Hallo,
ich mache Ende März eine Tagestour nach Brüssel.
Wer kann mir da tolle Sachen empfehlen, zum Angucken & Einkehren. Bin allerdings ohne Auto (Billig-Zug-Angebot).
1000 Dank,
Barbarella
Hallo,
ich mache Ende März eine Tagestour nach Brüssel.
Wer kann mir da tolle Sachen empfehlen, zum Angucken & Einkehren. Bin allerdings ohne Auto (Billig-Zug-Angebot).
1000 Dank,
Barbarella
*negativ*
hi barbarella,
*frustAblassVentilOeffnet*
also…
abzocke
zuviel schokolade
eine dreckige stadt
zu teuer
schlechtes fettiges essen
*frustAblassVentilschliesst*
ich war sehr enttaeuscht.
grusz
PixelKoenig
Hallo Barbarella,
eine Zusammenfassung von touristisch interessanten Dingen in Bruxelles findest Du unter http://www.atraxions.be, wenn Du dort bei der Suche nach Regionen auf Bruxelles klickst.
Bruxelles hat Industrietradition, dementsprechend Brauereimuseum, Industriemuseum etc. - aber stöber ruhig selber auf der belgischen Touristik-HP.
Derzeit noch „außer der Reihe“ zum Jacques-Brel-Jubiläum ein Broschürchen „Sur les pas de Brel“ für einen Euro bei den örtlichen Offices de Tourisme zu haben: Dort ist ein Fußgänger-Parcours mit „Brel-Orten“ in Bruxelles beschrieben, unter anderem kann man sich die Kneipen von innen anschauen, die bei den „Bourgeois“ Pate gestanden haben (im Lied: Hôtel aux Trois Faisans, Chez la Grosse Adrienne)
Schöne Grüße
MM
Hallo Barbarella und PixelKoenig!
Bin nicht ganz derselben Meinung…
Ich finde, Brüssel hat nicht nur den schönsten Platz der Welt, sondern auch Flair, tolle Museen und ist - alles meine persönliche Meinung - auch mehr als einen Tag wert.
London, Stuttgart oder Zürich - das ist Abzocke. Aber in Brüssel kam mir der Gedanke nicht. Auch wenn es in der Innenstadt viele „Touristen-Fallen-Restaurants“ gibt, wo das Essen zwar nicht toll, aber auch nicht so teuer ist. Aber man kann ja anderswo essen… Das Essen der Region (von den Niederlanden bis Nord-Frankreich) ist nicht gerade leicht, das stimmt bekanntermassen. Aber ein gutes Lokal - und solche gibt es auch in Brüssel zur Genüge - bietet auch hier gute Küche. Wiederum: das ist alles nur meine Meinung!
Schmutzig… Ich hatte nicht den Eindruck, dass es anders ist, als in vergleichbaren Städten. Aber ich bin vielleicht auch kein Massstab: mich stören ein paar tote Ratten auf den Strassen von Salerno auch nicht wirklich. Besser eine lebendige Stadt von und für Menschen als paranoide Sauberkeitsdiktatur (deswegen fliege ich auch nie nach oder über Singapur).
Anders gesagt: ich komme gerne nach Brüssel. Ich wünsche Dir (barbarella) schon einmal viel Vergnügen.
Bernd
Ach ja: die Schokolade muss man nicht kaufen 
Hallo,
es wundert mich, dass bisher niemand auf den schönsten Platz in ganz Europa hingewiesen hat, den „Grand Place“ - sehenswert (auch längere Zeit), auch zum „Einkehren“. Für eine Tagestour jedenfalls ein „Muss“!
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hi,
das Comic-Museum ist ganz toll - in einem haus von Jugendstil-Architekt Victor Horta.
Der Godiva-Laden am Grand Place ware ebenfalls toll - nicht so teuer und hatte Sorten, die es nur in Belgien gibt - weil frische Sahne für die Pralinen verwendet wird und die 3 Tage nch Herstellung gefuttert sein sollen (500 gr waren mein!)
Die Passagen sind klasse.
