich einfach mal wiedersprechen.

Ich glaube manchmal tut es
einigen ganz gut sich wieder in die Kindheit zu versetzten…

Und genau das war der Grund war ich ihm auch den Fernseher reigestellt habe. Ich hatte selber mit 6 Jahre einen. Das war damals (1978) zu tiefsten Ostzeiten eine absolute Ausnahme.
Ich kann mich drann erinnern das es damals nicht so ein Kinderprogramm wie heute gab, geschweige denn einen eigenen Kindersender.
Bei mir lief das damals ganz genauso ab wie heute bei meinem Sohn.
Um 18:30 Uhr gab es Abendbrot. Wärend des essens wurde über den Tag geredet und manchmal auch Familienrat gehalten.
Um halb 8 gings ab ins Bett und dann durfte ich noch bis 20:15 Uhr fernsehen. Ich muss gestehen das meine Eltern da sehr großes vertrauen zu mir hatten und nie kontroliert haben was ich gesehen habe.
Ich fand mich damals als ungeheuer Groß und war tierisch stolz wenn andere Kinder in der Schule das nicht durften.
Und was soll ich sagen, ich bin kein meuchelnder Psychopat geworden.

Und noch eine Kleine Geschichte am Rande. Wenn meine Frau und ich um 19:00 Uhr mal Nachrichen sehen wollen, weil wir vieleicht wissen wollen was in der Welt los ist, kommt sofort von den Kindern das Gemaule: müssen wir das sehen? könn wir nicht Kinderfernsehen anmachen?

Glaub mir, meine Kinder können ihrem Alter selektieren was sie sehen wollen und was nicht. Und bilder von Katastrophen oder Gewalt zählt nicht zu dem was sie sehen wollen.

Der Ronny

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Hallo Gnlwth,

also fassungslos bin ich, wenn ein Elefant durch mein kleines Zimmer läuft und dieser vorher nicht angeklopft hat.

Die Problematik die Ronny hier schildert auf ein dummes Fernsehgerät zu reduzieren und in eine unglaubliche Dramatik zu verpacken, kommt wohl vermehrt von besorgten Müttern, die Ihre Kinder vor allem Übel dieser Welt beschützen wollen.

In kleinen Köpfen spielt sich mehr ab, als Fernsehbilder! Die gesamten Eindrücke die Kinder an jedem Tag bekommen, die Verhaltensweisen von Eltern, Lehrern, Bezugspersonen, die Eindrücke die im Alltag alle auf ein Kind einfallen…Vieles kann verantwortlich sein für ein solches Verhalten, wie Ronny es schildert.

Also, die Welle, die Du hier machst, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen.

In meiner Kindheit hat mich der Besuch in einer Kirche wesentlich mehr geängstigt, als es jeh eine Räuberpistole im Fernsehen hätte tun können.

Ein lieber Gruß

Frank

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Hallo Phoebe,

woher willst du wissen, dass das Kind im Fernsehen nicht
irgendetwas über Einbrecher und „böse Menschen“ gesehen hat?

Ahh…hast du jetzt den Einbrecher zu Kenntnis genommen.

Warum muss es bei dir immer der Fernseher sein, der Junge ist 7 Jahre…geht in in Kiga oder Schule, es gibt mehrere Möglichkeiten.

Weißt du, wie ein Kind solche Dinge verarbeitet, die es auf
dem Bildschirm sieht? Aufgrund deiner Äußerungen bezweifel ich
das sehr.

*Scherzkeks*

Gehe mal einen Schritt von deiner Leitung, lese dir das Ausgangsposting nochmal durch.

Solche Bilder machen Kindern Angst, sehr sehr große
Angst sogar. Für Kinder ist es einfach unvorstellbar böse, was
wir uns so in den Nachrichten anschauen, da es nicht in das
„Weltbild“ eines Kindes passt.

->
Was du nicht sagst, ich hoffe du bringst ein Buch darüber raus, so noch nie dagewesene Gedanken…*schei*** das sagst du mir erst jetzt!!! Ich habe meinem Kind ständig die Nachrichten anschauen lassen, in der Hoffnung sie erklärt mir mal die Welt.
->

Kerbi

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Nochmal Hallo,

Das bestätigt nur meine untenstehende Meinung. Du siehst als Ursache die Zimmer-Renovierung. Es kann aber auch eine Summe aus mehreren Dingen sein, die Deinen Sohn derart unter Streß setzen. Vielleicht ist der Fernseher ein Teil, vielleicht auch nicht, vielleicht kommen noch andere Dinge dazu, die nicht im Posting stehen (weil Du nicht daran denkst)? -> Fazit: Fachmann gefragt, 6 Jahre sind genug für Euch und den Jungen!

