wißt ihr, ob es irgendwo verbindlich geregelt ist, was der preis einer einbauküche beinhalten muß?
ich meine folgendes: wenn ich eine EKü bei einem großen schwedischen möbelhaus kaufe, dann ist mir klar, daß ich die summe xxxx bezahle für einen haufen bretter und schrauben, die ich selbst nach - hoffentlich vorbildlicher - schriftlicher anleitung zusammenbauen muß. bin ich zu faul dafür oder habe zwei linke hände, dann kann ich gegen aufpreis professionelle aufbauhilfe bekommen. soweit klar!
aber jetzt: ich gehe in ein möbelhaus, schnappe mir einen professionellen küchenberater und lasse ihn nach meiner vorgabe eine küche planen. diese küche wird von einem „richtigen“ küchenhersteller angefertigt/zusammengestellt/wieauchimmer und MUSS von profis aufgebaut werden.
der küchenplaner zieht einen strich unter seine liste und sagt dann, die küche kostet xxxx,xx €. man seufzt nun kundenseitig, denn es ist sowieso teurer, als man geplant hatte, stimmt dann aber zu. der preis steht fest!.
und jetzt sagt der sympathische küchenplaner: „und der aufbau kostet nun nochmal xxx,xx €“
darf das sein? ich wollte doch eine küche kaufen und nicht 20 einzelmöbel! beim auto bekomme ich ja auch nicht den materialpreis genannt und wenn ich den abnicke, gesagt „das zusammenbauen im werk kostet jetzt noch mal extra“. (ok, nicht alles, was hinkt, ist ein vergleich…)
oder müßte eine detaillierte bauteil-/preisliste bekommen, aus der ich ersehen kann, was für wie teuer geliefert wird?
aber jetzt: ich gehe in ein möbelhaus, schnappe mir einen
professionellen küchenberater und lasse ihn nach meiner
vorgabe eine küche planen. diese küche wird von einem
„richtigen“ küchenhersteller
angefertigt/zusammengestellt/wieauchimmer und MUSS von
profis aufgebaut werden.
Sagt wer?
der küchenplaner zieht einen strich unter seine liste und sagt
dann, die küche kostet xxxx,xx €. man seufzt nun kundenseitig,
denn es ist sowieso teurer, als man geplant hatte, stimmt dann
aber zu. der preis steht fest!.
und jetzt sagt der sympathische küchenplaner: „und der aufbau
kostet nun nochmal xxx,xx €“
ich gehe davon aus, daß Alles im selben Verkaufsgespräch spielt…
Dann weiß ich wirklich nicht, wo Dein Problem ist. Und eine verbindliche Vorschrift in Deinem Sinne wirst Du sicher nirgends finden.
Das wäre auch sehr sehr seltsam… Warum sollte es mir als Kunde verboten sein so eine Küche in Eigenarbeit aufzubauen (das wäre der Umkehrschluß Deiner Argumentation)?
Käufer und Verkäufer handeln hier einen Vertrag aus, und ob am Ende ein Pauschalpreis oder 500 Einzelpreise stehen, interessiert nur die Beiden.
Wenn die potentielle Käuferin mit diesem Geschäftsgebaren nicht einverstanden ist, steht es ihr frei einen anderen Händler aufzusuchen, der nur den Endpreis nennt…
nachdem oftmals viele Käufer einer Einbauküche diese selbst einbauen ist es durchaus üblich, dass der Küchenpreis nicht den Einbau beinhaltet. Bekanntlich sind beim Kauf einer Einbauküche auch nur diverse Geräte vorhanden ud wer besssere Geräte will oder zusätzliche Geräte muss mehr bezahlen.
Hier geht es um einen Kaud´fvertrag, de rzuvor verhnadlet wird und netsprechend der mündlcihen Vereinbarungen dann in Schriftform vertraglich fixiert wird mit allken leistungen.
wißt ihr, ob es irgendwo verbindlich geregelt ist, was der
preis einer einbauküche beinhalten muß?
ich meine folgendes: wenn ich eine EKü bei einem großen
schwedischen möbelhaus kaufe, dann ist mir klar, daß ich die
summe xxxx bezahle für einen haufen bretter und schrauben, die
ich selbst nach - hoffentlich vorbildlicher - schriftlicher
anleitung zusammenbauen muß. bin ich zu faul dafür oder habe
zwei linke hände, dann kann ich gegen aufpreis professionelle
aufbauhilfe bekommen. soweit klar!
aber jetzt: ich gehe in ein möbelhaus, schnappe mir einen
professionellen küchenberater und lasse ihn nach meiner
vorgabe eine küche planen. diese küche wird von einem
„richtigen“ küchenhersteller
angefertigt/zusammengestellt/wieauchimmer und MUSS von
profis aufgebaut werden.
der küchenplaner zieht einen strich unter seine liste und sagt
dann, die küche kostet xxxx,xx €. man seufzt nun kundenseitig,
denn es ist sowieso teurer, als man geplant hatte, stimmt dann
aber zu. der preis steht fest!.
und jetzt sagt der sympathische küchenplaner: „und der aufbau
kostet nun nochmal xxx,xx €“
darf das sein? ich wollte doch eine küche kaufen und
nicht 20 einzelmöbel! beim auto bekomme ich ja auch nicht den
materialpreis genannt und wenn ich den abnicke, gesagt „das
zusammenbauen im werk kostet jetzt noch mal extra“. (ok, nicht
alles, was hinkt, ist ein vergleich…)
oder müßte eine detaillierte bauteil-/preisliste bekommen, aus
der ich ersehen kann, was für wie teuer
geliefert wird?
