Was haltet Ihr von diesem Notebook?

http://www.amazon.de/Hewlett-Packard-Pavilion-DV5-11…

(Falls der Link nicht funzt:smile:
Hewlett-Packard Pavilion DV5-1199EG 15,4 Zoll WXGA Notebook (Intel Core 2 Duo P8400, 2,26GHz, 4GB RAM, 320GB HDD, NVIDIA GeForce GF9600M GT, DVD± DL RW, Vista Home Premium)

Hallo,

was haltet Ihr von oben angegbenem Notebook? Ich möchte Google-Earth und Musik-Visualisierungen ruckelfrei (als aufwendigste Grafikanwendungen).

Alternativvorschläge?

LG, Uwe

Hallo,

was haltet Ihr von oben angegbenem Notebook?

das ist erst einmal eindeutig ein Consumergerät. Gegenüber Business-Notebooks dürften die üblichen Kritikpunkte ein relativ hohes Gewicht (wobei die 2,65 kg mit dem kleinen Akku noch ganz gut aussehen), eine geringe Akkustandzeit (rechne mal mit 1 - 2 Stunden) und ein wenig robustes Plastikgehäuse sein. Das Display ist natürlich verspiegelt und hat nur eine Auflösung von 1280x800 Bildpunkten, das ist im Consumerbereich so üblich - über die Qualität der von HP in diesem Segment verbauten Glare-Displays kann ich nichts sagen. Erwarte aber nicht allzu viel.

Auf der Habenseite des Produktes steht ganz klar die Leistungsfähigkeit der Basisausstattung: Festplatte und RAM sind großzügig bemessen und die Grafikkarte gehört mit zum Besten, was derzeit in Notebooks verbaut wird. Auch der Prozessor ist leistungstechnisch zumindest über dem Durchschnitt. Auch die sonstige Ausstattung ist mit eSATA, HDMI und n-Draft W-LAN sehr gut. Eigentlich müsste das Gerät sogar ein BluRay-fähiges Laufwerk besitzen, was auf Amazon gar nicht angegeben wird. Dafür klingt dann auch der Preis exzellent, wenngleich BluRay bei dem gering aufgelösten Display 0 Punkte bringt, da müsste man dann per HDMI-Port einen HD-Monitor anschließen.

Ich möchte
Google-Earth und Musik-Visualisierungen ruckelfrei (als
aufwendigste Grafikanwendungen).

*lol* Dafür brauchst du überhaupt keine dedizierte Grafikkarte, da ist die Desktop-Visualisierung von Windows Vista aufwändiger. Das Notebook ist schon wirklich auf Multimediafans mit Gaminginteresse zugeschnitten, die eine Steckdose in der Nähe haben und es weniger unterwegs nutzen. Wenn du statt dieses Oberklasse-Grafikchips, den du nach eigenen Aussagen nicht brauchst, ein Notebook mit angemessenerer Grafiklösung a la Geforce 8400M nehmen würdest, könntest du mindestens 150 EUR sparen und der Akku würde bei sonst identischen Rahmendaten eine Stunde länger halten.

Die Ausstattung und die Leistungsdaten sind hervorragend und wegen des Displays, der Tastatur und der Verarbeitungsqualität würde ich empfehlen, ein Gerät mit baugleichem Gehäuse und ähnlichen Leistungsdaten mal in einem Elektronikmarkt anzusehen - denn das kannst du anhand der technischen Daten nicht rausfinden. Und das Schlimmste an einem Notebook sind ein besch… Display und Tastatur.

Alternativvorschläge?

Kommt drauf an, welche Kriterien dir an einem Notebook wichtig sind. Ich steh auf IBM und Dell und - was das Display angeht - aufs Macbook Pro.

LG Jesse

Hallo Jesse, hab vielen Dank für Deine nette und ausführliche Antwort. Gerade habe ich in den Spezifikationen auf der HP-Site entdeckt, daß diese Reihe Noteys leider gar kein 56k-Modem an Bord haben. Echt schade. Das brauche ich (leider) unbedingt. Naja, und Glare-Display ist natürlich auch nicht so toll, matt wär mir schon deutlich lieber.