Anm.: Bekannte von mir haben das für Ihre „schwer erziehbare“ 5jährige Tochter in Anspruch genommen. Das hat Ihnen die Augen in Bezug auf Dinge geöffnet, an die sie selbst nie gedacht hätten. Und es war keine lang andauernde Behandlung nötig (nur zur Beruhigung). Achja, das Kind ist mittlerweile 8 Jahre alt, und die Lehrerin lobt sie in höchsten Tönen :smile:

Gruß
M.

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hallo ronni,
das problem hatte ich mit meinem sohn auch we war da ungefähr 4-5 jahre.
nur das er schon immer in seinem eigenen bett geschlafen hat.
doch plötzlich fing er beim zubettgehen an zu weinen er hätte angst. von bösen wasweißich.
nun weiß ich noch von mir als kind, das ich sehr viel fantasie hatte (hab ich immer noch) und das für mich damals genauso real war wie die realität.
nun gut, viele werden jetzt lachen, aber es hat geholfen.
ich hab folgendes gemacht: ich hab meinem sohn erzählt, das ich ja um vor seinem bett eine mauer bauen könnte, wo nur er und ganz liebe druch kommen könnten. ich hab ca. 10 min. luftziegel mit luftkelle und luftzement eine luftmauer vor seinem bett errichtet.
der kleine hat wunderbar ruhig geschlafen :smile:

versuch doch mal was ähnliches.

gruß sakshmi

Hallo sakshmi
vielen Dank erstmal für deinen Tipp. Ist ja in dieser Diskusion leider aus der Mode gekommen sich das eigendliche Posting zu betrachten. :wink:))

ich hab folgendes gemacht: ich hab meinem sohn erzählt, das
ich ja um vor seinem bett eine mauer bauen könnte, wo nur er
und ganz liebe druch kommen könnten. ich hab ca. 10 min.
luftziegel mit luftkelle und luftzement eine luftmauer vor
seinem bett errichtet.

Die Vorstellung daran klingt schon niedlich. Aber bei unserem Jungen brauch ich mit sowas nicht kommen. Dazu steht er mit seinen kleinen Beinchen zu sehr im Leben. Wenn ich solche vorschläge machen würde, würde er mir einen Vogel zeigen (im übertragenen Sinne versteht sich) und fragen ob was getrunken hätte.
Ich kann jetzt schon seien Antwort hören: „Papa willst du mich verscheißern? Das geht doch gar nicht!“
Also wie gesagt, vielen Dank für den Tipp, aber auf diese Weise brauch ichs nicht versuchen.

Ronny

Hallo lieber Ronny,

Du hast schon gute Tipps bekommen, TV aus dem Zimmer nehmen, nicht mehr direkt vor dem ins Bett gehen fersehen und einen geregelten Rhythmus der sich allabendlich wiederholt finden.
Wir hatten mal eine unliebsame Zeit nach Jim Knopf aus einem Buch…es muss nicht immer etwas im TV sein was für Kinder ungeeignet ist, die Phantasie spielt ihre eigenen Spielchen und eine schnöde Geschichte verselbständigt sich zu ungeahnten Visionen…

Bei uns gehört auch die Badewanne zum Abendritual, dann im Bett etwas vorlesen und anschliessen zur Ruhe kommen. Mein Sohnemann schläft bei uns im Bett ein und geht dann in seines, wenn wir zu Bett gehen. Er ist 5 und ich finde nichts schlimmes dabei.

Mein Bruder ist als knapp zweijähriger aus seinem Bett gefallen (über die Gitterstäbe drüber)und hatte solche Angst, dass er die nächsten paar Jahre nicht dazu zu bewegen war auch nur eine Nacht in diesem Zimmer zu schlafen. Wir waren beide lange Ehebettschläfer und mein Bruder noch um einiges länger als ich.

Ich würde die Ängste absolut ernst nehmen!!
Nimm Dein Kind und seine Ängste ernst und rede mit ihm.
Es ist eine Art Verrat, wenn die Eltern die Ängste des Kindes herabwürdigen, das Vertrauen in die Sicherheit und Geborgenheit gebende „Macht“ der Eltern kann verloren gehen.

