Was ist das Wichtigste beim Festplattenkauf?!

Hallo!
Ich möchte mir eine neue Festplatte kaufen mit den Anschlüssen Sata2!
Nur weiß ich nicht auf was man da so achten sollte!
Ich hab bis jetzt noch eine IDE Festplatte, weil mein MB noch kompatibel dazu war, aber eben auch Sata2!
Jetzt les ich viel über Cache, Puffer, Umdrehungen in der Minute usw.!
Meine PC Daten:
Prozessor: Intel core quad Q6600
Motherboard: Gigabyte GA-EP35-DS3
Betriebssystem: Win XP Home
RAM: 4GB

Ich hoffe das reicht soweit, das ihr mir helfen könnt! Welche Festplatte wäre am Besten geeignet oder ganz allgemein, auf was sollte ich achten? Also was die Leistung angeht und so!

mfg Olli

Hallo Olli,

Ich hab bis jetzt noch eine IDE Festplatte, weil mein MB noch
kompatibel dazu war, aber eben auch Sata2!
Jetzt les ich viel über Cache, Puffer, Umdrehungen in der

Es gibt da noch viele andre Argumente, um mal ein paar (meines Erachtens) wichtige zu nennen:

Schnittstelle: S-ATA 1/2, IDE oder zb. SCSI - Hier ist zu beachten, dass die meisten S-ATA Festplatten eine höhere Wärme produzieren, was dir die Aufgabe beim wechsel von IDE auf S-ATA gibt zumindest einmal die Temperaturentwicklung im Auge zu behalten, da eine zu heisse Festplatte schnell einmal einiges an Lebensdauer verliert.

Formfaktor: Die meisten Festplatten für Desktop Rechner sind noch 3,5", allerdings gibt es ebenfalls 2,5" Festplatten, die sowohl etwas schneller sind, als auch meist drumherum (wie zB. Velociraptor von WD) eine Kühleinheit besitzen.

Kapazität: Sollte klar sein, da kannst du je nach „Geschmack“ bestimmen was richtig für dich ist.

Umdrehungen pro Minute/Cache [MByte]/Zugriffszeit [ms]:
Der Cache ist wie bei zb. einer CPU der Zwischenspeicher für Dateien, falls mich mein Wissen nun nicht im Stich lässt, ist der hauptsächlich wichtig, wenn relativ häufig auf relativ kleine Daten zugegriffen wird, also beispielsweise bei Servern. Im Desktop Betrieb ist das ganze semi-relevant. Zugriffszeiten sind vorallem dann im unteren Bereich anzusiedeln, wenn du Zeitkritische Anwendungen hast, die schnell an Dateien auf der Festplatte herankommen müssen. (zb. Programm X läd eine benötigte .dll Datei schneller und ist somit in der Gesamtheit schneller geladen.)

Leistungsaufnahme: Ist natürlich wichtig um dein Netzteil möglicherweise umzudimensionieren, falls es da extreme Unterschiede gibt, sollte aber nicht der Fall sein, ausser du hast von Anfang an ein knapp bemessenes Netzteil.

Ich hoffe das reicht soweit, das ihr mir helfen könnt! Welche
Festplatte wäre am Besten geeignet oder ganz allgemein, auf
was sollte ich achten? Also was die Leistung angeht und so!

Kommt ganz darauf an: Wenn du wenig Speicherplatz benötigst,
dafür aber unbedingt eine super Leistung willst und dafür bereit bist,
einiges an Budget auszugeben, empfehle ich Western Digital Raptor-X / Velociraptor. Die haben 10.000U/sec und soweit ich weiss Zugriffszeiten von ca. 2ms.

Ansonsten wenn du der Natur etwas zu liebe tun willst,
kannst du zb. eine WD Caviar Green nehmen.
Kapazität geht dabei bis 1TB und von der Leistung sind sie durchschnittlich.

