Wäre es am einfachsten, eine Ri-Gips-Wand einzuziehen und den
Hohlraum dann mit Mineralwolle „vollzustopfen“?
Hi!
So einfach ist das leider nicht! Im Grund gilt zwar, daß in mehrschaliger Bauweise hohe Schalldämmungen erreicht werden können - aaaaber: Körperschall wird ja nicht nur in der „Luftlinie“ übertragen, sondern im gesamten Bau-„körper“, also auch über die anderen Wände! Stell Dir vor, Du wärst die Maus im Geigenkorpus!
Natürlich könnte man Deine Wohnung gegen Körperschall dämmen - allerdings wäre es da wohl nicht mit einer Wand getan (denk an die Geige) und do-it-yourself kommt auch kaum in Frage, da Schallbrücken unbedingt (!!!) zu vermeiden sind.
Wenn Du nicht Wohnungseigentümer bist, dann dürften sich solche aufwendigen Umbauten erübrigen. Der Vermieter kann hier kaum herangezogen werden, da das Haus sicher seinerzeit nach dem damaligen Stand der Technik gebaut worden ist…
Bautechnisch einfacher - aber kaum praktikabel - wäre es wohl, den Schall bei der Entstehung zu reduzieren, sprich: die Leitungen in den anderen Wohnungen gegen den Schall zu dämmen…
Wenn’s also irgendwann mal nicht mehr erträglich scheint, hilft bloß Ausziehen!