Was ist das für ein Slang?

Hallo,

amerikanisches English (ist das doppelt? hm), schnell gesprochen, und das Auffälligste die Betonung „…Ya“.
Südstaaten?

Danke!
Nicole

Hallo Nicole,

amerikanisches English (ist das doppelt? hm)

Nö, American English ist eine Wissenschaft für sich. Mit manchen amerikanischen Ausdrücken kann ein Brite wenig bis gar nix anfangen.

schnell
gesprochen, und das Auffälligste die Betonung „…Ya“.
Südstaaten?

Eher Texas.

Beste Grüße

Tessa

Hallo Co-Kröti,

Mit diesen wenigen Hinweisen wird es schwer…

amerikanisches English (ist das doppelt? hm)

nein

schnell
gesprochen, und das Auffälligste die Betonung „…Ya“.
Südstaaten?

In den Südstaaten wird eher langsam und gedehnt gesprochen. Auffällig ist, dass -ng am Ende immer zu -n’ wird. Weiterhin wird oft y’all als Ersatz für you verwendet.

Beispiel "How y’all doin’? = How are you doing?

Was meinst Du mit „ya“, wofür steht es? „You“ oder „Yes“?

ya=you ist weit verbreitet, z.B. im New Yorker Dialekt und auch im kalifornischen „valley girl“-slang (Valley girls entsprechen in etwa unseren Blondinen).

yah = yes ist ein typischer Bestandteil der Sprache des mittleren Westens (z.B. Minnesota, Dakotas), schau’ Dir mal „Fargo“ im Original an. Aber auch hier spricht man eher langsam.

Gruß,

Myriam

Hallo Co-Kröti,

*lächel*

Hallo Myriam,

danke für die Ausführung!

Mit ‚ya‘ meinte ich nicht das verfremdete ‚you‘, sondern das direkte Anhängsel an Worte, hm, fast wie das deutsche Bestätigungswort ‚Stimmts?‘.

„You know, ya?“ „Ah, come on, ya? […]“
Das ganze mit langezogenen Konsonanten, und irgendwie bedächtig betont.

Es ist nicht so wichtig, mich überraschen nur die unterschiedlichen ‚Klangfarben‘ einer Sprache, und das Beschriebene klang sehr nach ‚Region‘.

Das britische Englisch wird doch mehr korrekt ausgesprochen, stimmts?
Also weniger verfremdete Wortlaute, oder zusammen gekürzte Wörter. (zB. because wird ‚cuz‘)
Betonen die Amerikaner grundsätzlich mehr in die Tiefe? (lässt sich das schlecht beschreiben *stumm gen Bildschirm*)
Das ‚gerollte‘ ‚ou‘, oder ‚aaall‘.

sengende 35°C Grüsse,
Nicole

Mit ‚ya‘ meinte ich nicht das verfremdete ‚you‘, sondern das
direkte Anhängsel an Worte, hm, fast wie das deutsche
Bestätigungswort ‚Stimmts?‘.

„You know, ya?“ „Ah, come on, ya? […]“
Das ganze mit langezogenen Konsonanten, und irgendwie
bedächtig betont.

Klingt irgendwie nach Schwarzen (so wie bei HipHop) …

Es ist nicht so wichtig, mich überraschen nur die
unterschiedlichen ‚Klangfarben‘ einer Sprache, und das
Beschriebene klang sehr nach ‚Region‘.

Ja, das ist sehr interessant (Slang ist ein Hobby von mir). Für uns als Nichtmuttersprachler ist es aber sehr schwer, die Feinheiten der verschiedenen Dialekte zu erkennen. Ich erkenne so gerade Südstaaten, Texas, New York, Cockney, und Schottisch/Irisch.

Das britische Englisch wird doch mehr korrekt ausgesprochen,
stimmts?
Also weniger verfremdete Wortlaute, oder zusammen gekürzte
Wörter. (zB. because wird ‚cuz‘)

Kann man eigentlich so nicht sagen. Versuch mal einen echten Londoner zu verstehen, oder jemanden aus Birmingham oder so …

Einer der Hauptunterschiede ist, dass im amerikanischen Englisch das „r“ immer gesprochen wird, im britischen ist das „r“ am Wortende oft stumm. Daher entsteht dieser „rhrhrh“-Eindruck beim amerikanischen Englisch (so als hätte man Kautabak im Mund).

Betonen die Amerikaner grundsätzlich mehr in die Tiefe? (lässt
sich das schlecht beschreiben *stumm gen Bildschirm*)
Das ‚gerollte‘ ‚ou‘, oder ‚aaall‘.

Meine laienhafte Meinung ist, dass Vokale/Diphtonge in amerikanischen etwas länger sind, als im britischen Englisch.
Echte Linguistiker mögen mich bitte korrigieren.

Wenn Du Spass an verschiedenen Dialekten hast, dann empfehle ich Dir folgende Dinge:

  1. „Fargo“ im Original -> Minnesota-Dialekt
  2. „Fackeln im Sturm“ (North&South) im Original -> Direktvergleich NordstaatenSüdstaaten
  3. Musik von den Proclaimers->schottisches Englisch
  4. Reggae-Musik (z.B. vom Gentleman aus Berlin :wink:
  5. die Pet Shop Boys oder Sophie Ellis Bextor -> british English

Das ist zwar teilweise nicht echt (die Schauspieler in den Filmen machen den Dialekt natürlich nur nach) aber Spass macht es trotzdem.

sengende 35°C Grüsse,

hier sind es auch 35° und keine Klimaanlage weit und breit.

Gruß,

Myriam

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Interessant, Danke! o/t

aus ‚down under‘
Hallo,

halt dorther, wo sie mit dem Kopf nach unten hängen. Da muß man sich echt Mühe geben, ein Wort zu verstehen.

Frank