Was haltet Ihr von diesem Laptop?

Hallo,

Ich möchte mir für das Studium nun auch einen Laptop zulegen und habe mich mal auf Amazon umgeschaut. Er sollte nicht teurer als 500€ sein. Was haltet ihr von diesem Fujitsu-Siemens Laptop:

http://www.amazon.de/Fujitsu-Siemens-Notebook-Turion…

Ist der Prozessor gut und schnell genug? Ist Fujitsu-Siemens bei Laptops zu empfehlen? Es gibt dort auch einige Laptops für unter 400€, aber die haben nur 512MB Ram. z.B. diese hier von Acer

http://www.amazon.de/Acer-Extensa-5220-200508_Linux-…

Der hat allerdings nur 512MB Ram und ich denke, daß ist etwas sehr wenig, oder was meint ihr?

Viele Grüße,
moin2000

Hallo,

Ich möchte mir für das Studium nun auch einen Laptop zulegen
und habe mich mal auf Amazon umgeschaut. Er sollte nicht
teurer als 500€ sein. Was haltet ihr von diesem
Fujitsu-Siemens Laptop:

spontan fällt mir auf, dass das Ding knapp 3 kg wiegt. Das ist viel, wenn du es täglich durch die Gegend trägst. Allerdings musst du auch viele Preisklassen höher gehen, um viel weniger zu kriegen, so viel gebe ich zu :smile:
Außerdem hat Computerbild herausgefunden, dass der Akku nur eine Stunde durchhält. Ob das unter last oder im Leerlauf ist, sagen die nicht, so oder so ist es aber zu kurz. Ich finde das immer sehr peinlich wenn alle Leute ihre ohnehin gerade überflüssigen Laptops auspacken - und dann als erstes alle Wände nach Steckdosen absuchen.

Auf dem Acer ist Linux installiert, das liebt man entweder - oder eben nicht. Auf jeden Fall ist das ein Grund für den günstigen Preis.

Ganz allgemein würde ich es vermeiden, Hardware bei Amazon zu kaufen. Amazon ist toll, aber Hardware ist da meistens sehr teuer.

Der hat allerdings nur 512MB Ram und ich denke, daß ist etwas
sehr wenig, oder was meint ihr?

Das kommt drauf an, was du machst und mit welcher Software du es machst. Mit Vista zusammen wäre das ein Witz (deswegen das das FJS auch 2GB), aber ein Linux kann damit durchaus auskommen und trotzdem produktiv bleiben.

Im übrigen halte ich es immer noch für eine gute Idee, sich auf dem Gebraucht-Notebook-Markt umzusehen und sich dort ein gebrauchtes, hochwertiges und ehemals sauteures Gerät zu kaufen. Das ist meiner Meinung nach besser, als ein brandneues Billiggerät.
Habe ich schon erwähnt, dass Thinkpads gut sind, auch nach Jahren der Benutzung, trotz abgewetzter Ecken? Ein gebrauchtes Thinkpad für 400 Euro hat vielleicht nicht so viel reine Rechenpower oder Speicher wie das FSC, aber dafür bekommst du mehr Mobilität, längere Akkulaufzeit und eine breite Supportbasis, denn auch mit abgelaufener Herstellergaranie gibts jede Menge Ersatzteile und Leute, die sich damit auskennen.

mfg
MB

Was haltet ihr von diesem
Fujitsu-Siemens Laptop:

http://www.amazon.de/Fujitsu-Siemens-Notebook-Turion…

Nix.

Ist der Prozessor gut und schnell genug?

Wozu? Geht schon, denk ich. Schnell ist er nicht, ist zwar ein DualCore, aber mit relativ wenig Takt und auch nicht der besten IPC. Für den üblichen Bürokram sollts aber reichen.

Ist Fujitsu-Siemens
bei Laptops zu empfehlen?

Wird i.A. eher nicht so empfohlen, wobei ich auch sehr gute Notebooks von FSC kenne. Aber das hier ist allerunterste Schublade. Im untersten Einsteigersegment ist die Firma egal, da ist nix hochwertiges verbaut.
Meine Skepsis fängt schon mit den sehr unüblichen Chipsatz VIA Chrome 9 irgendwas inkl. OnBoard-Grafik an, da würd ich auf Treiberprobleme etc. geradezu warten.

Die allgemeinen Negaativkriterien wurden ja schon genannt, schwer, kaum Akkulaufzeit. Bei billigen FSCs kommen (oder kamen?) auch noch miese Tastaturen und Displays dazu.

Es gibt dort auch einige Laptops für
unter 400€, aber die haben nur 512MB Ram. z.B. diese hier von
Acer

Acer Consumernoteboook muss nicht sein IMHO. 512 MB geht mit Linux schon, mit Windows XP natürlich nicht.

