Was haltet Ihr vom Film

„Die weisse Massai“?

Hallo erstmal…

Würde mich mal interessieren, was Ihr so meint. Ich habe das Buch vorher nicht gelesen und fand den Film sehr gut. Man sah schon etwas vom Land und bekam auch Eindrücke vom Leben dort, verinfacht jedenfalls.
Wir waren vor 9 Jahren in Kenia und auch in einem Massai-Dorf…

Grüße
Carmen

Hallo Carmen,

ich kenne den Film nicht ,aber das Buch.
Meiner Meinung hat die Dame einen totalen Knall weg
und gehoert… Ich habe in Afrika (wenn auch nicht
bei den Massai) gelebt und halte das fuer ueberzogene
Selbstfindung in Verbindung von blauaeugigem Tourismus
auf dem Ruecken von Menschen, die sich nicht wehren koennen.

Gruesse
Elke

Eh bien…
Hallo,

ich habe das Buch gelesen und anschließend - es gab sonst keinen gescheiteren Film letzten Samstag im Kino um die Ecke - den Film angeschaut. Angesehen davon, dass ich über den Sexhunger der Autorin erschrocken war (welcher Mensch mit Sinn und Verstand gibt seine Existenz auf, ohne Sprach- und Kulturkenntnisse, nur um einem anderen zu folgen, von dem er nicht mehr kennt als sein aussehen?!). Erstaunt war ich über die Emanzipiertheit des Massaikriegers, der ständig über seinen Schatten sprang, bis er das Verständnis für seine Frau verloren hatte. Leid tut mir dieser Mann, leid tut mir das Kind aus der Beziehung. Die Landschaftsaufnahmen in dem Film waren sicherlich toll - aber mich kriegt trotzdem keiner ohne Not dorthin (die Bilder der Städte sprachen mich gar nicht an). Insgesamt: Nunja, ich hab’s gelesen, ich hab’s gesehn. Und der Autorin wird es jede Menge Kohle begracht haben.

Grüße,

Susanne

Hallo Elke!

Ja ich habe da auch Null Verständnis, einfach so „dem Herzen“ zu folgen und in eine völlig fremde Welt zu gehen. Als Touristin, die sie ja nun mal ist, sich in den erstbesten Mann zu verlieben… Okay, er sieht ja gut aus, aber er ist nun mal eine andere Kultur.
1 Monat vielleicht aber dann muß gut sein. Als Abenteuer sozusagen. Zumal sie ja auch ernsthaft erkrankt ist.
Ich wäre spätestens nach Hauise gegangen, als ich den Kopf das erste mal in die Manyatta steckte!!! Ich sah es am MOntag im Film und mir kam der geruch von vor 9 Jahren wieder hoch!!!

Wo hast Du denn gelebt?

Gruß
Carmen

Hallo Susanne!

Genau, eben das verstehe ich auch nicht. Liebe hin oder her… Spätestens bei ersten „sex“ seinerseits hätte ich mich stark gefragt, ob es das ist, was ich will… Okay, er war ja lernfähig, aber trotzdem. Ihre Art, die Frau als Mensch anzuerkennen, läßt doch stark zu wünschen übrig. Und dann noch diese Leben in Manyattas… Ups…

Ja ich denke auch, finanziell hat sie ausgesorgt.

Etwas erinnerte ich mich auch an „NIcht ohne meine Tochter“.

Gruß
Carmen

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Hi,
ich kenne weder Buch noch Film - ich habe einzig nen Interview mit ihr in ner Zeitung, anlässlich des Films, gelesen.

Und DAS war GENAU der Eindruck, den ich gewann.

Ich wage ihr zu unterstellen, dass es ihr gar nicht um den Mann ging, sondern eigentlich, at least subconsciously, um das ‚Abenteuer‘ der ‚fremden Welt‘.

Klar gibt es auch andere Fälle, aber hier?!

gruss, isabel

Hallo Carmen,

Ja ich habe da auch Null Verständnis, einfach so „dem Herzen“
zu folgen und in eine völlig fremde Welt zu gehen.