Aaalso: für weitere Alternativvorschläge wär ich sehr dankbar!

LG, Uwe

Hi Uwe

Hallo Jesse, hab vielen Dank für Deine nette und ausführliche
Antwort. Gerade habe ich in den Spezifikationen auf der
HP-Site entdeckt, daß diese Reihe Noteys leider gar kein
56k-Modem an Bord haben. Echt schade. Das brauche ich (leider)
unbedingt.

kostet 23 Euronen :wink:
http://www.gimahhot.de/m900-335072-0-0-0/56k-usb-mod…

Naja, und Glare-Display ist natürlich auch nicht so
toll, matt wär mir schon deutlich lieber.

da wirst du dich schwer tun, so was im Consumerbereich zu finden. Schminkspiegel Glare-Displays sind in

Gruss
ExNicki

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Hallo Jesse, hab vielen Dank für Deine nette und ausführliche
Antwort.

Gern.

Gerade habe ich in den Spezifikationen auf der
HP-Site entdeckt, daß diese Reihe Noteys leider gar kein
56k-Modem an Bord haben. Echt schade. Das brauche ich (leider)
unbedingt. Naja, und Glare-Display ist natürlich auch nicht so
toll, matt wär mir schon deutlich lieber.

Es gibt auch gute Glare-Displays und schlechte Mattdisplays. Es ist daher nie ganz verkehrt, sich das Gerät mal live anzugucken. Ich habe z.B. ein Dell-Gerät (XPS M1530) mit Glare-Display, welches kaum spiegelt (allerdings gern etwas heller sein und auch kräftigere Farben haben dürfte). Andererseits gibt es genug Mattdisplays mit begrenzten Einblickwinkeln, grauem Bild und schlechter Beleuchtung, die du einmal anguckst und sofort an die Wand schmeißen willst.

Nachteil Glare: Kann spiegeln (v.a. wenn die Beleuchtung zu schwach ist), verfälscht etwas die Farben
Vorteil Glare: Verbessert Schwarzwert/ Kontrast und Einblickwinkel bei TN-Panels und sieht mit niedriger Helligkeit meist brillianter aus

Modem kannst du sicher über PCMIA-Karte nachrüsten, wenn du den Cardslot nicht grad für was anderes brauchst. Kein aktuelles Notebook hat noch ein 56k-Modem. Die Zeiten sind genauso endgültig vorbei, wie die Anlasserkurbel am Kraftfahrzeug oder die Schallplatte als Tonträger…

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Moien

Kein aktuelles Notebook hat noch ein 56k-Modem.

Doch, einige Thinkpads der T und R Serie haben immernoch ein 56’er an Bord. Auch wenn es seltsam ist mit UMTS, WLAN, GEthernet und dem steinalten 56’er zu arbeiten…

Lenovo macht das irgendwie genau andersrum als Apple: was drin ist bleibt drin bis zum bitteren Ende.

cu

Schade, das kann ja noch nicht mal HD-Audio…
Habe soeben entdeckt, daß das von mir avisierte Notey gar kein HD-Audio kann. Da ich viel mit Musik arbeite, ist mir dies allerdings schon sehr wichtig. HD-Audio geht laut Wikipedia bis 32 bit. Das HP-Notey kann nur bis 16 bit. Tja.

Dann werde ich wohl ungleich tiefer in die Tasche greifen müssen. Momentan ist mein Favorit das Toshiba Qosmio F50-113. Allerdings wollte ich eigentlich so viel Geld doch nicht ausgeben. Aber vielleicht lohnt es sich ja doch?

Wie sieht es mit weiteren Alternativvorschlägen aus?

Bitte nochmals um Euere Meinung! Vielen Dank!

LG, Uwe

Moien

Habe soeben entdeckt, daß das von mir avisierte Notey gar kein
HD-Audio kann. Da ich viel mit Musik arbeite, ist mir dies
allerdings schon sehr wichtig. HD-Audio geht laut Wikipedia
bis 32 bit. Das HP-Notey kann nur bis 16 bit. Tja.