LG Jesse

Hallo,

Ich möchte mir für das Studium nun auch einen Laptop zulegen
und habe mich mal auf Amazon umgeschaut. Er sollte nicht
teurer als 500€ sein. Was haltet ihr von diesem
Fujitsu-Siemens Laptop:

Als was soll er denn genutzt werden? Als Dekoobjekt =:wink:

Was haelst du von diesem hier: http://www.tb-computers.de/shop/aktion/55327663_ibm-…

Ciao! Bjoern

Hi!

512 MB geht mit
Linux schon, mit Windows XP natürlich nicht.

Hä? Mein alter HP läuft mit 256MB unter XP tadellos … er ist zwar nur noch für MP3, alte Spiele a la „Bob auf der Ritterburg“ (für die, die’s kennen :wink:, Office und Internet da, aber _vorher_ mit 512MB (der zweite RAM-Riegel ging leider flöten) lief zusätzlich noch eine Oracle-DB drauf problemlos drauf …

Grüße,
Tomh

PS: Oder meintest Du etwa Vista anstatt XP?

PS: Oder meintest Du etwa Vista anstatt XP?

Korrekt, ich meinte Vista. Sorry für den Vertipper.

Gruß, Jesse

Hallo,

Hä? Mein alter HP läuft mit 256MB unter XP tadellos … er ist

Spalter! XP braucht doch nur 8 Mhz und 18 MB Ram: http://www.winhistory.de/more/386/xpmini.htm

Alles andere ist Luxus!

Ciao! Bjoern

„Elektrische Fensterheber? Das ist doch was fuer Leute mit Muskelschwund!“ - Urheber unbekannt

Hi!

Spalter! XP braucht doch nur 8 Mhz und 18 MB Ram:
http://www.winhistory.de/more/386/xpmini.htm

Alles andere ist Luxus!

Na super! Und ich habe meinen alten 486er (mit TURBOSCHALTER!!!) fachgerecht entsorgt - obwohl der wäre mit seinen 64MB sowieso oversized gewesen …

„Elektrische Fensterheber? Das ist doch was fuer
Leute mit Muskelschwund!“ - Urheber unbekannt

Und Klimaanlagen für Leute, die nicht mal mehr den elektrischen Fensterheber bedienen können …

Grüße,
Tomh

Hallo,

Ein Gebrauchtes möchte ich nicht so gerne, nachher hat man damit dann nur Ärger und wie ist das dann mit Garantie? Ich sitze hier gerade auch an so einem gebrauchten IBM Thinkpad und das hat eine richtige Macke, das würde mich sehr ärgern, wenn ich dafür 500€ ausgegeben hätte.

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Hallo,

Ein Gebrauchtes möchte ich nicht so gerne, nachher hat man
damit dann nur Ärger und wie ist das dann mit Garantie?

es gibt jede Menge Firmen, die beispielsweise Leasingrückläufer reinigen, kontrollieren, gegebenenfalls repareren und dann weiterverkaufen. Mit Garantie.

Natürlich ist ein gebrauchtes nicht so hübsch wie ein neues und angeben kann man damit auch nur bei Leuten, die wissen, dass eine zerfurchte Oberfläche nichts heißen muss und glattgeschliffene Tasten nur die der Langlebigkeit der Tastatur beweisen.
Aber spätestens wenn du dich bei einem neuen neuen darüber ärgerst, dass im Park auf der Wiese die Sonne volles Rohr aufs Glare-Display knallt, sodass du auch bei maximaler Bildschirmhelligkeit in den dadurch verbleibenden 30 Akkuminuten nichts mehr erkennst, dich dann wunderst, dass die Wiese keinen Stromanschluss hat und zum Schluss noch die Parkverwaltung wegen der vom Laptopgewicht verursachten Delle im Rasen eine Strafgebühr verlangt, wirst du verstehen, warum kleinere Zahlen in den Spezifikationen das Gerät nicht insgesamt schlechter machen müssen :smile:

Ich sitze hier gerade auch an so einem gebrauchten IBM Thinkpad
und das hat eine richtige Macke, das würde mich sehr ärgern,
wenn ich dafür 500€ ausgegeben hätte.

Was denn für eine Macke? Und was für ein Thinkpad?

mfg
MB

Hallo,

Ein Gebrauchtes möchte ich nicht so gerne, nachher hat man
damit dann nur Ärger und wie ist das dann mit Garantie?

Ersetze „Gebrauchtes“ durch „Acer Laptop“ und der Satz macht in meinen Augen Sinn =:wink:

Ich
sitze hier gerade auch an so einem gebrauchten IBM Thinkpad
und das hat eine richtige Macke, das würde mich sehr ärgern,
wenn ich dafür 500€ ausgegeben hätte.