IMO folgte sie nicht ihrem Herzen. Wie kann man von
Liebe sprechen bei einem Mann, mit dem man kaum reden
kann?

Als
Touristin, die sie ja nun mal ist, sich in den erstbesten Mann
zu verlieben… Okay, er sieht ja gut aus, aber er ist nun mal
eine andere Kultur.

Eine andere Kultur kann ich akzeptieren. Nicht, was sie
machte. Ich hatte beim Buch immer den Eindruck, dass er
einerseits stolz war, eine europaeische Touristin abgeschleppt
zu haben, andererseits auch irgendwie nicht wusste, wie er
sich der Frau entledigen sollte. Und, naja, der Geldaspekt
wird auch eine Rolle gespielt haben.

1 Monat vielleicht aber dann muß gut sein. Als Abenteuer
sozusagen. Zumal sie ja auch ernsthaft erkrankt ist.
Ich wäre spätestens nach Hauise gegangen, als ich den Kopf das
erste mal in die Manyatta steckte!!! Ich sah es am MOntag im
Film und mir kam der geruch von vor 9 Jahren wieder hoch!!!

Zu dem Zeitpunkt musste sie sich, glaube ich, selbst
beweisen, dass sie ‚besser‘ ist und dass es ‚Liebe‘ ist.
Was sie aus der Beziehung nahm, hatte nichts mit dem Mann
zu tun.

Wo hast Du denn gelebt?

Im sehr modernen, westlich gepraegten Johannesburg
(aber mit viel Kontakt zu den damals sogenannten
„homelands“) und spaeter im auch noch relativ
europaeisch-angehauchten Harare, aber auch dort
mit Fuehlern nach ‚innen‘, Richtung Afrika.
Ansonsten zaehlen noch Zambia, Botswana, Namibia
und Malawi zu meinen Erfahrungen.

Gruesse
Elke

PS

Wie kann man von

Liebe sprechen bei einem Mann, mit dem man kaum reden
kann?

Wenn’s wenigstens noch guter Sex gewesen waere…

Hallo!

Bei ihm wird es zuerst sicher wegen des Geldes gewesen sein, denn eigentlich war sie eine zu starke Frau für seine Verhältnisse. Es war sicher oft peinlich bei seinen Kollegen!

Tja, ist schon alles nicht einfach. Was in hrem Kopf da vorgegangen ist, versteht wahrscheinlich nur eine, und das ist sie selbst.
Wie sich das Kind wohl hier in Europa gefühlt haben mag??

Wir waren in Kenia, aber eben als normale Touristen, wo wir auch im Feb 06 wieder hinfliegen.

Gruß
Carmen

Hallo Carmen,

genau, ging mir genauso. Weiße Frau clasht völlig ahnungslos mit fremder Kultur, und die wird dann letztlich zum Schuldigen für das Scheitern einer Beziehung erklärt. Ich schüttle nur meinen Kopf.

Grüße,

Susanne

Bei ihm wird es zuerst sicher wegen des Geldes gewesen sein,
denn eigentlich war sie eine zu starke Frau für seine
Verhältnisse. Es war sicher oft peinlich bei seinen Kollegen!

===> hi Ihr,
jetzt habe ich hin und her überlegt, aber mir ist keine Szene hängengeblieben, in der es irgendwie um ihr Geld gegangen wäre… sie hat ihn doch weder finanziell ausgehalten noch hatte er überhaupt eine Beziehung zu Geld (er hat doch auch im Laden allen „Kredit“ gegeben)… was meint ihr denn damit?

LG, Caren

Hi!

Sicher nicht offensichtlich. Aber wenn man bedenkt, daß Touristen in Kenia für die einheimischen Leute reich sind, denn sonst könnten sie sich diese Reise nicht leisten, kann man das annehmen. Und sie hatte ja nun Geld.

Gruß
Carmen

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