…als ich Kind war (in den 70ern) waren viele PKWs hinten mit einer Art Band
oder Riemen oder wasweißich ausgestattet (schwarz, vielleicht 30 cm lang und 1
cm dick) , das bis auf den Asphalt runterhing und beim Fahren über den
Straßenbelag schleifte.
Irgendwann (in den 80ern?) starb diese Erscheinung wieder aus.
Kann mir jemand erklären, wann das aufkam, wozu das gut sein sollte, und warum
es wieder verschwand?
Danke schon mal!
Servus!
Das Ding sollte verhindern, daß sich im Auto statische Elektrizität ansammelt und sie auf die Straße ableiten.
Völliger Humbug, wenn du mich fragst. Deswegen starben die Dinger auch aus.
VG
Christian
War ein Anti-Statik-Band
Hallo!
Das war ein Anti-Statik-Band. Das dient dazu, dass du keine „gewischt“ kriegst, wenn du das Auto anfasst. Warum die Bänder nicht mehr verwendet werden, weiss ich aber nicht.
Gruss
Mutschy
Das Ding war schon sehr sinnvoll.
Noch heute wissen die meisten Leute nicht, dass sie bei feuchtem Wetter die Tür anfassen sollten, wenn sie aus dem Wagen steigen. Mit dem Anfassen der Tür, beim Auftreten auf die Strasse, gibt es keinen kleinen Elektroschlag.
mfgConrad
Morgen!
Neben dem schon gesagtem, wurde das Ding auch damit beworben, das
es den Fahrzeuginsassen nicht mehr schlecht wird, da es keine Aufladung
mehr gibt.
Zumindest mein Bruder schien damals die Anleitung nicht gelesen zu haben
und hat munter weitergeko…
Gruß
Stefan
Danke!
…euch allen. - Bei den Erklärungen hab ich gemerkt, dass mir vieles davon als
Kind schon mal meine Eltern erzählt haben…
Hallo,
das sollte gegen „Statische Aufladung“ des Fahrzeuges helfen,weil man der Meinung war,die aus Gummi bestehenden Reifen des Fahrzeuges würden dieses gegen die „Erde“ isolieren…
Diese ist jedoch nicht (so einfach)…
Aus gutem Grunde wird deshalb auch bei Tankfahrzeugen beim Be-oder Entladen immer zuerst ein „Massekabel“ angeschlossen,um das Fahrzeug wirklich „zu erden“ (also einen Potentialausgleich durchzuführen).
Außerdem sind auch die Tankarmaturen (Schläuche/Kupplungen) „geerdet“.
Hallo,
das sollte gegen „Statische Aufladung“ des Fahrzeuges
helfen,weil man der Meinung war,die aus Gummi bestehenden
Reifen des Fahrzeuges würden dieses gegen die „Erde“
isolieren…
Was damals fast nichts brachte, da die Reifen durch den darin enthaltenden Russ ein hinlänglich guter Leiter war.
Das hat sich erst mit der Einführung der Silka-Technologie in der Lauffläche geändert und zu einem Problem geführt. Die neuen Reifen waren plötzlich Isolatoren und die ersten Besitzer dieser Reifen haben das auch gemerkt 
Derweil steuert man durch hochleitetende Russzusätze und konstruktive Änderungen dagegen und hat das auch im Griff.
Nur so zur Info…
Gruss
Quaser
Hallo Frank,
Aus gutem Grunde wird deshalb auch bei Tankfahrzeugen beim
Be-oder Entladen immer zuerst ein „Massekabel“
angeschlossen,um das Fahrzeug wirklich „zu erden“ (also einen
Potentialausgleich durchzuführen).
Außerdem sind auch die Tankarmaturen (Schläuche/Kupplungen)
„geerdet“.
Dies hat jedoch nichts mit dem Fahrzeug und dessen mehr oder minder gut isolierenden Gummireifen zu tun, sondern wird beim Abfüllen von nicht leitenden, entzündlichen Flüssigkeiten wie Benzin oder Aceton grundsätzlich (auch bei stationären Tanks) gemacht, da sich die Flüssigkeit beim Fließen selbst statisch aufladen kann, wodurch eine potenzielle Zündquelle entsteht.
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
empfehle einmal einen Besuch dort…bezüglich der „Isolationswirkung“ von Reifen…Interessante Vorführung…
)