Was sagt er denn, wenn Du ihn darauf ansprichst? Erinnert er sich an die Nächte in denen er vor lauter Angst wach wird? Hört er komische Geräusche in seinem Zimmer?
Hat er beim Renovieren mithelfen dürfen (Pinseln Farbe aussuchen…)? Wenn nicht würde es vielleicht helfen, wenn ihr das Zimmer gemeinsam nochmal streicht?
Vielleicht gefallen ihm auch Veränderungen nicht, die Du gemacht hast…
Wie wäre es denn ein kleines Licht brennen zu lassen? Ein Drehlicht macht sehr angenehmes Licht und man kann die Figuren an die Wände projizieren.
Oder eine bunte Lichterkette…

Es gibt auch eine Erkrankung die im weitesten Sinne ähnliche Symptome haben kann, wenn Du Dich rein interessehalber mal damit befassen möchtest, sie heißt Pavor Nocturnus.

Gruß und gute Besserung
Maja

Hallo Ronny,

„Wieso müssen Kinder alleine schlafen, Mama und Papa schlafen ja auch in einem Bett, haben die auch Angst?“ War eine Frage von meiner Tanja, im Alter deines Sohnes.

Dein Sohn hat 2/3 seines Lebens nicht alleine schlafen gelernt, er hat sich kurze Zeit gefügt, aber überzeugter Alleinschläfer war er nicht.
Wer schläft schon gerne alleine? Wir hatten ein zweites Bett im Kinderzimmer und ich habe ab und an mal bei Tanja geschlafen, wenn sie krank war sowieso.

Es ist auch für Erwachsene schwer, wenn sie länger in einer Partnerschaft gelebt haben, die Nacht in einem „Leeren Bett“ zu verbringen. Es ist auch für Erwachsen angenehm, wenn man schlecht geträumt hat, wenn man wem neben sich fühlt.

Kinder gehören nicht ins Ehebett, das ist klar, aber es wird eine Zeit dauern, bis er sich daran gewöhnt hat alleine zu schlafen.

Seit mehreren Tagen, also seit dem er wieder alleine schlafen
soll macht er ein Riesen Theater.
Wir haben mit ihm mehrfach in aller Ruhe geredet. Das Resultat
ist, das er ganz „mutig „ alleine in sein Bett geht, so ca. um
19:30 Uhr. Dann darf er noch ein bisschen Fern sehen und
spätestens um 20:15 Uhr ist Zapfenstreich. Das geht dann bis
ca. 22/23 Uhr gut.

Also Einschlafprobleme hat er nicht?

Dann wird er wach und fängt fürchterlich an
zu weinen. Dann die üblichen Betteleien : „Darf ich bei euch
schlafen…“ „Ich hab Angst…“ usw. Wir haben uns jetzt
vorgenommen das konsequent durchzuziehen und schicken ihn
jedes Mal zurück wenn er neben unserem Bett steht.

Herzlos von euch :wink:
Aber noch mal, so eine Umstellung braucht Zeit und Geduld, er ist nicht gewöhnt alleine zu schlafen.

Gestern aber verhielt er sich wirklich merkwürdig. So das wir
echt Angst bekamen.
Um 22 Uhr hörten wir wie er plötzlich aus seinem Bett
aufsprang und zu uns ins Schlafzimmer gerannt kam. Er rannte
als ob er um sein Leben rennen würde. Dann stand er total
zitternd und apathisch da und stammelte wirres Zeug zusammen.
Er stand total verkrampft und halb zusammengekauert da. Als
ich ihn fragte was denn los sei drehte er sich um, ging wieder
in sein Bett legte sich hin, zitterte am ganzen Körper und
stammelte nur „Ich hab Angst!!!“
Da bekamen wir dann schon ein komisches Gefühl.

Was habt ihr weiter gemacht? Ist er in seinem Zimmer eingeschlafen, oder bei euch?

Wenn man ihn fragt warum oder wovor er denn Angst habe, sagt
er, er hat Angst das einer in unsere Wohnung einbricht und zu
ihm ins Zimmer kommt.
Wir haben keine Idee wie er darauf kommt. So etwas ist bei uns
noch nie passiert und wir wohnen auch in einer sehr ruhigen
Gegend wo es, soweit ich weiß, seit 100 Jahren keine Einbrüche
gegeben hat.