Ich will deine Träume nicht zerstören, aber HD-Audio ist auf vielen Notebooks einfach nur Quatsch. [email protected] entspricht einer Audio CD. Das bekommt man oft noch ohne grössere Probleme hin. Aber 24 und 32 Bit sind wesentlich anspruchsvoller. Da muss die Stromversorgung und die Abschmirung 100% passen. Und das ist bei Notebooks eigentlich nie der Fall (kaum Platz und Akkubetrieb).

Digitale Audio Ein/Ausgänge mögen die 24 und 32 Bit Modi evtl. korrekt wiedergeben, aber die analogen Ports kann man vergessen.

cu

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Naja, und Glare-Display ist natürlich auch nicht so
toll, matt wär mir schon deutlich lieber.

LG, Uwe

Hallo Uwe,
also ich habe mit einer Antireflexfolie sehr gute Erfahrungen gemacht
(http://vikuiti.schutzfolien24.de/)
Gruß Fritz

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Habe soeben entdeckt, daß das von mir avisierte Notey gar kein
HD-Audio kann. Da ich viel mit Musik arbeite, ist mir dies
allerdings schon sehr wichtig. HD-Audio geht laut Wikipedia
bis 32 bit. Das HP-Notey kann nur bis 16 bit. Tja.

Ein Stern für pumpkin. *g* Ja, diese Aussage wirkt wirklich unfreiwillig komisch, wenn man gedanklich mal die Qualität der in Notebooks verbauten Audio-Lösungen dagegenstellt. Da ist es sowas von egal, ob auf dem integrierten Popelchip nun 16bit oder 32bit draufsteht, was hinten (bzw. vorn ^^) analog rauskommt ist so oder so nur mittelmäßig.
Wenn du wirklich gute Soundqualität willst, hol dir eine USB-Audiokarte von E-MU/ Creative Professional oder was Vergleichbares. Da hörst du den Unterschied, wenn du entsprechend gute Lautsprecher/ Kopfhörer hast (kann ich dir als Besitzer einer E-MU 1820 versprechen) und musst dich nicht nur an platten Werbesprüchen laben.

Dann werde ich wohl ungleich tiefer in die Tasche greifen
müssen. Momentan ist mein Favorit das Toshiba Qosmio F50-113.
Allerdings wollte ich eigentlich so viel Geld doch nicht
ausgeben. Aber vielleicht lohnt es sich ja doch?

Toshiba ist eher so einer meiner Anti-Favoriten, was Consumer-Notebooks angeht.

Wie sieht es mit weiteren Alternativvorschlägen aus?

Hast du dir schon mal die neue Dell Studio - Reihe angeschaut? Die verbauen jetzt sogar richtig gute LED-Displays - was würde ich drum geben, wenn ich in meinem XPS so eins schon drinne hätte…

Gruß, Jesse

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Hi Jesse,

…und musst dich nicht
nur an platten Werbesprüchen laben.

ok. Vielen Dank Euch beiden für diese Statements.

Dann werde ich wohl ungleich tiefer in die Tasche greifen
müssen. Momentan ist mein Favorit das Toshiba Qosmio F50-113.
Allerdings wollte ich eigentlich so viel Geld doch nicht
ausgeben. Aber vielleicht lohnt es sich ja doch?

Toshiba ist eher so einer meiner Anti-Favoriten, was
Consumer-Notebooks angeht.

Warum? Ich finde es gut, wenn ein Notey 2 HDs an Bord hat, die benutze ich wirklich, denn ich habe mir angewöhnt, mit System-Images zu arbeiten, die man sinnigerweise auf einem 2. Lw ablegt. Gut, das geht natürlich auch mit einem externen Lw.

Als weiteres Plus für Toshi werte ich den Quad-Core-Multimedia-Prozessor. Sowas hat sonst keiner. Ich mutmaße (das gebe ich gern zu), daß da Bild und Ton bei Musik / Video einfach ruckel- bzw. verzögerungsfreier rüberkommen. Ausprobiert habe ich das natürlich noch nicht. Insofern bin ich erstmal Toshibas Marketingstrategen auf den Leim gegangen. Aber vielleicht ist ja was dran :wink: Nur ist die Frage, ob man dafür ca. 250-300 € mehr zahlen sollte oder stattdessen eine externe Soundlösung favorisiert.

