Ich habe jetzt einiges über Solaranlagen nachgelesen . Was ich immer noch nicht verstehe : Wie funktioniert die Einspeisung in das hauseigene Netz ?
Sonne auf Solarmodul - ok !
Wechselrichter zur Umwandlung des Stroms - ok !
Ja und dann ? Wird dann einfach ein Kabel vom Wechselrichter in den Zählerkasten gezogen ?
WO bringt man da so eine Einheit zum Speichern vom Strom unter ?
Vielen Dank für Euro Postings !!!
Hallo!
Ja,so ist das im Grunde.
Aber das ist doch bereits vorhanden. Denn bisher speiste man ja seinen Solarstrom gegen Bezahlung ins Netz ein.
Gut, heute ist der Eigenverbrauch sinnvoller.
Das man aber nicht einfach selbst ein Kabel zieht und anklemmt ist aber schon klar ,oder ?
Hoffentlich !
Und ein Akkuspeicher ?
In der Regel sind das ja Systeme,aus PV-Anlage,Wandler und Akku mit Überwachung und Akkumanagement.
MfG
duck313
Moin, moin,
ein bisserl mehr, als Duck schreibt, ist es schon (ich reduziere meine Antwort mal auf das AC-System). Zur Vereinfachung unterstelle ich mal, eine PV-Anlage ist bereits funktionierend vorhanden.
PV-Anlage und Speicher müssen vorab vernünftig (passend zur Lastkurve des Verbrauchers) dimensioniert werden (sollte so sein).
Dann wird das „Speichersystem“ installiert. Ein zusätzlicher elektronischer Zähler wird direkt am Hausanschluß installiert, ein weiterer mißt den Gesamtverbrauch im angeschlossenen Gebäude.
Beide Zähler geben Informationen an die Ladeelektronik und das Batteriemanagementsystem. Dieses System versucht nun immer der Hausanschluß auf NULL zu halten, d.h. wenig KAUF und wenig VERKAUF. Außerdem sorgt das System dafür, daß die 60% Vorschrift (Förderrichtlinie) eingehalten wird und niemals mehr als 60% der Nennleistung ins Netz eingespeist werden (intelligentes Limit).
Eine weitere wichtige Aufgabe ist der „Batterieschutz“, d.h. die „Lebensdauer“ der Batterie soll durch optimales Laden und Entladen möglichst lang gezogen werden.
Gute Systeme „lernen“ das Verbrauchsverhalten und optimieren danach Nutz- & Speicherzeiten. Bei einigen Systemen können auch Geo-Daten online eingegeben werden um Ladezeiten aktiv zu gestalten.
Es kommt also immer ein bisschen auf das System und das Konsumverhalten an.
Der Strom sucht sich dann schon den Weg des geringsten Widerstands im Gebäude.
mfg tugu