Es kann ihm ein Schuldfreund was erzählt haben, er kann ein Gespräch von Erwachsene aufgeschnappt haben, selbst im Kasperltheater gibt es Räuber und Diebe.
Dein Sohn ist verunsichert durch die Umstellung, da können in der Nacht Albträume von unverarbeiteten Informationen kommen.

Sein sonstiges Verhalten tagsüber ist eher als Mobil zu
beschreiben. Also er ist kein Einzelgänger oder ähnliches. Er
ist sehr kontaktfreudig und auch an allem Interessiert. Auch
aus der Schule höre ich keine Auffälligkeiten. Manchmal ist er
dort ein wenig zu Mobil aber laut der Lehrerin ist das alles
im Rahmen.

Durch die Kontakte bekommt er Informationen, die von euch nicht kontrollierbar sind. Kinder erzählen sich oft Horrorgeschichten untereinander, es gibt ja auch noch Kinder denen mit dem Krampus oder der Hölle gedroht wird, nur so als Beispiel.

Meine oder besser unsere Frage ist nun: Was geht in seinem
kleinen Kopf nur vor, das er solch panische Angst hat alleine
in einem Bett zu schlafen?
Wo liegen die Ursachen dafür.

Weil er es nicht gewohnt ist.

Und wie kann man ihm die Angst nehmen? Wir haben schon alles
versucht.

Das mit dem Einbrecher, hat er euch erzählen können wo das herkommt?
Ich habe mir immer viel Zeit für Tanja genommen, um sie auszufragen.
Mit wem hast du dich heute in der Schule unterhalten, was wurde dir erzählt, macht dir was Angst?

Wäre schön wenn mir jemand von euch einen Tipp geben könnte,
denn ich denke so geht’s auf Dauer nicht weiter.

Naja ihr seid ja schon konsequent, es wird dauern bis sich dein Sohn umstellt.
Sollte er weiter Panik Attacken in der Nacht haben, wäre die Hilfe von Fachleuten nicht falsch.

Grüße von Kerbi

hallo ronnie,
herzlich glückwunsch zu deinem gewitzten sohn… mein söhnchen war ja auch jünger…
hast du mal versucht ganz klare antworten zu bekommen?
also, warum er angst hat.
aber es kann auch einfach sein, das er euch austricksen will. kinder sind ja sowas von einfallsreich.

gruß shari

Liebe Kerbi,

an Deinem doch recht agressiven und sehr emotionalen Diskussionsstil lese ich ab, dass Du Dich durch mein Posting persoenlich angegriffen fuehlst.
Auf dieser Basis moechte ich nicht weiter diskutieren, da emotionsgeladene Diskussionen selten zu einem konstruktiven Ergebnis fuehren und ich mich nicht auf die Ebene gegenseitiger Beschimpfungen herablassen will.

Ich moechte - fuer alle anderen - betonen, dass es niemals meine Intention war, Ronny zu unterstellen, er wuerde sich nicht richtig um seine Kinder kuemmern.Es ist lediglich meine Meinung, dass ein kleines Kind keinen eigenen Fernseher haben sollte, erst recht kein Kind, das Angst und Probleme mit dem Einschlafen hat - aus welchen Gruenden auch immer.

An Ronny: Es gibt mit Sicherheit nicht ‚das richtige Alter‘ - jedes Kind ist anders. Es sollte vielleicht an der - im Zusammensein mit den Eltern, vor deren Fernseher - bereits erworbenen Medienkompetenz festgemacht werden. Ich denke, der Eintritt in eine weiterfuehrende Schule ein Zeitpunkt, an dem darueber nachgedacht werden koennte.
Das Argument ‚Ich hatte mit sechs schon einen eigenen Fernseher und es hat mir nicht geschadet‘ halte ich fuer nicht sehr stichhaltig. Zum einen weisst Du nicht, ob es Dir geschadet hat, welche Aengste Du als Kind vielleicht des Fernsehens wegen hattest, und zum anderen ist, wie ich bereits schrieb, jeder Mensch anders. Der eine erlebt schreckliche Schicksalsschlaege und es macht ihm nicht viel aus, ein anderer ist sein Leben lang traumatisiert, weil ihm als Kind ein Waschlappen vom Haken gefallen ist (bevor mich jetzt jemand angreift: das ist metaphorisch gemeint). Ist es ein Argument, wenn ich Dir sage, dass ich meinen ersten eigenen Fernseher im Alter von 22 Jahren gekauft habe, und trotzdem nicht an meiner Medienkompetenz zweifle? Nein, das ist kein Argument, denn ich bin nicht Dein Sohn, und prinzipiell nicht von Aengsten geplagt.
Weiterhin sagst Du, wenn Ihr Nachrichten sehen wollt, dann beschweren sich die Kinder, dass sie nicht Kinderprogramm sehen koennen. Ja - wenn die Erwachsenen Nachrichten ansehen, dann koennen die Kinder in dieser Zeit eben nicht fernsehen. So einfach ist das. Diese Viertelstunde muessen sie dann eben in ihrem Zimmer (oder wo auch immer) spielen - aber deswegen brauchen sie keinen eigenen Fernseher.
Konstruktive Vorschlaege wurden ja bereits etliche gemacht, dem habe ich weiter nichts hinzuzufuegen, als dass Du mit Deinem Sohn reden solltest, abklaeren, ob es wirklich die Einbrecher sind - und woher er diese spezielle Angst hat - oder ob dahinter etwas ganz anderes steckt. Und weg mit dem Fernseher, dabei bleibe ich. Es gibt beruhigendere ‚Ins-Bett-Geh-Routinen‘.

