Das Wasserauto funktioniert, das Video da http://mayomo.de/45859-auto-mit-wasserstoff zeigt’s sehr klar und gut. Zwar, man kann mit nur einem Liter Wasser 5000 Km auf der Laufstrecke sein! Wo liegen denn die Hindernisse dass es keine Massenproduktion sieht? Was ist die Zukunft der Wasserautos überhaupt?
Ja was zeigt es denn?
Dass die „Hybridzelle“ irgendwas produziert und das der Rußfilter funktioniert?
Zwar, man kann mit nur einem Liter Wasser 5000 Km auf
der Laufstrecke sein!
Auf der Hompage widesprechen sich die Angaben, da wird auch mal von 1l Wassern auf 1000km gesprochen.
Wo liegen denn die Hindernisse dass es
keine Massenproduktion sieht?
Weil es Betrug ist ein nicht funktionierendes Produkt ist.
Was ist die Zukunft der
Wasserautos überhaupt?
Zur Elektrolyse von 1mol Wasser benötigt man über 50Ah Ladung, bei den genannten 5A also 10h. Wieviel Wasserstoff und Sauerstoff sind das?
Na, etwa 2g Wasserstoff und 16g Sauerstoff. In der selben Stunde benötigt der Motor aber bei 100km/h vielleicht 6kg Diesel und nochmal mindestens 87kg Luft. Also rund 18g Knallgas in 93kg.
Der Verbrennungsprozess soll also durch 0,019% Beimischung von Knallgas drastisch „optimiert“ werden (wobei ich mich Frage, wieso das zu einer Reduzierung der Verbrennungstemperatur führen soll).
AHA. Ich glaub das. Ganz bestimmt sogar.
Und neben mir sitzt ein 2m großes rosafarbiges Kaninchen, das glaubt das auch.
Korrektur (Was ist die Zukunft der Wasserautos?)
Korrektur, habe mal glatt den Faktor 10 vergessen!
Zur Elektrolyse von 1mol Wasser benötigt man über 50Ah Ladung,
bei den genannten 5A also 10h. Wieviel Wasserstoff und
Sauerstoff sind das?
Na, etwa 2g Wasserstoff und 16g Sauerstoff. In der selben
Stunde
Nein, in den ZEHN Stunden!
benötigt der Motor aber bei 100km/h vielleicht 6kg
Diesel und nochmal mindestens 87kg Luft. Also rund 18g
Knallgas in 93kg.
60kg Diesel, 870kg Luft, gesamt 930kg.
Der Verbrennungsprozess soll also durch 0,019% Beimischung von
Knallgas drastisch „optimiert“ werden
Sogar nur 0,0019%. Entspricht z.B. ca. einem Stück Zucker von 4g in 210l Wasser.
Noch was zur Verdeutlichung: Das Elektrolysegerät hat eine elektrische Leistung von 60W, demnach könnten maximal 60W an Leistung dem Verbrennungsprozess zugeführt werden. (Man bekommt immer maximal das heraus, was man reinsteckt). 60W stehen rund 60000W Motorleistung gegenüber. Und die 60W müssen vorher durch den Motor erzeugt werden - nur haben Lichtmaschinen grässliche Wirkungsgrade.
Was mir gerade noch einfällt: „Reines destilliertes Wasser“ - also denkbar ungünstig zur Elektrolyse.
Dann noch auf deren HP gefunden:
„Jetzt ist es unserem Hersteller mit einer speziellen Technik gelungen, aus 1 Liter destilliertem Wasser mehrere tausend Liter reines Wasserstoff / Sauerstoff zu erzeugen“
Eintausend Liter Sauerstoff wiegen bei 0°C unter normalem Druck über 1,4kg, dass heißt: Mehrere tausend Liter sind schlichtweg nicht möglich, außer bei hohen Temperaturen oder niedrigsten Drücken.
wie das mit dem Wasserstoff gehen soll, habe ich auch nicht verstanden. Es gibt ja schon Autos, die ausschließlich mit Wasserstoff fahren. Wenn auch nicht grade im Selbstzünder. Nachteil ist halt der zur Zeit noch viel zu hohe Energieaufwand bei der Herstellung.
Ich habe mal gehört, dass es durchaus Testmotoren gibt, bei denen zum Dieselkraftstoff Wasser mit zugeführt wird. Das Ergebnis ist ein geringerer Kraftstoffverbrauch (wenn auch keine 30%) und eine deutliche Reduzierung von fast allen schädlichen Abgasen. Leider aber nur bei fast allen, denn irgendwas - ich habe vergessen, was das war - steigt dagegen so enorm, dass man mit dem Motor keine AU bestehen würde.