Nein ist Verhandlungssache. Beachte, dass je nach System es bis zu 58 % Rabatt auf den Ladenpreis gibt und wenn die Möglichkeit besteht, in der Nähe ein Werk zu besichtigen, das solche Möbel sogar herstellt, dürfte sich dort ein Besuch sicher lohnen. Ich habe bei 45 % Rabatt und nach dem Einbau noch kanpp 28 000 DM für die Einbauküche bezahlt. Verhandelt habe ich direkt beim Hersteller. Die Planung und Beratung erfolgte beim Hersteller. Die Lieferung und der Einbau sowie dei Berechnung erfolgte über einen Fachhändler ( mit nochmals 3 % Skonto ). Dort wurde mir auch die entsprechende Firma, die den Einbau vornimmt genannt.
nicht im geringsten hilfreich, aber trotzdem danke
sei mir nicht böse, aber es geht hier wirklich nicht darum, meine handwerklichen fähigkeiten auszudiskutieren (die sind unbestritten).
drum möchte ich lieber einen sachkundigen zu dieser sache hören.
ich gehe davon aus, daß Alles im selben Verkaufsgespräch
spielt…
ich würde vorschlagen zu verhandeln. Sowohl bei mir als auch bei meinem Bruder haben wir 5-10% vom Kaufpreis erlassen bekommen und der Aufbau war auch inclusive.
Die Möbel- und Küchenbranche hat es im Moment nicht so dick und ist froh wenn was verkauft wird.
sei mir nicht böse, aber es geht hier wirklich nicht darum,
meine handwerklichen fähigkeiten auszudiskutieren (die sind
unbestritten).
Zeige mir bitte, wo ich eine solche Diskussion begonnen habe.
drum möchte ich lieber einen sachkundigen zu dieser sache
hören.
Danke für die Blumen…aber zumindest die bisherigen Antworter teilen meine Meinung.
ich gehe davon aus, daß Alles im selben Verkaufsgespräch
spielt…
eben nicht.
Dann schreibe es auch so in die Frage. Um meine Antwort richtig einordnen zu können, habe ich geschrieben was ich interpretiert habe…dazu ist man bei fehlenden Infos nun mal leider gezwungen.
Aber gut zu wissen, wie Du auf ernst gemeinte Antworten reagierst…
das ist durchaus legitim, Küche, Anlieferung und Aufbau getrennt zu betrachten. Was wurde denn im ersten Gespäch diesbezüglich besprochen? Gibt’s da auch was schriftliches zu? Wenn nicht, dann sind Anlieferung und Aufbau normalerweise auch nicht beinhaltet.
beim auto bekomme ich ja auch nicht den
materialpreis genannt und wenn ich den abnicke, gesagt „das
zusammenbauen im werk kostet jetzt noch mal extra“. (ok, nicht
alles, was hinkt, ist ein vergleich…)
Nein, der Vergleich ist gut! Du kaufst ein Auto bzw. ne Küche. Du holst das Auto beim Autohändler ab bzw. die Küche bei Möbelhaus. Dann gehst Du zur Zulassungsstelle, da Du Dich sonst nicht mit dem Auto auf der Straße bewegen darfst. Die Küche baust Du zusammen, da Du sie sonst nicht nutzen kannst. Ist also wirklich analog.
Das Auto bekommst Du auch nur geliefert oder bereits zugelassen, wenn dies extra im Vertrag vereinbart wurde.
Falls Dir die Küche nun doch zu teuer ist, kannst Du ja mit denen verhandeln (Stichwort: Inhaltsirrtum). Vielleicht lässt sich da ja noch was rausschlagen, und wenn’s nur ein Gutschein für den nächsten Einkauf ist (besser als gar nichts).
Grüße und trotzdem viel Spaß mit der neuen Küche, Nina
oder müßte eine detaillierte bauteil-/preisliste bekommen, aus
der ich ersehen kann, was für wie teuer
geliefert wird?
du wirst es nicht hören wollen, aber es ist tatsächlich so, dass die Position Aufbau nicht automatisch in der Küchenplanung enthalten ist. Es gibt zwar Möbelhäuser und Küchenstudios die dies so handhaben und dies dann wettbewerblich auch entsprechend herausstellen, aber dies ist keineswegs verpflichtend. Bei meinen beiden Küchen war es so, aber gerade bei der ersten Küche habe ich damals mit vielen Häusern verhandelt und es war übrhaupt kein einheitliches Bild festzustellen. Und solange diese Thematik vor Vertragsschluss angesprochen wird, kann man auch nicht davon sprechen, dass du hier betrogen worden wärst.
