http://www.onpulson.de/lexikon/ausgeglichener-hausha…
„Ein ausgeglichener Haushalt ist ein Haushalt, bei dem die geplanten Ausgaben für Güter und Dienstleistungen und Schulden durch laufende Einnahmen aus Steuern und anderen Einnahmenquellen der Regierung des Landes ausgeglichen werden können.“
Ich finde im Internet noch weitere Seiten, die genau das so sehen. Auch war das für mich immer eine Selbstverständlichkeit.
Nun wird behauptet, daß ein ausgeglichener Haushalt einer sei, indem der Bund/Land/etc. immer noch Schulden neu aufnimmt aber halt nur geradewegs soviel, wie er zum Abzahlen der alten Schulden bennötigt.
Nun wird behauptet, daß ein ausgeglichener Haushalt einer sei,
indem der Bund/Land/etc. immer noch Schulden neu aufnimmt aber
halt nur geradewegs soviel, wie er zum Abzahlen der alten
Schulden bennötigt.
Ist das so?
Ja. Bei „ausgeglichener Haushalt“ geht es um die nicht vorhandene NettoNEUverschuldung und die ergibt sich aus „neu aufgenommene Kredite“ abzgl. „Tilgungen“.
ja, das mit der Netto kreditaufnahme = 0 kommt mir bekannt vor.
Dann sollte man Seiten wie onpulson.de mal mitteilen, daß die Blödsinn erzählen.
Wenn du Recht hast, wundere ich mich aber nicht nur sehr über das dann unsinnige Gerede des Finanzministers (macht der öfter), vielmehr jedoch über das Schweigen der Kritiker.
Wenn Steinbrück behauptet, ein ausgeglichener Haushalt führt zum Schuldenabbau nach 30 Jahren, müßten die Rürups und Westerwellen doch dann aufschreien.
Habe die selbe Frage jetzt direkt an das Bundesfinanzministerium gerichtet, bin sehr gespannt auf die Antwort
man hätte nur dann eine Verschuldung von Null nach 30 jahremn, wenn man eine negative Nettokreditaufnahme hat. Man also alle Ansprüche wie z.B. Bundesschatzbriefe ohne neue Schulden finanziert… Aber wenn ich keine neuen Schulde mache, aber etwas an Schulden zurückzahle, habe ich per definition eine negative Nettokreditaufnahme!