Wasserautos? Aber erst in der nächsten Generation
Hallo,
lass dich von den anderen Postern nicht verunsichern.
Die haben
1.) keine Ahnung,
2.) widersprechen sich teilweise selber
3.) grade ihre witzige Minute und wollen dich nur auf den Arm nehmen.
Der Vorsitzende meines Angelvereins hat mich aufgeklärt. Zufälligerweise sitzt er mit im deutschen Genehmigungs-Gremium für die Wasserentnahmerechte zum Zwecke der Kfz-Tankbefüllung.
In langen Diskussionswochen in der Zentrale in Bielefeld - auch mit internationalen Vertretern aus der EU sowie den USA - wurden entsprechende Vereinbarungen für die Industrie erarbeitet. Selbstverständlich und auch nachvollziehbar sind die Details nicht für die Veröffentlichung bestimmt. In der Folge werden einfach keine Triebwerke für diesen Zweck von der Industrie hergestellt und in Verkehr gebracht.
Da komplexe Motorentechnik für Wasserverbrennung nicht in Heimarbeit hergestellt werden kann - das funktioniert nur mit großtechnischen Anlagen - ist eine Gesetzesinitiative nicht notwendig.
Der Hintergrund ist ganz einfach :
Wir haben schon Probleme genug mit der Massenmotorisierung.
Jetzt kommen noch spezielle Probleme mit neuem Mikro-Feinstaub dazu. Ganz vereinfacht erklärt sieht das so aus : Nach der Zerlegung des Wassers im Motor in seine Grundbestandteile H und zweimal O finden die Atome nicht unbedingt so zusammen, wie es im Idealfall sein sollte. Leider findet manches H- und O-Atom ein aus der Umgebungsluft angesaugtes Fremdatom zum Ankoppeln. Da es eine schier unendliche Anzahl nicht herausfilterbarer Fremdatome (bedenke die Kleinheit!) in der Aussenluft gibt, entstehen naturgemäß auch unendlich viele Varianten von Feinstaub. Teilweise sehr giftig, besonders für Kleinkinder.
Das allein schon, wenn alle, wirklich alle Autofahrer destilliertes Wasser verwenden. Wenn jetzt aber ein nicht unerheblicher Teil der Fahrer noch weiter sparen möchte und einfach Leitungswasser einfüllt, dann kommen da noch die ganzen Fremdatome und Moleküle aus dem Trinkwasser dazu. Für den Menschen als Mineralstoffe hoch geschätzt, für die chemische Verwendung im Motor aber absolut ungeeignet. Dann noch die daraus entstehenden Verbindungen, die eine extreme Härte haben und an der Zylinderwand heraus kondensieren und den Abrieb der Wandung sowie der Kolbenringe extrem verstärken.
Noch ein wichtiger Punkt: Stell Dir mal vor, jeder Autofahrer fährt bei Tankauffüllbedarf an eine beliebige Uferstelle eines Flüsschens, Flusses oder Weihers. Dann wären alle Uferbereiche in kürzester Zeit restlos verhunzt und damit eine nicht zu tolerierende Vernichtung von Biotopen verursacht.
Abgesehen davon würden viele rücksichtslose Zeitgenossen Kleinlebewesen, Fische, eventuell sogar anderes Kleingetier mit der Pumpe ansaugen und den Filter dann rücksichtslos im (eventuell noch vorhandenen) Gebüsch nebenan entsorgen. Bei einem bundesweiten Bestand von 55 Millionen Kfz, die Folgen sind kaum denkbar.
Es gibt noch einige Gründe mehr, aber die hier genannten sollten für´s Erste mal reichen.
Wassereinspritzung geht mit mit fast allen Verbrennungsmotortypen. Es senkt die Temperaturen und ermöglicht so eine höhere Kompression. Also quasi ein Intercooler Ersatz.
Allerdings gehen alle Schadstoffe ausser NxOy hoch. Nur die NxOy werden weniger.
Und bevor sich einer sowas an den Motor bastelt: für einen effektiven, sinnvollen Nutzen muss man den Rest (Kat, Turbo, Kompression, Zündung, usw) anpassen. Und einen Reservemotor kaufen. Das ist nicht gerade verschleissarm. Es gab aber einige Luftzeugturbinen die für sowas ausgelegt waren.
Das System (und die Wasserstoffautos) haben allerdings gar nichts mit dem Wasserauto der ursprünglichen Frage zu tun. Mit reinem Wasser fährt ein Auto rein gar nicht.
der Grund, weshalb keine Wassereinspritzung verwendet wird, ist aber die Säurebildung. Schwefelsäure, Salzsäure und andere saure Verbindungen entstehen hier und zerfressen in kurzer Zeit den Motor.