Etwas anderes ist natürlich die Frage des Stils und wenn du bereits hart über den Preis verhandelt hast, und diese Geschichte jetzt nachgeschoben wird, würde ich dies zum Anlass nehmen, sofort die Geschäftsleitung ob dieses sonderbaren Gebahrens anzuschreiben und ankündigen, dass jetzt entweder ein Verzicht auf diese Position erfolgt und eine dicke Entschuldigung kommt, oder sie sich die in den Auftrag bereits investierte Arbeitszeit abschreiben können.
Der Branche geht es momentan nicht besonders, da einige große neue Anbieter mit Kampfpreisen auf den Markt drängen und da ist man gerade bei etwas besseren Aufträgen sehr bemüht, wenn man ein seriöser Anbieter ist und im Geschäft bleiben will. Fehler werden gemacht, aber dafür bietet man den Leuten ja die Gelegenheit sich zu entschuldigen und es besser zu machen. Kommt keine vernünftige Reaktion, weißt du dass es besser ist den Anbieter zu wechseln, denn du würdest von ihm auch bei Mängelbeseitigungen, etc. nachvertraglich vermutlich nichts zu erwarten haben.
Bei unserer neuen Küche gab es aufgrund von Personalwechsel auch nicht mehr vertretbare Verzögerungen und ständige Neuverhandlungen über Preise, die längst abgesprochen waren. Einen Tag nach meinem bösen Brief stand der Mitarbeiter mit einem dicken Blumenstrauß und den unterschriftsreifen Unterlagen vor der Tür, und dass obwohl wir die Situation bzgl. der Preise recht schamlos ausgenutzt hatten und der Verkäufer beim letzten Gespräch plötzlich kreideweiß fluchtartig den Tisch verließ, als wir ihn auf einen vereinbarten viel teureren Geschirrspüler hinweisen mussten. Aber seit dem Brief braucht es jetzt nur ein freundliches Lächeln, wenn wir noch mal kleine Nachbesserungen brauchen.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
die Küchenmontagen werden fast immer von Subunternehmen durchgeführt.
Praktischerweise haben einige Küchenstudios eine kleine Ecke in ihrem Haus dafür eingerichtet. Das kostet natürlich extra, denn Kauf und Aufbau sind zwie verschiedene Dinge. Es gibt auch Kunden, welche selbst aubauen möchten (davon ist abzuraten, weil dann die Garantieleistungen für die Möbelteile und Geräte gefährdet ist, sollte beim Aufbau etwas passieren), oder der Kunde hat eine andere Firma, die den Aufbau durchführt.
In jedem Fall würde ich immer den Montageservice des jeweiligen Küchenstudios wählen, um fast allen Eventualitäten vorzubeugen.
Gruß Iso.Osi
Du bist der uralten „Salamitaktik“ zum Opfer gefallen. Diese wird von Käufern und Verkäufern, je nach Vorteilslage, gerne genutzt, man kann sich jedoch dagegen wehren indem man in Deinem Fall als Interessent für eine Küche von anfang an klarstellt, dass man einen Paketpreis möchte und dioes auch im Verkaufsgespräch immer mal wieder wiederholt.
Vor 1,5 Jahren habe ich auch eine EBK gesucht. Sie war für eine gemietete Wohnung gedacht, also sollte sie günstig, aber nicht zu billig sein.
Nach dem ich bei IKEA, Karstadt, Baumärkten & Co. überall auf die o.g. Salamitaktik stíess, wiollte ich schon aufgeben. Ich schaute dann mal bei Möbel Segmüller rein. Listenpreis Komplettpaket einfache Küchenzeile: 4.900 €. Kaufpreis nach 5-Minütiger Verhandlung: 2.800 €. Die Lieferung und auch die Montage waren von Anfang an inbegriffen. Die Küche wurde dann auch pünktlich geliefert, supersauber aufgebaut und ich habe sie vorgestern an den Nachmieter für 1.400 Euro vertickt.
der Händler kann eigentlich kaum Montagepreise pauschal kalkulieren.
In einer Neubauwohnung mit geraden Wänden und ebenem Putz,
Installationsleitungen DIN-gerecht verlegt, sieht eine Montage ganz
anders aus als in einem Altbau mit bröckelndem, morschen Putz. Dazu
unebene Wände, die mit Keilen o.ä. ausgeglichen werden müssen. Dann
noch quer verlegte E-Leitungen (war mal üblich) und ebensolche
Wasser- Gasleitungen. Stell Dir den Horror mal vor, und das zu einem
niedlichen Pauschalpreis!