Gebrauchte Laptops holt man sich bei namhaften Haendlern und bekommt 1-2 Jahre Garantie dazu. Und da hab ich mehr vertrauen zu als zu einem FSC fuer 500 Euro oder zu einem Acer. Irgendeinem Acer!

Sollte aber auch nur ne Empfehlung sein.

Ciao! Bjoern

Was denn für eine Macke? Und was für ein Thinkpad?

Es ist ein Thinkpad T40, ach und es ist kapputt, weil das Display nach 20 Minuten immer schwarz wird, wenn man es dreht oder den Laptop nur bewegt. Naja das muss mal repariert werden.

Nochmal eine andere Frage. Die neuen Laptops in dieser Preisklasse scheinen ja alle solche spiegelnden Displays zu haben. Was ich bisher so gelesen habe sind die schlechter als die „normalen“ matten Displays?! Stört das denn sehr? Ratet ihr vom Kauf eines Notebooks mit so einem Display generell ab? Gibt es in der 500€ Preisklasse überhaupt Notebooks ohne spiegelndes Display?

Hallo,

Was denn für eine Macke? Und was für ein Thinkpad?

Es ist ein Thinkpad T40, ach und es ist kapputt, weil das
Display nach 20 Minuten immer schwarz wird, wenn man es dreht
oder den Laptop nur bewegt. Naja das muss mal repariert
werden.

was denn nun, immer nach 20 Minuten, oder immer wenn man das Gerät dreht - oder beides?
Du musst das positiv sehen: Für dieses Gerät gibts jede Menge Ersatzteile. Wenn es sich um einen gleich alten Billig-Computer handeln würde, könnte das schon eng werden, da würde sich dann womöglich eher eine Neuanschaffung anbieten. So kommst du unter Umständen mit einem Bruchteil des Preises eines neuen Geräts hin. :smile:

Nochmal eine andere Frage. Die neuen Laptops in dieser
Preisklasse scheinen ja alle solche spiegelnden Displays zu
haben.

Viele, aber nicht alle. Es ist halt so, dass glänzend immer schön, neu und ansprechend aussieht, das wird gerne gekauft. Die Marketingmaschinen der Hersteller tun ihr übriges.

Was ich bisher so gelesen habe sind die schlechter als
die „normalen“ matten Displays?! Stört das denn sehr? Ratet
ihr vom Kauf eines Notebooks mit so einem Display generell ab?

Spiegelnde Displays sollen brilliantere Farben darstellen können. Zu einem gewissen Grad ist das wahrscheinlich auch richtig, aber der Effekt wiegt nur in Ausnahmefällen die Nachteile auf, die sich gerade bei einem mobilen Computer bemerkbar machen. Schon geringe Lichteinfälle, den ein mattes Display ohne dass du es merkst zerstreut, reflektieren solche Glanzbildschirme nämlich. Das führt dann dazu, dass du je nach Bildhelligkeit mehr von dir selbst als vom dargestellen Bild siehst. Bei Office fällt das noch nicht so stark auf, weil die Hintergründe da meistens weiß sind, spätestens beim ersten Film ärgerst du dich aber, weil das Auge mindestens auf den schwarzen Balken oben und unten Spiegelbilder sieht und diese dann umso leichter auch im Bildmittelteil, wo du hinschaust, wiederfindet.

Daheim kannst du das durch geschickte Positionierung des Monitors und ein paar schwarze Flächen dahinter einigermaßen kompensieren, aber bei einem Laptop wirkt sich das doppelt schlimm aus: Erstens wirst du, wenn du den Computer tatsächlich unterwegs benutzt, nur sehr wenig Einfluss auf die Lichtverhältnisse haben. Du kannst dich zwar in Vorlesungen auf die dem Fenster abgewandte Raumseite setzen, aber nur wegen deinem Display wird der Professor kaum die Rollos runterlassen. Um besser zu erkennen, was dargestellt wird, kannst du die Helligkeit des Displays hochdrehen. Das hat den gleichen Effekt wie beim Monitor daheim: Die Beleuchtung blendet dich und führt zu wehen und gereizten Augen, überstrahlt dafür aber auch in gewissem Maß die Reflektionen. In geschlossenen Räumen funktioniert das meistens, gegen direkte Sonneneinstrahlung hat aber auch das nicht den gewünschten Effekt, schon gar nicht im Sommer.
Leider ist die Hintergrundbeleuchtung einer der Haupt-Energiekonsumenten im Laptop, das wird also eine womöglich sowieso schon kurze Akkulaufzeit weiter verkürzen, sodass du ohne Strom womöglich gar nicht effektiv mit dem Gerät arbeiten kannst.

