Ich habe nun nach diesem hübschen Regenwetter eine ganze Armada von Pilzen im Garten. Sie schauen alle gleich aus. Da ich ein Kind habe, welches gerne Hexenküche spielt, wollte ich wissen, um welche Pilze es sich hier handelt. Die größten sind ca. 7 cm groß, riechen eigentlich ganz normal nach „Pilz“, der Stiel lässt sich wie ein Spargel auseinanderziehen und er hat Lamellen. Hier mal Fotos:
Da man das aber von hier aus nicht sicher sagen kann, besteht, gerade bei Champignons, immer die Gefahr einer Verwechslung mit dem tödlich giftigen Knollenblätterpilz.
Es kann auch sein, dass ein Stück weiter welche wachsen, die du nur nicht als andersartig erkannt hast.
Die größten sind
ca. 7 cm groß, riechen eigentlich ganz normal nach „Pilz“, der
Stiel lässt sich wie ein Spargel auseinanderziehen und er hat
Lamellen. Hier mal Fotos:
der Stiel hat wohl keine Lamellen, aber wenn er leicht geflockt ist, und wenn sich die Haut der Schirme leicht in Stücken abziehen lässt und die junge Exemplare leicht nach Rettich riechen, könnte das der ziemlich giftige Kegelhütige Knollenblätterpilz sein.
Sollte in Natura einem örtlichen Spezialisten vorgelegt werden - der nächste Pharmazeut ist entweder einer, oder er weiß einen.
ein Ausschlußmerkmal ist die Farbe der Lamellen. Champignons haben immer dunkle Lamellen, alles Ähnliche kann in die Kante Knollenblätterpilze gehören.
Hey Super! Danke schon mal für die vielen Antworten!
Also ich hab jetzt nochmal nachgeschaut und dabei festgestellt, dass sich am unteren Ende zwar keine richtige Knolle befindet, es aber ganz unten am Stiel dicker ist. Wenn man den Pilz mit einem Messer einschneidet, verfärbt sich die Schnittstelle in kürzester Zeit quitschgelb.
Meine Tochter wird auf jeden Fall nicht mit diesen Pilzen spielen!
ein Ausschlußmerkmal ist die Farbe der Lamellen. Champignons
haben immer dunkle Lamellen, alles Ähnliche kann in die
Kante Knollenblätterpilze gehören.
Hallo Martin.
Du weißt das und ich auch, aber ich werde mich natürlich hüten, hier im Internet irgendwie grünes Licht zum Pilzverzehr zu geben.
Es ist immer möglich (ich habe es selbst schon erlebt), dass eine Ecke weiter doch Knollenblätterpilze wachsen. und dann, „Oh die schönen Champignons!“ im Eifer des Gefechts mit eingesammelt werden. Schon gar bei Kindern.
ich habs auch bloß geschrieben, weil auf dem zweiten Bild die hellen Lamellen erkennbar sind, die - auch wenn ich den Knollenblätterpilz nicht beschwören will, zumal die Füße abgeschnitten sind und damit keine Volva sichtbar ist - jedenfalls eindeutig zeigen, dass es sich nicht um Champignons handeln kann.
Du hast natürlich Recht, auf Distanz und ohne den ganzen Pilz leibhaftig in der Hand zu haben, würde ich auch im Zweifelsfall bei Pilzen immer Rotes Licht geben, und Grünes nur, wenn es sich um die eindeutig identifizierbaren Tintlinge handelt.
Wenn man den Pilz mit einem Messer einschneidet, verfärbt sich die
Schnittstelle in kürzester Zeit quitschgelb.
Das war der entscheidende Hinweis. Die gelbe Farbe ist in den Photos schon wieder verblasst. Ohne die schnelle Gelbfärbung wäre es ein gewöhnlicher Wiesenchampignon, aber leider ist es ein ekelhafter Karbolegerling.
Udo Becker