Kompromissvariante wäre WD Caviar Black, welche quasi die Performancevariante der Caviar ist, und somit einiges an Leistung bis zur Kapazität von 1TB bringt.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Gruß,
Stefan

Wow Danke! Ist echt der Hammer auf was man so achten muss! Ok ich weiß jetzt nicht sicher ob die Antwort von mir sinnvoll ist! Aber ich schreibe dir mal was ich mir so vorstelle und wie ich meinen PC nutze!
Ich brauche ca. eine 120gb festplatte, ist völlig ausreichend! Wenn ich mehr brauche gibts immernoch externe wo ich meine Leider speichern kann usw.! Ansonsten habe ich viel laufen nebenher aufm rechner, z.b. digitales tv(softwarebetrieben, mit kabel anschluss an antenne), nebenher bearbeite ich viele bilder, d.h. einige progs sind offen usw. also sollte die festplatte auch leistungsstark sein, wenn ich shcon 4gb ram habe! würdest du eher die 2,5 mit kühler empfehlen oder die 3,5? und ich dachte sata2 seien sehr schnelle festplatten, stimmt das?

mfg Olli

Hallo Olli,

um Dir vllt. einen besseren Überblick über SATA, IDE und andere Protokolle zu verschaffen, sieh Dir diese ->http://de.wikipedia.org/wiki/Integrated_Drive_Electr… Seite einmal an. Ich glaub ausführlicher kann man nicht informieren.
2.) Du wirst selber feststellen, dass es wenig Sinn macht nach einer 120GB Festplatte zu suchen. Die Preisunterschiede in den verschiedenen, von Dir bevorzugten Größen, sind nur noch marginal. Einzig die verwendete Elektronik der Festplatten wirkt sich auf den Preis aus. Hier -> http://www.alternate.de/html/categoryListing.html?ca…& hast Du einen aktuellen Überblick und kannst Infos einholen von Menschen, die diese Festplatten benutzen. Quasi Infos aus erster Hand.

ich hoffe das hilft Dir weiter.

Gruß Andreas

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Ok mal ganz allgemein!
Was bringt der Cache?
Was bringt die Umdrehungszahl?
Zugriffszeit ist glaub logisch, trotzdem was bringt die? :wink: (für idioten*g*)

ich glaub das wars!

mfg olli

Ok mal ganz allgemein!

Kannst Du haben! :wink:

Was bringt der Cache?

Alle derzeit am Markt erhältlichen Festplatten besitzen in der Regel mehrere Megabyte an schnellem RAM als Zwischenspeicher.
Der Cache wird unterschieden in reinen Lesecache und Schreibcache.
Bei Lesecache werden nur die bereits vom Datenträger geladenen Daten für eine erneute Verwendung zwischengespeichert.
Mit einem Schreibcache können Daten auch verzögert gespeichert werden, wodurch die Festplatte Schreibzugriffe aus Sicht des Systems schneller abarbeitet. Hierbei wird die Ausführung der Schreibanforderung bereits gemeldet, sobald die Daten im Cache sind. Der eigentliche Zugriff auf den Datenträger dagegen erfolgt erst etwas später. Ein Stromausfall in dieser Zwischenzeit hat meist den Verlust der noch nicht geschriebenen Daten zur Folge. Für diesen Fall verwenden aktuelle RAID-Controller eine BBU (Battery Backup Unit), welche die Stromversorgung sicherstellt, bis alle Daten aus dem Schreibcache geschrieben sind. Ein weiterer Vorteil neben niedrigerer Latenz bei sporadischen Schreibzugriffen ist die Möglichkeit der Umsortierung der Schreibzugriffe, so dass die Bewegungen innerhalb der Festplatte minimiert werden können.
Neben diesem spezialisierten Speicher in der Festplatte selbst verwenden viele Betriebssysteme einen Teil des Hauptspeichers als Cache, um die Zugriffszeiten weiter zu verkürzen, indem die Kommunikation über den relativ langsamen Festplatten-Bus wegfällt. Zu Zeiten von MS-DOS wurde auf PCs zu diesem Zwecke oft das Programm „Smartdrv“ genutzt. In aktuellen Betriebssystemen wird diese Funktionalität normalerweise vom System selbst, je nach vorhandenem Hauptspeicher eingestellt, der Benutzer muss in der Regel keine spezielle Konfiguration vornehmen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Festplattencache“

Was bringt die Umdrehungszahl?
Zugriffszeit ist glaub logisch, trotzdem was bringt die? :wink:

Im schlimmsten Fall ein unüberhörbares pfeifendes Geräusch der Festplatte (frag mal jemanden nacher Baracuda aus SCSI-Zeiten)und ne eierbratende Festplatte :wink:
-> im Bereich der Hochleistungsrechner und Server wurden bisher überwiegend Festplatten mit den technisch überlegenen SCSI-, FC- oder SAS-Schnittstellen verwendet, die inzwischen in der Regel 10.000 oder 15.000 Umdrehungen pro Minute erreichen…Quelle :http://de.wikipedia.org/wiki/Festplatte#Achsen-Lager… idioten*g*). Es ist also schon so wie du sagtest: Zugriffszeiten sind ausschlaggebender Faktor für die U/min der Festplatte.

