Hallo,
ich würde gerne wissen was es für psychosomatische Stressreaktionen gibt.Ich habe seit über einen Jahr Herzrasen u Blutdruckprobleme(Abfall),oft ist mir schwindelig,ich bin dauer müde,habe aber schlafprobleme,ich kann schlecht ein u durch schlafen,in letzter zeit wache ich nach 6 std schlaf auf u kann nicht weiter schlafen,ich bin unruhig u hyperaktive…teilweise fühle ich mich in letzter zeit ganz plötzlich tot müde,kann kaum die augen aufhalten.es ist als wäre mein Akku leer,nach unterschiedlich langer zeit,geht es mir dann wieder besser.ich habe heisshunger u durst,zitternde hände,in den letzten wochen hatte ich mehrere kreislaufkollapse u war kurzatmig.beim ersten kreislaufkollaps war ich im krankenhaus u man stellte einen akute sinusarrithmy fest u einen inkompatiblen RSB.2 tage später war ich auf anraten der ärtzin im kh u der professor der kardiologie stellte eine orthostatische tachykardie fest.bei einen 24 ekg in der selben woche,hatte man viele tachykardien fest gestellt.gestern war ich beim kardiologen,der mir sagte das mein herz völlig gesund ist u fragte mich ob ich viel stress habe.ich erzählte ihm das es viel emotionalen stress in meinem leben gibt,der auch schon sehr lange anhält.er sagte mir das es vorkommt das der körper genau so auf langanhaltenden stress reagieren kann.auch habe ich ein reizdarmsyndrom seit 2004.ist das alles wirklich möglich???ich werde mir die tage einen therapeuten suchen,damit ich jem professiones zum „ausheulen“ habe.zahlt das die kasse?oder ist das wie in USA?
Hi,
wie die medizinische Abrechnung in den USA ist - kann ich Dir leider nicht sagen.
Ich kann Dir aber aus eig. Erfahrung sagen, dass die genannten Symptome durchaus stressbedingt sein können. Diese und noch viele mehr:frowning:
Gruß
Tobias
hi,
deine schriftliche schilderung enthält die klassischen symptome der depression und der psychosomatose (ärger mit körperfunktionen wegen psychischer erkrankung). herz und verdauungstrakt mit magen und darm sind -neben der haut- die am häufigsten betroffenen organe.
folge dem hinweis deines kardiologen: suche eine psychotherapie auf, mit deiner krankenkassenkarte gehst du da hin, entweder mit überweisung vom doc oder direkt und dann musst du einmalig 10€ praxisgebühr zahlen (ist also sinnlos, wenn die anfahrt zum überweisenden arzt 10€ kosten übersteigt -sprit/zugfahrkarte). wartezeiten sind bei den therapeutinnen und therapeuten lang, rechne mit ca. 6 monaten. lass dir von deiner krankenkasse eine liste der therapeuten schicken, die enthält nur zugelassene therapeuten, die mit einer guten ausbildung.
zusammenfassende kurzantwort auf deine titelfrage: es gibt nichts, was der körper für eine stress-symptomatik NICHT in fehlfunktion setzen könnte. alle organe können in fehl- und über- oder unterfunktion gesetzt werden. welche(s) der körper allerdings auswählt, ist für die therapie wichtig!
und: das ist gut behandelbar!
Hallo,
ich würde gerne wissen was es für psychosomatische
Stressreaktionen gibt.
Die Antwort von Alpha kann ich nur bestätigen.
Da die Wartezeit auf Termine recht lang ist:
Zur Überbrückung und etwas Beruhigung könntest du an einem Kurs für Autogenes Training oder auch Meditation teilnehmen und es dann zuhause regelmäßig machen. Manchen liegt ersteres mehr, anderen letzteres. Beide entspannen und du lernst etwas Ruhe einkehren zu lassen, was auch deinem Herzen gut tun wird.
Grüße,
Cantate
Guten Abend,
die Symptome von Stress können exakt die sein, die Du bei Dir beobachtest.
Es ist nur so, dass man zuerst organische Ursachen ausschließen möchte - bei diversen Ärzten warst Du ja schon. Bei solchen Gelegenheiten finden die Ärzte auch mit großer Wahrscheinlichkeit etwas, was behandelt werden kann. Du solltest zur Sicherheit noch einen CT machen lassen. Das zahlt die Kasse wahrscheinlich nicht und wird daher von den Ärzten nicht gleich angeboten.
