Durchschnittlicher Billig-PC mit Schwächen
HI
ich würde gerne einmal eure Meinung zu dem aktuellen „Norma
PC“ wissen. Es ist gerade ein PC im Angebot mit folgender
ausstattung:
Intel® Celeron® D Prozessor 345 mit 3,06 GHz 533 MHz FSB, 256
KB L2 Cache
Der Prozessor wird genauso stinkeheiß, wie der aktuelle Pentium 4, nur Leistung hat er sehr viel weniger. Okay, vielleicht soviel, wie ein alter Athlon XP 2400+. Es reicht wohl derzeit noch für alles aus, aber verglichen mit anderen aktuellen Produkten ist es mager.
Die größte Frage wird sein, wie laut und klapprig die Kiste ist, da für solche Billig-PC’s ziemlich niedrigwertige Dünnblechgehäuse verwendet werden. Dementsprechend laut und vibrationsreich könnte sich die monstermäßige Kühlung des heißesten PC-Prozessors aller Zeiten (P4/Celeron mit „Prescott“-Core) bemerkbar machen. Dann noch ein lautes Billignetzteil und empfindliche Zeitgenossen brauchen Ohrenschutz.
Festplatte 120 GB mit 7200 U/min von Seagate
Die Seagate Barracuda 7200.7 ist die schwächste Festplattenserie, die derzeit auf dem Markt ist, das Verschieben/Kopieren von Dateien dauert doppelt so lange, wie mit einer aktuellen Samsung oder Hitachi-Festplatte. Außerdem ist sie lauter und 120 GB sind heute keine angemessene Kapazität mehr in einem Neu-PC, zumal 160 GB-HDDs keine 10 EUR teurer sind.
Grafik-Karte ATI® Radeon™ 9250 128 MB mit VGA/DVI/TV-Out
von ASUS
Ultrabillige Einsteigerkarte. Gute Bildqualität, aber noch mal leistungsschwächer, als die bisherige Einsteigerkarte Radeon 9200. Zum spielen von aktuellen Computerspielen überhaupt nicht geeignet. Für reine Büroanwendungen aber voll ausreichend.
Preis: 499 Euro
Der Preis ist angesichts der gebotenen Ausstattung angemessen. Ein Schnäppchen ist der Rechner sicher nicht, aber auch nicht überteuert. Wenn ich mir die Einzelteile im zum Endhandelspreis im Fachgeschäft besorgen würde und den PC selbst zusammen bauen würde, müsste ich auch nicht mehr bezahlen.
Aber ich würde zum selben Preis bestimmt zu kühleren und leiseren Komponenten greifen. Beim Einsatz eines AMD Sempron-Prozessors würde man identische Leistung bei leiserem Kühler und zu einem weitaus niedrigeren Preis bekommen. Das gesparte Geld würde dann sogar noch für eine begrenzt spieletaugliche Grafikkarte reichen. 