ich glaub das wars!

mfg olli

mfg auch von mir
Andreas

Festplattenkauf - Achtung, lang geworden
Hallo,

Ich möchte mir eine neue Festplatte kaufen mit den Anschlüssen
Sata2!

heut noch IDE zu kaufen, wär auch dumm, aktuelle Boards haben oft schon gar keine Anschlüsse mehr dafür. :wink:

Nur weiß ich nicht auf was man da so achten sollte!

Das kommt darauf an, wofür du sie nutzen willst. Wenn du sie als Systemplatte einsetzt (also OS und Programme drauf hast), wird dir wahrscheinlich die Performance sehr wichtig sein. D.h., die Platte sollte eine schnelle Zugriffszeit haben und eine hohe Transferrate.

Höhere Trantferraten erreichen meist Platten, deren Platter (Datenscheiben) eine höhere Datendichte aufweisen und schneller drehen (hohe Drehzahl). Als Drehzahl bei 3,5"-Platten sind heute 7200 rpm üblich, so dass man nurmehr an ersterer Schraube drehen kann. Die Transferrate ist dafür verantwortlich, wie schnell große, zusammenhängende Dateien (z.B. Videos) übertragen werden. Hierfür ist insbesondere die sog. ‚Perpendicular Recording Technik‘ interessant, da sie hohe Datendichten erlaubt, entsprechende Platten werden oft damit beworben.

Die Zugriffszeit einer Festplatte steigt ebenfalls mit einer höheren Datensdichte, aber auch mit höherer Platterzahl. Genaue Angaben kann man hier nicht machen, manche Hersteller habens halt drauf und andere nicht. So sind z.B. Samsung-Platten trotz sehr hoher Transferraten oft recht lahm im Zugriff, während WD-Platten trotz schlechterer Übertragungraten fixer zu Zugriff sind. Ein schneller Zugrifff ist wichtig, wenn viele kleine Dateien gelesen werden müssen, er bestimmt z.B. wie schnell das Betriebssystem bootet und wie schnell Spiele geladen werden.

Aus diesen Überlegungen kann man auch die (korrekte) Erkenntnis ableiten, das Festplatten höherer Speicherkapazität meist schneller sind, als kleineere Festplatten derselben Baureihe. Denn um die höhere Kapazität zu erreichen, müssen entweder mehr Datenscheiben oder welche mit höherer Datendichte eingesetzt werden, was beides die Performance vergrößert.

Aus ergonomischer Sicht wäre darauf zu achten, dass die Festplatte nicht zu warm wird und dass sie leise arbeitet.
Der Wärmentwicklung wirkt man (besonders in kleinen Gehäusen mit geschlossener Bauweise) am besten entgegen, indem man einen langsamdrehenden Lüfter vor den Festplattenkäfig baut, der kühle Außenluft ins Gehäuse fördert und dafür sorgt, dass immer ein gewisser Luftstrom vorhanden ist. Festplatten sollten nämlich nicht wärmer als 55°C werden.

