ot Re^3: was genau gehört zu ms office
Hallo Sebastian,
mal so aus eigener Erfahrung bei unzähligen kleineren und größeren Unternehmen:
Also Frontpage habe ich bisher auch nur genutzt um eine nette
Signatur mit Bild für Outlook zu basteln.
Für wirklich professionelle Webgestaltung gibts weitaus
besseres als Frontpage.
Das ist sicher richtig. Trotzdem wird Frontpage durchaus nicht ganz wenig genutzt. Einerseits gibt es viele Klein- und Mittelständler, die tatsächlich damit ihre Webauftritte pflegen (die interessiert der schlechte Code nicht, Hauptsache man muss kein extra Geld für andere Software ausgeben und es ist in MS Office integriert und auf den ersten Blick begreifbar und schön einfach), andererseits wird es auch gerne als Editor für die Arbeit mit CMS-Systemen genutzt und ist dann reiner Zulieferer für große Inter- und Intranetauftritte mit CMS auf Basis von Einzelseiten (und Du wirst es vielleicht nicht glauben, es gibt sogar Leute die hierfür mit Word bzw. Publisher in richtig großen Unternehmen einsetzen).
Access ist unübersichtlich und überladen. Noch dazu kann
vieles auch Excel, aber einfacher. Und wenn ich wirklich eine
solide Datenbank brauche, dann halt SQL, aber bestimmt nicht
Access.
Auch da wäre ich vorsichtig. Wir sind uns sicher einig, dass Access nicht das Gelbe vom Ei ist, aber ich habe noch mit keinem größeren Unternehmen zu tun gehabt, bei dem es nicht unzählige kleine Quick-and-Dirty-Lösungen in Access gegeben hätte (insbesondere weil man mit diesen kleinen DBs auf dem Arbeitsplatz oder in der Arbeitsgruppe so herrlich am Datenschutzbeaftragten vorbei kommt, der nur die zentralen Systeme überwacht). Auch wird es deshalb gerne genommen, weil man damit schnell so eine kleine Arbeitsplatzlösung basteln kann, die man dann ganz einfach auf einen MS-SQL-Server portieren kann und dann Access nur noch als Frontend nutzt.
Ich persönlich kenne keinen der mit Frontpage und Access
wirklich arbeitet. Und Powerpoint ist eh Spielzeug.
Ups, da bist Du jetzt aber wirklich in ein Fettnäpfchen getreten. PP ist für alle, die häufig in- und extern präsentieren müssen das Standardwerkzeug. Nicht, dass eine Präsentation dadurch besser wird, dass man sie mit massenhaft animierten, überladenen und vom Design her grausamen PP-Folien wirklich besser würde. Aber richtig eingesetzt ist es ein Werkzeug, dass einem das Leben wirklich einfacher macht (insbesondere wenn man mal eben die Gliederung des 150 seitigen Worddokuments nach PP rüberschiebt und schon weiß, dass man die Sache auf zehn Folien sauber komprimiert darstellen kann.
outlook hab ich noch nie verwendet (obwohl das wohl nicht sooo
schwierig wär, sich da rein zu fuchsen, ist ja nicht so, dass
ich noch nie e-mails geschrieben hab, halt nur nicht mit
outlook)
Outlook ist eine weitergehende Variante von Outlook-Express.
Outlook 2003 kann schon eine Menge mehr als nur e-mails.
Gerade in grösseren Betrieben machen die Kalender- und
Aufgabenfunktionen Sinn. Auch die freigegebenen Kontakte
erleichtern die Arbeit.
Und trotzdem nutze ich lieber Mozilla 
Aber die Leute vom Arbeitsamt meinen mit „MS-Office“ meist nur
Word und Excel. Den Rest kennen die selbst oft nicht.
Also ich würde mich darauf nach obiger Darstellung nicht verlassen. Besser alles im Detail abklären welche Programme im Unternehmen wie und wozu eingesetzt werden und sich dann entsprechend qualifizieren.
Gruß vom Wiz