Bei Flugzeug-Kolbenmotoren wurde früher Wassereinspritzung teilweise verwendet. Nur im Fall eines limitierten Starts, bei dem maximale Leistung notwendig war. Dann auch nur für maximal 2 min, im Notfall begrenzt auf 5 min. Begrenzung wegen der mechanischen und thermischen Belastung. Verschleiß durch Säure war hier vernachlässigbar, da Treibwerke eh zeitlimitiert waren.
Für Gasturbinen gab es etwas ähnliches. Allerdings wurde das kein destilliertes Wasser, sondern eine Mischung mit Glykol (Ethandiol) verwendet.
Im Automotor praktisch nicht anwendbar, auch wenn bei richtiger Auslegung etwa 30% (max.) Kraftstoffersparnis machbar wären.
Es sei denn, du fährst Rennen, die Regeln erlauben Wassereinspritzung und nach dem Rennen wird der Motor zerlegt und überprüft )
Ansonsten ist Innenkühlung mit Kraftstoff aber wirtschaftlicher.
LG
R
Es gibt noch einige Gründe mehr, aber die hier genannten
sollten für´s Erste mal reichen.
Du hast vollkommen Recht.
Erwähnen sollte man aber noch die zunehmende Belastung des Wassers mit weiblichen Hormonen. Diese würden durch den Einsatz des Wassers als Treibstoff unkontrolliert in die Luft geblasen und von den Menschen eingeatmet, was mittelfristig dazu führen würde, dass kaum noch jemand vernünftig einparken könnte.
Das ist kein ‚Wasserauto‘. Das ist höchstens ein Diesel, bei dem ein Bastler mittels Elektrolyse-Gerät Wasserstoff in die Verbrennung zuführt, um den Verbrauch zu senken.
Das Auto verbraucht also nach wie vor Kraftstoff.
Der Typ zeigt sich nicht selber vor der Kamera. Keine Namen, nichts. Nur gegen Ende der Verweis auf eine Webseite. Seltsam, nicht wahr?
Er hält zum ‚Beweis‘ ein Blatt Papier unter den Auspuff. Ok, es lagert sich kein Russ auf dem Blatt ab. Das ist aber auch alles, was es beweist. Die Aussagen, dass ich der Ausstoss von Stickoxiden etc. auf Null reduziere und der CO2-Ausstoss um 30%, analog zur Kraftstoff-Ersparnis, wird einfach nur so dahinverzapft. Aber durch gar nichts belegt/bewiesen.
Deswegen finde ich dieses Video zumindest fragwürdig. Wobei ich kein Experte in Sachen Automobile etc. bin.
Zwar, man kann mit nur einem Liter Wasser 5000 Km auf
der Laufstrecke sein!
Tja, aber wie sich das insgesamt auf den Verschleiss des Motors auswirkt, dazu wird nichts gesagt. Je nachdem verkürzt sich die Lebensdauer/Laufleistung massiv und führt den Sinn der ganzen Sache ad absurdum.
Wo liegen denn die Hindernisse dass es keine Massenproduktion sieht?
Der Aufwand technisch und finanziell? Vor allem, wenn der erzielbare Nutzen womöglich nicht so gross ist, wie in dem Video behauptet und/oder durch eine massiv verkürzte Lebensdauer des Motors fragwürdig ist.
Das Wasserauto hat die gleiche Zukunft wie das Murmeltier: Es kommt immer wieder und wieder und wieder und wieder…in diesem Forum hoch.
Die Idee ist genial, funktioniert aber nur, wenn sie mit einer synthetischen Naturbuttereinstreichung und 3,5 fach versirpeltem Farzvorgelege kombiniert wird. Baut man nun noch einen Tetrionresistenten FlaschBiertransformationsspulenwicklungsmatrixverhöhner ein und berücksichtigt den dreifachen Löhrer mit Unterschlagung in Relation zur Größe der Löcher im Emmentaler bei Vollmond, so kann man auf der so erzeugten Erdstrahlenwelle eine Simpelverarschung von bis zu 3,1 Däneken erreichen…
Das wird solange weitergehen, wie genug Torfnasen nachwachsen, die jedes absurde fake glauben.
Mal im Ernst. Auf SOWAS kann man selbst mit Brettergymnasium und 3 Promille nicht reinfallen, oder: http://www.wasserauto24.de/?wasserauto-autofahren-mi…