Festplattenlärm hat zwei Ursachen, direkte Lärmemission und Körperschall. Das direkte Geräusch kann man in ein Leerlaufgeräusch unterteilen, was die Lager des Plattenmotors immer erzeugen, wenn die Platte ‚an ist‘ und sich dreht. Dazu kommt ein Arbeitsgeräusch, welches die Lese-/Schreibköpfe erzeugen, wenn auf Daten zugegriffen wird. Wenig Leerlaufgeräusch (kann ein leises Schaben, Schleifen, Brummen oder Pfeiffen sein) erreicht man duch gute Lager. Die Zugriffsgeräusche (rattern oder klackern) sind meist lauter und nerviger. Sie hängen erstens von der Anzahl der Schreib-/Leseköpfe (und daamit indirekt von der der Platterzahl = Zahl der Datenscheiben) ab und zweitens davon, wie schnell sich die Köpfe bewegen (Positionierung). Ersteres kann man durch Wahl einer geeigneten Festplatte beeinflussen, indem man bei gleicher Kapazität eine Platte mit geringerer Platterzahl und höherer Datendichte kauft. Die Geschwindigkeit der Kopfpositionierung kann man per Software einstellen (sog. AAM = Advanced Acoustic Managemant). Je langsamer man sie einstellt, desto leiser aber auch langsamer arbeitet die Festplatte - ist also immer ein Kompromiss zu Lasten der Performance.
Die zweite Geräuschquelle, den Körperschall, erzeugen die Festplatten nicht selber, sondern eigentlich das PC-Gehäuse. Festplatten sind mechanische Komponenten und vibrieren im Betrieb mehr oder weniger. Besonders wenn man ein billiges, dünnwandiges und wenig verstrebtes Gehäuse ohne Laufwerksentkopplung besitzt (die Platten also einfach mit Schrauben an Laufwerkskäfig fixiert), werden Vibrationen ideal übertragen und das Gehäuse schwingt mit. Hat das Gehäuse eine Resonanzfrequenz, die im Bereich der übertragenen Vibrationen liegt, kann sich das zu einem extremen Lärm hochschaukeln. Vermeidung: vibrationsarme Platten kaufen stabiles Gehäuse aus 0,7 mm Stahlblech kaufen.

Der Stromverbrauch ist meiner Meinung nach bei Festplatten nachrangig, da diese ohnehin sehr sparsam sind. Man kann da maximal 2 oder 3 Watt einsparen und die machen das Kraut nicht fett. Diese ganzen ‚grünen‘ Festplatten ssind daher IMHO eher als verkaufsförderndes Werbeargument ohne reale Substanz zu sehen.

Jetzt les ich viel über Cache, Puffer, Umdrehungen in der
Minute usw.!

Das ist nur relevant, wenn man die Daten im Zusammenhang mmit den anderen Eigenschaften der Platte (dazu zählen viele Deteils, der der Hersteller nicht verrät) zu bewerten weiß.

Cache (= Puffer) ist ein schneller Zwischenspeicher, soz. der Arbeitsspeicher der Festplatte. Die Platte kann Daten schon mal auf Vorrat lesen und im cache zur Verfügung stellen. Sind dies die Daten, die der Prozessor später auch wirklich braucht und abfordert, wird das System extrem beschleunigt. Hieran merkt man aber schon, dass nicht die Größe allein entscheidend ist, sondern z.B. auch, wie ‚intelligent‘ der cache arbeitet, d.h. welche Trefferrate er hat. Auch andere Mechanismen, wwie das sog. Native Command Queuing (NCQ) spielen hier mit rein. I.d.R. sollten größere Platten auch größere Caches haben, aber ein direkter Schluss von Cachegröße auf Leistung ist nicht möglich.

Die Drehzahl ist heute für interne 3,5"-Plattten meist bei 7200 rpm. Langsamer drehende Platten werden oft als energiesparende Öko-Platten verkauft (z.B. WD ‚Green Series‘), sie eignen sich als große Datenspeicher und bleiben meist kühler. Als Systemplatte wwürde ich sie nicht einsetzen, da die geringere Drehzahl sie auch langsamer macht. Es gibt auch schnellere Platten mit 10000 rpm, z.B. die WD Raptor. Diese sind aber sehr teuer bei sehr wenig Speicherplatz und man braucht sie nicht in einem normalen PC.

Ich hoffe das reicht soweit, das ihr mir helfen könnt! Welche
Festplatte wäre am Besten geeignet oder ganz allgemein, auf
was sollte ich achten? Also was die Leistung angeht und so!

Ich würde als Systemplatte derzeit die Western Digital WD6400AAKS oder WD6400AALS empfehlen, diese setzen auf die Perpendiculartechnik und benutzen nur 2 datenscheiben hoher Dichte. Dadurch sind sie sehr laufruhig und recht leise bei WD-typisch sehr flotter Zugriffszeit und einer Transferrate um die 100 MB/s. Außerdem werden sehr hochwertige Lager verbaut = quasi kein Leerlaufgeräusch und hohe Lebensdauer. Eigentlich die perfekten Systemplatten. Aber unbedingt die 640 GB - Platte nehmen! Die kleineren uund größeren Modelle mit 500 und 750 GB sind langsamer, warum erkläre ich auf Nachfrage. :smiley:

LG, Jesse

ok ich glaub ne 10000 U/min brauch ich nicht, aber was haltet ihr von der?
http://www.alternate.de/html/product/Festplatten_3,5…