Kurz zusammengefasst also nochmal die Nachteile: Schlechtes Bild wegen Reflektionen und zu heller Hintergrundbeleuchtung, daraus resultierend womöglich Augenschäden sowie eine verkürzte Akkulaufzeit. Dem gegenüber stehen nur eine etwas bessere Farbwiedergabe und der Shiny-Effekt.

Gibt es in der 500€ Preisklasse überhaupt Notebooks ohne
spiegelndes Display?

Lenovo (die stellen inzwischen die Thinkpads her) hatte mal ein Notebook im Angebot für 4xx Euro (das war allerdings kein Thinkpad), ich weiß aber nicht, ob es das noch gibt. Ich habe neulich irgendwo gelesen, die hätten die preiswerteren Modelle aus dem Sortiment gestrichen.

Es gibt aber ziemlich sicher auch noch andere Hersteller, die wenigstens ein paar matte Displays verbauen.

mfg
MB

Hi!

Es gibt aber ziemlich sicher auch noch andere Hersteller, die
wenigstens ein paar matte Displays verbauen.

Es gibt noch genug davon, allerdings (fast?) keine mehr im Consumer-Bereich, sondern nur mehr in der Business-Klasse - und da wirst halt noch ab 3-400€ aufwärts drauflegen müssen, um ein schönes, mattes, nicht spiegelndes Display zu bekommen … bei HP ab ca. 750€ (6715b mit AMD) oder ab 950 (6510b bzw. 6710b mit Intel - auf dem GR680ET - allerdings mit 2GB RAM - schreib ich grad und das „entspiegelte“ Display ist ganz einfach unersetzlich) - bei den anderen Herstellern auch so in dieser Preisklasse …

Der Unterschied Consumer-/Business-Klasse ist hier eh schon häufig erklärt worden …

Grüße,
Tomh

Hallo,

Nochmal eine andere Frage. Die neuen Laptops in dieser
Preisklasse scheinen ja alle solche spiegelnden Displays zu
haben.

Ja, zumindest die allermeisten. Ist der Trend. Vor einem Jahr hat man da noch Unterschiede gemacht zwischen Consumer-Notebooks (mit Glare) und Business-Notebooks (mit Mattdisplay, weil Glare-Displays ja für den Arbeitsplatz eng genommen gar nicht zulässig sind), aber mittlerweile gibts selbst bei teuren Business-Geräten fast nur noch Glare-Displays. Gerade Apple, IBM/Lenovo und HP verbauen da noch überwiegend matte Displays.

Was ich bisher so gelesen habe sind die schlechter als
die „normalen“ matten Displays?!

Matte Displays haben eine rauhe Oberfläche, die das einfallende Licht streut. Bei Glare-Displays wird es nicht gestreut, sondern so reflektiert, wie es einfällt. Deswegen wirken sie, besonders bei dunklem Hintergrund, wie ein Spiegel. Das ist der große Nachteil.

Ansonsten gibt es gute und schlechte matte Displays sowie gute und schlechte Glare-Displays. Ein gutes Glaredisplay wird definitiv besser sein, als ein mieses Non-Glare.

Stört das denn sehr?

Hängt vom Display ab. Manche spiegeln mehr, manche weniger. Der Spiegeleffekt stört bei hellen Farben (also z.B. beim arbeiten mit Word) auch sehr viel weniger, als auf dunklen Farben (also z.B. schwarzer Desktophintergrund). Sehr stark ist er auch von der Lichtstärke des Displays abhängig. Je heller dieses selbst leuchtet, desto weniger spiegelt es bzw. stört die Spiegelung. Von Glare-Displays mit 125 cd/m² kriegst du ganz sicher Augenkrebs, bei 250 cd/m² kann man recht gut damit arbeiten.

Ratet ihr vom Kauf eines Notebooks mit so einem Display generell ab?

Selbst wenn, würde das wohl irrelevant sein bei deinem Budget.

Gibt es in der 500€ Preisklasse überhaupt Notebooks ohne
spiegelndes Display?

Ganz wenige in Business-Notebooks des Einsteigersegments. Bei notebooksbilliger.de habe ich vor kurzem ein ganz mies ausgestattetes Lenovo R61 mit matten XGA-Display (1024x768) gesehen.

Aber in dem Preisbereich dürfte es ohnehin sehr schwierig sein, ein vernünftiges Display zu bekommen, egal ob matt oder glänzend. Schlechte und lichtschwache Displays sind einer der größten Pferdefüße von Billignotebooks. Und mit einem matten Display kannst du im Freien auch nicht arbeiten, wenn es nicht hell genug ist.

LG Jesse

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Ich glaube, ich lasse mir das doch nochmal durch den Kopf gehen mit so einem gebrauchten IBM Thinkpad. Vielleicht ist das doch vernünftiger, diese Spiegel Displays werde ich mir nachher mal bei Media Markt in Aktion ansehen…

Viele Grüße,
moin2000