Hast du dir schon mal die neue Dell Studio - Reihe angeschaut?
Die verbauen jetzt sogar richtig gute LED-Displays - was würde
ich drum geben, wenn ich in meinem XPS so eins schon drinne
hätte…

Ja, habe sie mir angeguckt. Schade, daß man da nicht ein paar noch bessere Komponenten auswählen kann, wie z. B. Mobile Core 2 Duo mit 2,4 GHz, eine bessere Graka und eine zweite HD.

Ich habe gestern und heute einige Stunden auf Seiten von Hardwaresellern und Notebookherstellern verbracht: (Acer, Dell, HP, LG, Samsung, Sony, Terra, Toshiba). Ich wüßte gern, warum Toshiba für Dich ein „Anti-Favorit“ ist.

Gruß, Uwe

Hallo,

Toshiba ist eher so einer meiner Anti-Favoriten, was
Consumer-Notebooks angeht.

Warum?

Ist historisch begründet, Toshiba war eine der Firmen die früher bei Consumer-Notebooks sehr an der Qualität des Barebones gespart hat. Ich kenne da knarzige Plastegehäuse, wo nach wenigen Monaten die Scharniere ausleiern, die Tastatur sich beim Schreiben durchbiegt und wo man sogar schwarze Finger kriegte, weil das Case nur billigst lackiert war. Dazu mehrere Grafikdefekte usw.
Genauso kritisch sehe ich die Consumer-Linien von Acer, damit habe ich auch sehr schlechte Erfahungen gemacht.

Natürich hat sich in letzter Zeit qualitativ bei allen Notebookherstellern viel getan und ich habe keine aktuellen Vergleiche, da in meinem Bekanntenkreis seit längerer Zeit wegen der vergleichsweise guten Verarbeitungsqualität bevorzugt Dell, IBM und Samsung gekauft wird.

Dann macht Toshiba eben genau das aus Notebooks, was ich nicht mehr unter Notebook verstehe. Das Konzept: QuadCore, HighEnd-Grafik und zwei Festplatten bei 4 kg Gewicht, ständig lärmenden 40 mm - Minilüftern, ständig warmen Händen beim arbeiten und einer Akkulaufzeit, die nicht mal für einen Film hinreicht, hat für mich nichts mehr mit Notebook zu tun. Der Sinn eines Notebooks ist für mich in erster Linie angenehmes, mobiles Arbeiten und nicht Leistungsrekorde auf Kosten der Ergonomie.

Ich finde es gut, wenn ein Notey 2 HDs an Bord hat, die
benutze ich wirklich, denn ich habe mir angewöhnt, mit
System-Images zu arbeiten, die man sinnigerweise auf einem 2.
Lw ablegt. Gut, das geht natürlich auch mit einem externen Lw.

Ja, tut es. Ich finde, eine Festplatte mit 250 GB reicht im Notebook völlig aus.

Als weiteres Plus für Toshi werte ich den
Quad-Core-Multimedia-Prozessor. Sowas hat sonst keiner. Ich
mutmaße (das gebe ich gern zu), daß da Bild und Ton bei Musik
/ Video einfach ruckel- bzw. verzögerungsfreier rüberkommen.

Das tun sie bei einem aktuellen DualCore-Prozessor auch und der geht dabei Kaffee trinken. ich habe einen Core2 Duo T8300 (2 x 2,4 GHz) drinnen, der arbeitet bei etwa 2-3% Auslastung je Kern, wen ich einfach nur ein Video gucke (der zweite Kern rechnet mit seinen 3% Last wahrscheinlich da aber auch nur mal schnell ein Schachspiel von Gasparow nach, weil ihm langweilig ist). QuadCore unterstützen die meisten Multimedia-Player sowieso nicht.

*lol* Also: ‚Quadcore zum ruckelfreien Musik hören und Filme gucken‘, das ist mal gescheites Marketing! Das ist wie ‚kaufen Sie einen Schützenpanzer mit Anhänger als Stadtwagen für den Wochenendeinkauf, damit auch ihre Äpfel reinpassen‘. Scheiß auf die 50 Liter Verbrauch pro 100 km, dass du wegen des Fahrlärms Ohrenschützer brauchst und nie eine Parklücke findest.