Hast Du eine Vermutung wo der Stress und die Depression herkommen kann?
Hast Du Gewichtsveränderungen?
Suche am besten einen Facharzt für Psychosomatik auf und lasse Dich beraten!
Alles Gute!
Deine soziale Einbindung ist möglicherweise nicht zur Gänze ursächlich für Deine Probleme, könnte jedoch durch diese beschädigt werden.
So kaputt Du auch sein magst, sei so rücksichtsvoll wie es Dir eben möglich ist.
Gruß
Marzeppa
Hallo marzeppa,
So kaputt Du auch sein magst, sei so rücksichtsvoll wie es Dir
eben möglich ist.
Im allgemeinen gibt es gegen rücksichtsvolles Verhalten natürlich nichts einzuwenden.Bei psychovegetativen Herzsymptomen kann es auch umgekehrt so sein,dass die Betroffenen ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse zu wenig beachten.Der bessere Tipp wäre also u.U.,sich gegen die Anforderungen und Bedürfnisse der anderen besser abgrenzen zu lernen.Mit kapputt hat das auch nichts zu tun.
viele Grüsse
Heidi
Hallo Marzeppa.
Deine soziale Einbindung ist möglicherweise nicht zur Gänze
ursächlich für Deine Probleme, könnte jedoch durch diese
beschädigt werden.
Kannst du mir bitte mal den Sinn dieses Satzes erklären? Ich erfasse ihn einfach nicht.
So kaputt Du auch sein magst, sei so rücksichtsvoll wie es Dir
eben möglich ist.
Okay, das ergibt schon eher Sinn. Das sag ich meinem Auto jeden Tag.
Lachende Grüße,
Nemo.
Abgrenzungen lernen
Hi Heidi,
Der bessere Tipp wäre also u.U.,sich gegen die Anforderungen und Bedürfnisse der anderen besser abgrenzen zu lernen.
völlig richtig. Es ist nicht nur der „bessere“ Tipp. Grenzziehungen zu erlernen steht bei Stressbewältigung, Burnout-Intervention und Ähnlichem absolut an oberster Stelle. Es ist das Hauptthema bei jedem Konfliktmanagement.
Allerdings sind oft, sogar meist, bei Psychosomatosen auch "tiefer"liegende neurotische Konflikte der Motor des Geschehens. Also solche, die nicht durch die Interaktion mit der aktuellen sozialen Umgebung bedingt sind. Und diese können dann auch in dieser Umgebung Konfliktszenarien erzeugen, die wiederum zusätzlichen Stress bewirken. Dann entsteht ein fataler Kreislauf, der nur nur geeignete therapeutische Intervention gestoppt werden kann.
Und klar, mit „kaputt“ hat das nichts zu tun. Der Vorschlag, „rücksichtsvoll“ zu sein, wäre ein Witz, wenn er nicht so gruselig kontraindiziert wäre.
Gruß
Metapher
Hi metapher,
Allerdings sind oft, sogar meist, bei Psychosomatosen auch
"tiefer"liegende neurotische Konflikte der Motor des
Geschehens. Also solche, die nicht durch die
Interaktion mit der aktuellen sozialen Umgebung bedingt
sind. Und diese können dann auch in dieser Umgebung
Konfliktszenarien erzeugen, die wiederum zusätzlichen
Stress bewirken. Dann entsteht ein fataler Kreislauf, der nur
nur geeignete therapeutische Intervention gestoppt werden
kann.
Ja,das „sich nicht abgrenzen können“ ist demzufolge auch nicht ursächlich ,sondern ebenfalls als symptomatisch zu verstehen.
Und klar, mit „kaputt“ hat das nichts zu tun. Der Vorschlag,
„rücksichtsvoll“ zu sein, wäre ein Witz, wenn er nicht so
gruselig kontraindiziert wäre.

viele Grüsse
Heidi
Kannst du mir bitte mal den Sinn dieses Satzes erklären? Ich
erfasse ihn einfach nicht.
Man soll nicht dauernd so um sich selber kreisen.
Gruß
Marzeppa
Darf ich mal fragen…
… wodurch du dich eigentlich hier qualifizierst mit deinen kryptischen Antworten, die du ja in verschiedenen Brettern verbreitest.
Deine Antworten sind unverständlich und nach meinem Dafürhalten von wenig Sachverstand getrübt.
Also: Vielleicht kannste mal Licht ins Dunkel bringen (ist ja ziemlich finster)!
LiebeGrüßeFlaschenpost