Hallo zusammen,
nachdem ich einige schlechte Erfahrungen gemacht habe, wollte ich mal nach eurer Meinung fragen:
Laut meiner Meinung kann man beobachten, wie die Herbergen des DJHs immer nobler und teurer werden, so dass immer mehr ältere Leute einchecken und die jungen Reisenden auf günstigere private Häuser ausweichen.
So ist z.B. das gesamte Treppenhaus der DJH Dresden in Glas gefasst und in Heidelberg gibt es zum Frühstück mind. 10 versch. Wurst- und Käsesorten. Braucht man das als junger Reisender, der einfach nur günstig ein sauberes Bett bekommen will? Ich habe schon in einer Herberge beobachtet, wie ein kleiner Mercedes vorfuhr und die Beifahrerin vorsichtig über dem Arm ihre Abendgarderobe in die Herberge trug.
Ist es etwa Ziel, eine Konkurrenz für Ibis und Co. zu werden und deren Kunden abzuwerben, die sie sich es eigentlich leisten könnten?
Ich bin ein vielreisender Student mit kleinem Geldbeutel und sollte daher doch zu der Zielgruppe der DJHs gehören. Aber ich muss feststellen, dass Leute wie ich schon lange in den privaten Alternativen hausen.
Was haltet ihr davon?
P.S. In diesem Zusammenhang würde mich auch mal interessieren, inwieweit und von wem die Herbergen finanziell bezuschusst werden. Weiß da jemand bescheid?
P.P.S Ich weiß, dass es viele Ältere gibt, die jeden Cent umdrehen müssen. Ich bitte, meinen Artikel diesbezüglich nicht miss zu verstehen. Mir geht es nicht um die älteren Gäste, sondern um den Standard und Preis.
Ich bin gespannt auf eure Antworten.
Gruß,
Chris
Hallo Chris,
ich bin selber jung und Student, reise auch gerne, habe aber weniger Erfahrungen mit Jugendherbergen. Was daran liegen mag, dass ich die noch kostengünstigere Variante wähle, indem ich schaue immer möglichst bei Bekannten unter zu kommen.
Ich erkläre mir das mit den Jugendherbergen aber zu einem Teil auch so:
Wenn Du Dich mit den Kommilitonen über reisen, Wochenendtrips unterhältst und so wollen viele einfach auch ein wenig mehr „Luxus“ haben. Das Geld fürs Hotel reicht nicht, dennoch wird von denen die Angebotserweiterung (z.B. beim Frühstück) positiv gesehen. Auch wenn man dafür dann ein wenig mehr bezahlt.
Ich selber kann mir auch vorstellen (wie du es schon beschrieben hast) das sie einfaach noch mehr Gäste „anlocken“ wollen und den zum Teil günstigen Wochenendangeboten oder ähnliches von Hotels entgegengesetzt werden soll. Vielleicht reicht die Zahl der Schulklassen und Reisenden einfach nicht mehr aus… und auch die wollen ja in den schwarzen Zahlen stehen.
Dennoch habe ich eine Idee um dieses Problem für dich vielleicht zu erleichtern.
http://www.globiwalk.ch/deutsch/6deta…
hier kannst du andere bei dir aufnehmen, kommst dann aber auch mal bei anderen unter.
Liebe Grüße von der Vicky
Hallo Vicky,
Ich bekenne selbst nicht sehr oft in JH’s zu übernachten. Das habe ich mal sehr oft vor vielen Jahrn gemacht aber jetzt halt seltener (allerdings nächste Woche steht mein nächster JH bevor und ich freue mich schon drauf)
Ich wollte nur auf Dein Link eingehen, nämlich:
Dennoch habe ich eine Idee um dieses Problem für dich
vielleicht zu erleichtern.
http://www.globiwalk.ch/deutsch/6deta…
hier kannst du andere bei dir aufnehmen, kommst dann aber auch
mal bei anderen unter.
Da auch: (vielleicht ist es vom Umfang her größer…???)
http://www.hospitalityclub.org
Aber im großen und ganzen denke ich, -wie wir in Spanien sagen- „al César lo que es del César y a Dios lo que es de Dios“ (entspricht das deutsche „Laß die Kirchen im Dorf“). Damit meine ich, der GRundgedanke eines JH’s ist sicherlich nicht auf Kosten der Preis Studenten zu verscheuchen. Wer in einem JH geht muß im Vorfeld wissen was man ihn dort erwartet und keine großen Luxus erwarten. Allerdings in Bayern geht nichts über 26 Jahrn, soviel ich weiß…
Liebe Grüße,
Helena