Ausprobiert habe ich das natürlich noch nicht. Insofern bin
ich erstmal Toshibas Marketingstrategen auf den Leim gegangen.

Aber völlig.

Aber vielleicht ist ja was dran :wink: Nur ist die Frage, ob man
dafür ca. 250-300 € mehr zahlen sollte oder stattdessen eine
externe Soundlösung favorisiert.

Selbst mit einem 5 Jahre alten SingleCore-Prozessor mit 1,5 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher kannst du ruckelfrei Videos schauen und Musik hören!
Die externe Audiokarte habe ich dir empfohlen, weil ich dachte, dass du halt audiophil bist und einen extrem dynamischen und glasklaren Klang auf deine 2000 EUR teure Harman Karcher - Anlage kriegen willst.

So OnBoard-Sound wird in einem Soundchip mit einer Größe eines Stecknadelkopfes per CPU-Unterstützung ausgerechnet und quält sich dann durch dünne Leitungen und kalte Lötstellen auf einem 4-Layer-Board analog durch sämtliche Magnetfelder deiner Spulen, Lüfterquirle und sonstiger Bauteile…du weißt, was ich meine. :smile:
Was da hinten rauskommt, macht für 100 EUR-Aktivboxen keinen Unterschied zu einer ordentlichen Audiokarte, die vermatschen alles gleich. Aber unter einem guten Sennheiser HD650-Kopfhörer oder einer audiophlen Stereo-Anlage merkst du halt den Unterschied in Dynamik und Räumlichkeit.

Hast du dir schon mal die neue Dell Studio - Reihe angeschaut?
Die verbauen jetzt sogar richtig gute LED-Displays - was würde
ich drum geben, wenn ich in meinem XPS so eins schon drinne
hätte…

Ja, habe sie mir angeguckt. Schade, daß man da nicht ein paar
noch bessere Komponenten auswählen kann, wie z. B. Mobile Core
2 Duo mit 2,4 GHz, eine bessere Graka und eine zweite HD.

Wegen des Prozessors und der Grafik musst du dann wahrscheinlich zum Dell XPS greifen, zwei Festplatten im Notebook sind IMHO Blödsinn. Warum kaufst du keinen PC, wenn du vor allem maximale Leistung willst?

Wenn du einen Quadcore-Prozessor, HighEnd-Grafik und massig RAM und Speicherkapazität wilst, bist du mit einem PC besser dran, denn er ist im Vergleich zu einem Notebook:
Halb so teuer bei doppelter Leistung
Dank ordentlicher Tastatur/Mouse und Monitor angenehmer zu bedienen
Kühl und leise statt heiß und laut
und mobil einsetzbar sind beide Lösungen nicht.

LG Jesse

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Hi Jesse,
Vielen Dank Dir für die ausführliche Antwort.

Ist historisch begründet, Toshiba war eine der Firmen die
früher bei Consumer-Notebooks sehr an der Qualität des
Barebones gespart hat. Ich kenne da knarzige Plastegehäuse, wo
nach wenigen Monaten die Scharniere ausleiern, die Tastatur
sich beim Schreiben durchbiegt und wo man sogar schwarze
Finger kriegte, weil das Case nur billigst lackiert war. Dazu
mehrere Grafikdefekte usw.

Das kann ich aus eigener Erfahrung so nicht bestätigen. Hatte bis vor Kurzem ein Toshi S5200-903 (habs nach 5 Jahren noch für 450 € verkaufen können, da es „top in Schuß“ war). Allerdings ist nach ziemlich genau 2 Jahren und einem Monat (also 1 Monat nach Ablauf der Garantiezeit) 1 Alu-Scharnier des Displaydeckels inwendig gebrochen, so daß ich die Reparaturkosten selbst löhnen durfte.

Weitere Minuspunkte: Die Oberflächen der Tasten sowie auch teilweise des Gehäuses verloren schon nach relativ kurzer Zeit ihr rauhes Finish und wurden glatt und glänzend. Und: Das Phänomen einer „weichen“ Tastatur kannte ich bereits von meinem vorherigen Sony Vaio, war von daher nichts Neues, allerdings auch nichts „Weltbewegendes“, da ich, falls verfügbar eine externe Tastatur sowie eine kleine Maus benutze.

