Was ist e. 'typische' RV/Altersvers. f. Selbständ?

Hallo,

ein Großteil der Bevölkerung ist ja kraft Gesetztes in der gesetzlichen Rentenversicherung… Wie sieht das aber aus wenn man selbständig ist?

(Man kann ja sich dort ja auch freiwillig gesetzlich versichern lassen).
Wenn nicht, was sind dann die typischen Versicherungsszenarien?

Wird hier großartig „diversifiziert“? SPrich man investiert in eine Wohnung und Aktien (welche genau, sprich ist es einem selbst überlassen, oder muss in irgendwelche sicheren/konservativeren Aktionfonds investieren) und schließt zusätzlich noch irgendwelche anderen Versicherungen ab?

Gibt es irgendwo eine Liste die sämtliche Rentenversichrungsmöglichkeiten für Selbständige aufführt?

Wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir mal ein paar Tips geben könntet wie man das macht oder insbesondere auch wie _ihr_ das macht.

Vielen DAnk
Thomas

HAllo Thomas,

es gibt die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung. Die private Vorsorge sollte da dann aber doch wahrscheinlich ertragreicher sein. Obwohl… genaugenommen gleicht ja die gesetzliche auch die Inflation aus.

Allerdings gibt es auch Selbständige, die der Versicherungspflicht unterliegen. So sind dies beispielsweise Lehrer und teilweise Handwerker.
Die Lösung hängt daher von der individuellen Kundenstruktur und letztlich auch seinen Risiko-Präferenzen ab.

Gruß
Marco

Hallo Thomas,
solltest du nicht der Rentenversicherungspflicht (siehe Artikel von Marco) unterliegen, hast du die Möglichkeit dein eigene Vorsorge aufzubauen. Welche Produkte (Aktien, Immobilie, Versicherungen, etc.) du dafür benötigst, ist dir selbst überlassen.

Hier meine persönliche Empfehlung/Meinung:

Im allgemeinen geht man davon aus, das die Altervorsorge aus einem großen Anteil der Sicherheitsanlagen bestehen soll (damit man weiß, was erhalte ich in 30 Jahren, ca. 50-60% des monatlichen Kapitals). Ein weiterer Anteil kann aus schwankungsreichereren Anlagen bestehen (Renten-Fond,etc., ca. 25-35%). Der restliche Anteil kann höheren Schwankungen unterliegen. Nicht zu vergessen ist natürlich die Absicherung bei BERUFSUNFÄHIGKEIT. Diese ist in erster Linie mit zu berücksichtigen.

Laß dir doch mal einige Vorschläge von Dienstleistern erarbeiten und vergleiche diese miteinander. Vergleichsmöglichkeiten sind:

a) Verfügbarkeit (kann ich ziwschendurch auf das Kapital zurück greifen??)
b) Schwankungsbreite (wie hoch ist das Risiko?)
c) Kosten (versteckte und offene)
d) Flexibilität in der Zahlungspflicht (was passiert, wenn ich mal einen Monat/Jahr keine Beiträge oder geminderte Beiträge zahlen kann–> Zahlungspflicht bei „Lebensversicherungen“)

Ich persönlich mache auch die Entscheidungen, welche Anlagen man wählt, von der Konstruktion des Geschäftes abhängig ("kontinuierliche Einnahmen oder saisonabhängige)

Ich wünsche dir viel Spaß bei den Gesprächen.

Gruß
Martin

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