Tach Simona,
… hier lacht keiner über dich, das forum ist dazu da, dir zu helfen…
Bitte erklärt
mir das mal. Ich weiß nur, das man sich damit vor
Hackerangriffen schützen kann, aber wie es funktioniert und
welche Software zu empfehlen ist, interessiert mich sehr. Als
Virenscanner habe ich VirusScan von Mc Affee.
Eine Firewall soll ein Netzwerk vor Angriffen von außen schützen, z.B. bei der Anbindung eines Firmennetzes an das Internet. Als Firewall bezeichnet man einen oder eine Anordnung von Rechner(n), die zwischen zwei Netzwerken als Relais-Station geschalten sind. Diese Rechner werden speziell unter
Sicherheitsaspekten konfiguriert (gegen Angriffe geschützt) und sperren per Default den gesamten kommenden und gehenden Netzwerkverkehr. Mittels spezieller Softwaremodule, die auf den Firewallrechnern installiert werden, können nun erwünschte Verbindungen „freigeschalten“ werden. Alle nicht explizit freigeschalteten Verbindungen werden weiterhin blockiert. Dadurch soll verhindert werden, daß unerlaubte Zugriffe auf das interne Firmennetz stattfinden (Hacking).
Ein möglicher Weg Daten im internen Netz zu schützen wäre die beteiligten Rechner ‘sicher’ zu machen. Aber: Ein Sicherheitskonzept ist nur so stark,
wie sein schwächstes Glied! Wenn auch nur einer der Rechner eine Sicherheitslücke hat und ein Eindringen ermöglicht, dann ist schnell das gesamte
Netz kompromittiert. Es ist fast unmöglich (besonders in großen Netzwerken) alle Rechner auf einem einheitlichen Sicherheitslevel zu halten. Der
administrative Aufwand wäre immens. Firewalls haben hier mehrere klare Vorteile.
Eine Firewall schafft einen klar definierten Zugriffs- und Kontrollpunkt für Zugriffe von außen und von innen und fokusiert damit den direkt gefährdeten
Bereich eines Netzwerkes auf genau einen Rechner. Dadurch ermöglicht sie ein ausführliches Logging und Accounting der Internet Aktivitäten.
Weiterhin ermöglicht sie eine unterschiedliche Rechtevergabe an interne Benutzer.
Eine Firewall ist vor allem deswegen sicher, weil sie kein Allzweck- Host ist. Auf einem Firewallrechner sind typischerweise nur die zum Betrieb notwendigen Teile des Betriebssystems und die entsprechenden Filtermodule (Proxis, Packetfilter) installiert. Ein weiterer Vorzug ist die Administration der Firewall von sicherheitsbewußten Personen. Man kann nicht von jedem Administrator und gleich gar nicht von einem Nicht- Administrator, der seine Maschine verwaltet, erwarten, daß er sicherheitstechnisch immer auf dem Stand der Dinge ist. Auch die Abwesenheit von normalen Benutzer-Accounts ist ein großer Vorteil.
Soft- oder HW Löäsung ?? Der Vorteil von proprietären oder hardwarebasierenden Systemen liegt in der einfachen Konfiguration und einem oft besseren Schutz vor Bedienungsfehlern, da die Auswahl nur über Menüs erfolgt und keine Zugriffsmöglichkeiten auf das Betriebssystem bestehen. Diese Lösungen sind aber auf Dauer zu unflexibel, um dauerhaft Sicherheit zu bieten, da beispielsweise weitere, zusätzliche Netz-Segmente teilweise nicht anschließbar sind.
*puuuuhhhhh* ausführlich genug ?
der kleine Tiger