ich suche nach einer effektiven behandlung für das hier: http://img96.imageshack.us/i/4922g.jpg/
es trat zunächst - keine ahnung, wo er’s her hat - in einer unauffälligen form an fingern und zehen (unten rechts) auf, wuchs dann aber mit der zeit (unten links, oben links, oben rechts.
die frage dahinter ist, wie man das behandeln kann…
wäre für antwort dankbar.
hm- KÖNNTE eine Dornwarze sein. KÖNNTE! Da ich keine Ärtzin sondern Kosmetikerin bin, darf ich keine Diagnose stellen. Ich will Dir keine Angst machen aber aus Erfahrung weiß ich, dass man bei Hautveränderungen IMMER!!! den Hautarzt aufsuchen sollte.( ich weiß, ist lästig, aber wirklich wichtig) Der würde - falls es eine Dornwarze ist- diese dann auch gleich entfernen.
Also bitte, bitte: unbedingt abklären lassen, nicht selber dran „rumdoktoren“
Alles Gute!
das ist auf alle Fälle ein Thema für den Hautarzt. Sieht fast aus (wg. der schwarzen Stachel) als wärst mit einem Seeigel in Kontakt gekommen. Ich vermute es handelt sich um Dornwarzen. Die treten jedoch meist an Füssen auf und sind hoch infektiös. Wichtig ist es, dafür zu sorgen, dass die obere Hautschicht nicht austrocknet. Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf die Hände gelegt werden. Man schüttelt tagtäglich vielen Menschen die Hand und hat Kontakt mit unzähligen Gegenständen, an denen sich das Virus befinden könnte. Infizieren kann man sich beispielsweise an einem Haltegriff im Bus, am Besteck in der Kantine oder an einer gemeinsam gelesenen Tageszeitung.Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, sollten die Hände regelmäßig mit einer fetthaltigen Handcreme eingerieben werden.UNd zusätzlich SANASEPT(Haut-Desinfektionsmittel mit Fett für unterwegs kosten 3;95 Euro) aus der Apotheke verwendet werden.
Außerdem sollten Personen, die zu starkem Hand- oder Fußschweiß neigen, sollten so gut wie möglich dafür sorgen, dass die Haut an Händen und Füßen weitest gehend trocken gehalten wird. Auch eine starke Schweißbildung kann dazu beitragen, dass die oberste Hautschicht durch das feuchte Klima austrocknet. Den Viren wird es auf diese Weise leichter ermöglicht, den Körper zu betreten.
Eine Möglichkeit, die Warze zu entfernen, ist die Vereisung mit Stickstoff. Durch diese Behandlung „erfriert“ die Warze und es bildet sich aufgrund der massiven Kälteeinwirkung eine Blase. Die Dornwarze, die ursprünglich nach innen gewachsen ist, wird nun nach oben gedrückt und kann vom Arzt entfernt werden. Bei der Kryotherapie behält der Patient keine Narben zurück.
Das Vereisen und das anschließende Auftauen ist sehr häufig mit Schmerzen verbunden.
Warzenbehandlung mit Strom (Elektrokaustik)
Bei der Elektroaustik - oder Kauterisation – wird das Gewebe mit Hochfrequenzstrom sehr stark erhitzt. Anschließend ist es dem Arzt möglich, die Warze punktgenau zu entfernen. Bei dieser Therapieform kann der Patient unter Umständen leichte Narben zurückbehalten, weil das Gewebe buchstäblich „verbrannt“ wird. Bei dieser Methode bestehen große Chancen, dass sich die Warze nicht erneut bildet.
Chirurgische Entfernung
Eine weitere Möglichkeit, die Dornwarze zu entfernen, bietet ein chirurgischer Eingriff unter lokaler Betäubung. Die Warze wird mit chirurgischen Instrumenten, beispielsweise mit einem Skalpell oder einem scharfen Löffel, herausgeschnitten. In manchen Fällen entfernt der Arzt die Warze auch mit einem Laser.
Gesundheit
Bei den beschriebenen chirurgischen Methoden der Warzenentfernung besteht ein hohes Risiko, dass der Patient Narben zurückbehält. Besonders bei der Entfernung mittels Laser ist die Behandlung sehr schmerzhaft, außerdem kann sich die Wundheilung verlängern.
Erfolgsaussichten
Keine der genannten Therapiemethoden bietet eine Garantie für einen Behandlungserfolg. Die Warzen können jederzeit wieder auftreten, denn das Auftreten von Warzen ist auf eine Ansteckung mit dem HPV-Virus zurückzuführen. Gefährdet, wieder an Warzen zu erkranken, sind besonders die Patienten, die über ein geschwächtes Immunsystem verfügen. Auch bei Patienten, deren Hautoberfläche allgemein sehr trocken und rissig ist, bieten dem Virus eine gute Angriffsfläche, sodass sich jederzeit neue Warzen bilden können.
auch dir vielen dank für die recht ausführliche antwort.
hier noch die auflösung der frage:
es handelte sich um einige harmlose, wenn auch recht große, warzen. Sie hat sich gebildet, nachdem sich unsere katz mit ihren krallen in seiner hand eingehakt hatte. sah anfangs recht ungefährlich und bald heilend aus aber hat sich dann doch iwiw infiziert… auf jeden fall ist es verhorrnt und hat trotzdem versucht, zuzuwachsen, wodurch diese warzen entstanden sind. die schwarzen/roten „stacheln“ darin sind blutgefäße gewesen, die einfach mit eingewachsen waren. nach einem besuch beim hautarzt wurde ihm empfohlen, sich die ganz schnell rausschneiden zu lassen (schnell und effektiv… aber eben immernoch „rausschneiden“) und da er absolut nichts für „rabiate“ sachen übrig hat, bekamen wir ne 20%ige salicylvaseline.
und tja was soll ich sagen… nach 7 tagen waren sie weg und die haut (diesmal ist tatsächlich wieder normale haut gewachsen) kam auch bald wieder.
meine neu gewonnene erfahrung *grins* sagt mir: man sollte nich immer gleich auf den arzt hören, wenn der ne schnelle variante vorschlägt. almähliches lösen geht doch auch…