Hallo zusammen,
wenn „Montage als konstitutives Kombinationsverfahren“ des epischen Theaters Piscators und Brechts bezeichnet wird, frage ich mich, was es eigentlich sonst noch für Prinzipien gibt, was es also außer Montage noch gibt.
Die harten Schnitte neben- bzw. nacheinander gesetzter selbständiger Einheiten bei Brecht scheint mir in der Tat filmische Qualität aufzuweisen. Piscator, der „sowohl simultane als auch sukzessive Montagen vornimmt, montierte sowohl Zeichen desselben theateralischen Zeichensystems miteinander, als auch Zeichen, die verschiedenen Systemen angehören.“ Dabei kamen namentlich auch Filmsequenzen zum Einsatz.
Was bedeutet Montage also genau in diesem Zusammenhang?
Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch; vielleicht ist ja ein Wissender unter euch, der mir irgendwie weiterhelfen kann?
Schönen Gruß
Frau Kant
(Die Zitate entstammen Fischer-Lichtes Kurzen Geschichte des deutschen Theaters.)