Ins Atomium kann man nicht rein (oder inzwischen wieder?). Es gibt witzige kleine Cafes und man kann toll gucken in der Stadt.
Grüße
Wendy
hallo barbarella,
ich schließe mich den postings meiner vorgänger an (bis auf den frustablass…), würde aber alles das noch ergänzen um zwei sachen:
brüssel ist eine sehr widersprüchliche stadt. es gibt wundervolle ecken, wie z.b. den grand place, oder straßenzüge voll herrlichster jugendstilbauten. es gibt aber auch total verbaute häßliche ecken, z.b. dort wo die europäische kommission sitzt. da hat man abgerissen und hochgezogen ohne einen plan zu haben (scheint mir). es gibt ganze straßen, die sukzessive entwohnt werden, wo fast alle häuser vernagelt sind, weil es nur noch zwei, drei mietparteien in der ganzen straße gibt. vieles hängt mit weitverbreiteter korruption zusammen, erzählte mir eine freundin, die 5 jahre dort gearbeitet hat.
eine gegend, die ich sehr reizvoll finde ist das viertel ixelles (hoffentlich richtig geschrieben), in dem viele afrikaner leben. viele von ihnen sind aus der ehemalig belgischen kolonie kongo und haben ihre eigene infrastruktur aufgebaut. es gibt plattenläden, in denen man als soukous-liebhaber am liebsten alles aufkaufen würde. es gibt markthallen, in denen afrikanische lebensmittel verkauft werden, von denen man hier nicht mal den namen kennt. sehr interessant!
liebe grüße und viel spaß
burkhard
Hallo!
Dann war ich bislang zweimal in einer anderen Stadt, die genauso heisst!
Klar, billig ist es nicht, aber München ist auch nicht billig!
zum Ausgangsposting:
Zu den Sehenswürdigkeiten haben meine Vorredner ja schon einige gesagt -
Brüssel hat wunderschöne Ecken und einige Einkaufspassagen 
Gut, das Männeken Piss ist wiiiiiiiiiiiinzig, aber man kommt fast nicht
drumherum … es schadet aber auch nicht, muss man so sehen.
Versuch die Schokolade und die Waffeln von den Wagen, die überall herumstheen!
Die Waffeln sind göööööööööttlich! und schau mal nach Brüsseler Spitze!
Viel Spaß! Vanessa
Hallo Diskutanten,
wenn wir uns jetzt speziell in Ixelles bewegen, noch ein kleiner Hinweis zum Präparieren der Fahrt (die dann allerdings den Tagesrahmen überschreitet): Der Film „Mani Congo, Pièces d’Identité“ von Gérard Essomba. Mani Congo, der spirituelle König des Congo-Stammes kommt nach Bruxelles, um seine dort verlorene Tochter und später seine „Pièces d’Identité“ - Wortspiel: a) = Insignien des Stammeskönigs, b) die für einen Afrikaner in Europa eminent wichtigen Papiere - wiederzufinden. Im Gegensatz zu den oft ein wenig moralinsauren deutschen Produktionen zur Afrika/Europa-Thematik kann man bei diesem afrikanischen Film richtig lachen, ohne dass dabei der Ernst der Materie verloren geht.
Sehr schön darin beleuchtet sind dabei die Züge des „schmuddeligen“ Bruxelles als gewesene Hauptstadt des zeitweise technisch am weitesten entwickelten Industrielandes in Europa und eines der wenigen wirklich rentablen Kolonialimperien, die sich heute teilweise in einer Art Wartesaal-Situation befindet - und bei noch einem Glas Chimay, Leffe, Krijk oder Mort Subite von der vergangenen Champagnerseligkeit zwischen Imperiale und Grand Place träumt oder - je nach Zustand - deliriert.
Leider ist der Film sehr selten in Programmkinos zu sehen; wer weiß, vielleicht in Bruxelles selber?
Viel Spaß wünscht
MM
Hallo Barbarella!
Ok, Grand’Place darf auf keinen Fall fehlen, wurde ja mit anderem schon genannt.