Schoenen Gruss und alles Gute,
Gnlwth

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Hallo Gnlwth,

an Deinem doch recht agressiven und sehr emotionalen
Diskussionsstil lese ich ab, dass Du Dich durch mein Posting
persoenlich angegriffen fuehlst.

Wieso soll ich mich persönlich angesprochen fühlen, es geht um einen Frager, der dich fassungslos los!
Du regst dich über einen Fernseher im Kinderzimmer auf und siehst darin die Schuld der Eltern, dass der Junge Albträume hat.

Auf dieser Basis moechte ich nicht weiter diskutieren, da
emotionsgeladene Diskussionen selten zu einem konstruktiven
Ergebnis fuehren und ich mich nicht auf die Ebene
gegenseitiger Beschimpfungen herablassen will.

Fein dass du das einsiehst, es würder dir auch sicher nicht passen wenn du eine Frage stellst, wenn man dir alles mögliche unterstellen würde.

Ich moechte - fuer alle anderen - betonen, dass es niemals
meine Intention war, Ronny zu unterstellen, er wuerde sich
nicht richtig um seine Kinder kuemmern.Es ist lediglich meine
Meinung, dass ein kleines Kind keinen eigenen Fernseher haben
sollte,

dass mich nichts so schnell schockieren kann. Aber jetzt bin ich es wirklich. Ich hoffe, ich habe mich verlesen oder ich habe es falsch verstanden - ein fuenfjaehriges Kind hat einen FERNSEHER in seinem Zimmer??? Und darf alleine von 19:30 bis 20:15 fernsehen??? Ich bin fassungslos.

Bringst du deine ledigliche Meinung, immer so?

erst recht kein Kind, das Angst und Probleme mit dem
Einschlafen hat - aus welchen Gruenden auch immer.

Das geht dann bis ca. 22/23 Uhr gut. Dann wird er wach und fängt fürchterlich an zu weinen.

Da steht, einschlafen kann der Junge problemlos!

Es geht nicht um den Fernseher…

Sein sonstiges Verhalten tagsüber ist eher als Mobil zu beschreiben. Also er ist kein Einzelgänger oder ähnliches. Er ist sehr kontaktfreudig und auch an allem Interessiert. Auch aus der Schule höre ich keine Auffälligkeiten. Manchmal ist er dort ein wenig zu Mobil aber laut der Lehrerin ist das alles im Rahmen.

…es geht dir um den Fernseher, aber du bist da leicht zu schocken.

Gruß
Kerbi

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Hi Ronny,

In einigen Postings wurde bereits darauf hingewiesen oder es wurde erwähnt, dass eure Privatsphäre/ Intimsphäre als Ehepaar, als Mann und Frau massiv gestört ist, durch die Präsenz im elternlichen Schlafzimmer. Der Satz …er liegt zwischen uns… zeigt was dein Sohn dort macht; er trennt euch beide. Sex wird unter diesen Umständen nicht stattfinden?

Den Rat einen Familientherapeuten aufzusuchen würde ich unterstützen.

MfG Harald

Man kann nichts machen, oder nur ganz langwierige
Dinge.
Ihr hättet früher einschreiten müssen.
Sonst ist ja alles in Ordnung, wie Du sagst.

Also in vielen anderen Ländern und Kulturen schlafen die
Kinder mit den Eltern im Bett bis so 10 Jahre.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]