Genauso kritisch sehe ich die Consumer-Linien von Acer, damit
habe ich auch sehr schlechte Erfahungen gemacht.

…da in meinem Bekanntenkreis seit längerer Zeit
wegen der vergleichsweise guten Verarbeitungsqualität
bevorzugt Dell, IBM und Samsung gekauft wird.

ok.

Wenn du einen Quadcore-Prozessor, HighEnd-Grafik und massig
RAM und Speicherkapazität wilst,

Das erwähnte Toshiba-Notebook hat als CPU einen Intel Core 2 Duo P8600 M. Der Quadcore ist ein zusätzlicher reiner Multimedia-Prozessor. S. auch:
http://de.computers.toshiba-europe.com/innovation/pr…

bist du mit einem PC besser dran

Einen PC hab ich. Auf die Mobilität eines Notebooks kann ich auf Dauer nicht verzichten, wobei ich das Teil allerdings glücklicherweise auch nicht jeden Tag bewegen muß. Allerdings werde ich nun weiter nachdenken über Hersteller und Modell. Fürwahr keine leichte Entscheidung. Deinen Rat hinsichtlich externer Audio-Lösung nehme ich mir zu Herzen.

Gruß, Uwe

Moien

Das erwähnte Toshiba-Notebook hat als CPU einen Intel Core 2
Duo P8600 M. Der Quadcore ist ein zusätzlicher reiner
Multimedia-Prozessor. S. auch:
http://de.computers.toshiba-europe.com/innovation/pr…

Darf ich mal ausholen?

Es gibt einen lustigen, mehr oder weniger experimentellen Prozessor namens Cell. Der wird als HauptCPU von der Playstation 3 verbaut und von IBM als Beschleungigungssystem verwendet (so eine Art nummerischer CoProzessor). Jeder Cell besteht aus einer HauptCPU auf Power Basis und simplen 8 NebenCPUs.

Bei der Produktion von solch komplexen Prozessoren geht schonmal was schief. Dann kann man den Cell wegschmeissen oder den defekten Teil abschalten. Wenn nur ein Defekt in einer der NebenCPUs liegt wird die eine NebenCPU abgeschaltet und der Cell mit funktionierenden 7 NebenCPUs für die Playstation3 benutzt. Nun gibt das Verfahren immernoch jede Menge Ausschuss weil immer 7 NebenCPU und die HauptCPU überleben müssen. Wenn es mehr Defekte in mehreren NebenCPUs sind schaltet man 4 Stück ab und verkopplt das Teil an Toshiba. Klever, gell? D.h. die verbauen an sich Produktionsabfall.

Das wär nicht weiter schlimm wenn man mit dem Ding was anfangen könnte. Kein normaler Player kann mit dem Ding was anfangen. Keiner. Nur der eine Player der vorinstalliert von Toshiba kommt kann das. Und das auch nur bei bestimmten Video/Ton-Formaten (ich glaube HD-DVD und 1-2 Tonformate).

Das Ding kann man vergessen. Es frist Strom und bringt rein gar nichts für den Endanwender.

cu

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Hi Pumpkin,

verwendet (so eine Art nummerischer CoProzessor).

guck, da hat die Schlechtschreibreform wieder zugeschlagen. Es heißt natürlich nach wie vor „numerischer“. Mit langem U und Betonung auf dem ersten E!

Jeder Cell besteht aus einer HauptCPU auf Power Basis und simplen 8
NebenCPUs.

Bei der Produktion von solch komplexen Prozessoren geht
schonmal was schief. Dann kann man den Cell wegschmeissen oder
den defekten Teil abschalten. Wenn nur ein Defekt in einer der
NebenCPUs liegt wird die eine NebenCPU abgeschaltet und der
Cell mit funktionierenden 7 NebenCPUs für die Playstation3
benutzt. Nun gibt das Verfahren immernoch jede Menge Ausschuss
weil immer 7 NebenCPU und die HauptCPU überleben müssen. Wenn
es mehr Defekte in mehreren NebenCPUs sind schaltet man 4
Stück ab und verkopplt das Teil an Toshiba. Klever, gell? D.h.
die verbauen an sich Produktionsabfall.