Kommt vielleicht auch auf den Tag drauf an, wann Du dort bist: wenn Du Märkte magst, ist der Marché du Midi oder des Abattoirs (Métro: Midi bzw. Clémenceau)) am Sonntag Vormittag ganz nett, ein halber Basar.
Ansonsten: kleinerer, uriger Flohmarkt auf dem Place du Jeu de Balle/Vossenplein jeden Tag von sehr früh morgens bis zum Mittag, ein paar nette Cafés zum Verschnaufen/was kleines Essen aussenrum. Auf dem Weg dorthin: Rue Haute/Rue Blaes wenn Du gern (alte) Möbel hast und Kunst verschiedener Richtungen, auch sonntags ca. von 10 - 14 oder 16 Uhr geöffnet.
In der Nähe: Justizpalast, seinerzeit das größte Gebäude Europas. Auf dem Grand Sablon/Grote Zavel ist Marcolini, meiner Meinung nach der beste Chocolatier in Brüssel (schnuckelige Mini-Pralinen, vor allem schwarze Sorten, allerdings um so größere Preise - magst Du sahnig mehr: am gleichen Platz auf der anderen Seite ist Wittamer - zum Mitbringen für die große Verwandtschaft tut’s auch Leonidas, sehr günstig, trotzdem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, überall in der Stadt).
Architektonisch interessant: das Horta-Museum.
Speziell: die Basilique du Sacré-Coeur (Metro Simonis), fünftgrößte Kirche der Welt wenn mich nicht alles täuscht, erst ca. 1950/60 fertiggestellt und bester Aussichtspunkt Brüssels (ca. 2,50 EUR für Aufstieg).
Auch ein Aussichtspunkt: Triumpfbogen im Jubelpark (Metro Schuman, Mérode) über das Kriegsmuseum kostenlos zugänglich), Aussicht allerdings nicht halb so gut wie von der Basilika.
Nett aber ab vom Schuss: das Magritte-Museum (wenn man ihn mag).
Sehr nette Aussicht auch vom Restaurant/Café des Musikinstrumentenmuseums aus (man kann dem Portier sagen, dass man nur ins Restaurant will, da Eintritt nur übers Museum).
Die besten Pommes angeblich bei „Maison Antoine“ auf dem Place Jourdan (mindestens 15 verschiedene Saucen zur Auswahl), Achtung: Schlange stehen! Lässt sich mit einem Spaziergang am Europäischen Parlament vorbei verbinden. Dazu vielleicht ein Bier? Besonders für Belgien: Framboise (Himbeer) oder Kriek (Kirsch). Marke Belle-Vue eher vermeiden, Mort Subite, Lindemans o.a. schmecken wesentlich besser.
Zum Essen auch gut, nicht ganz Stadtmitte: De Ultieme Hallucinatie, allerdings vor allem wegen der Einrichtung (Jugendstil). Restaurant oben ziemlich teuer, Bistrot unten vom Essen her mittelmäßig (aber leckeres Eierliköreis!).
Für was interessierst Du Dich überhaupt? Ein Tag ist so schnell rum…
Viele Grüße aus Brüssel
Uli
Atomibumm
Ins Atomium kann man nicht rein (oder inzwischen wieder?). Es
Das Atomium ist stark renovierungsbedürftig, die Kugeln bekommen in nächster Zeit eine neue Verkleidung aus Inox (bisher sind sie aus Aluminium). Mit der Renovierung wird nächste Woche begonnen, das Atomium bleibt aber für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich. Erst in einer späteren Phase im September 2004 wird es vorübergehend geschlossen und voraussichtlich entweder im September 2005 oder Januar 2006 wiedereröffnet.
Obacht! Mir wurde schon von der Anwesenheit eines blauen Bären im Eingangsbereich des Wahrzeichens berichtet, der sich narzißtisch mit allen Besuchern photographieren lässt und diese Photos nachher auch noch verkaufen will - jedoch beißen weder er noch der gelbe Löwe, von dem ich auch schon gehört habe. A bißle läschtig halt.
Grüßle
Uli