Ja, absolut smart! :wink:

Das Ding kann man vergessen. Es frist Strom und bringt rein
gar nichts für den Endanwender.

Ja, habs kapiert. Vielen Dank für die interessante Info. Werde mich hüten, den PR-Strategen nochmal so leicht auf den Leim zu gehen. :wink:

Gruß, Uwe

Als weiteres Plus für Toshi werte ich den
Quad-Core-Multimedia-Prozessor. Sowas hat sonst keiner.

Und Du hast auch SW, die damit was anfangen kann?

Ich
mutmaße (das gebe ich gern zu), daß da Bild und Ton bei Musik
/ Video einfach ruckel- bzw. verzögerungsfreier rüberkommen.

Ach gottchen, daß kann ein oller Einkerner mit 1,3 GHZ hier auch. Musik ruckelfrei wiedergeben? Das macht ja sogar mein Kleinster, ein 500 MHZ Einkerner. Wieso meinen alle, man bräuchte für Allerweltskarm Power ohne Ende. Was hat man nur vor fünf Jahren gemacht? Da konnte man komischerweise auch schon Filme und Musik abspielen… unvorstellbar, oder?

Ausprobiert habe ich das natürlich noch nicht. Insofern bin
ich erstmal Toshibas Marketingstrategen auf den Leim gegangen.

Gemau.

Aber vielleicht ist ja was dran :wink: Nur ist die Frage, ob man
dafür ca. 250-300 € mehr zahlen sollte oder stattdessen eine
externe Soundlösung favorisiert.

Eher Letzteres.

MfG

Wenn
es mehr Defekte in mehreren NebenCPUs sind schaltet man 4
Stück ab und verkopplt das Teil an Toshiba. Klever, gell? D.h.
die verbauen an sich Produktionsabfall.

Die vonn Dir erwähnten Prozessoren in der PS3 sind ppc. Sind in den Toshi Schleppis nicht x86 - Prozessoren? Muß wohl, Windows läuft ja nur da drauf, oder irre ich da und es gibt XP / Vista auch für für ppc - Architektur?

MfG

Moien

Die vonn Dir erwähnten Prozessoren in der PS3 sind ppc. Sind
in den Toshi Schleppis nicht x86 - Prozessoren?

Nochmal: das sind nummerische Coprozessoren. Sie arbeiten neben dem normalen Core2Duo mit… falls die Software weiss wie.

Muß wohl,
Windows läuft ja nur da drauf, oder irre ich da und es gibt XP
/ Vista auch für für ppc - Architektur?

Es gibt windows nur für 3 Systeme: x86, x64 und ia64. Aber nicht für PPC.

cu

Eben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cell_(Prozessor)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallöle,

ich habe mich inzwischen, auch dank der genialen Antworten hier im Thread, kundiger gemacht. Das Toshi ist jedenfalls momentan nicht mehr mein Favorit, ich brauche keine Video-Hochrechnung und auch keine (lt. aktueller c’t nur rudimentär einsetzbare) Gestensteuerung. Das zunächst favorisierte HP (s. o.) allerdings auch nicht, da dessen Bildschirmauflösung in der Senkrechten nur 800 Pixel beträgt, was mir zu wenig ist.

Am liebsten wäre mir ein Schenker (mysn) gewesen, die sind mir aber einfach zu teuer. Ich glaub, ich warte lieber noch ein paar Monate, bis das, was ich gern hätte, schön billig geworden ist.

Das mit der externen Audio- und Midi-Lösung ist ein weiteres Problem, welches ich allerdings in einem separaten Thread im Audio-Brett bereits angesprochen habe. Die Lösung, mit der ich mich anfreunden könnte, wäre die von RME über Express-Card (denn es soll auch bei Midi möglichst latenzarm sein). Leider für meine Zwecke ziemlich oversized und dann kostet sowas momentan noch knapp 1000 €. Und das ist mir bei weitem zu teuer.

Danke für die Antwort.
Gruß, Uwe