Hallo liebe Experten!
Meine Oma leidet seit einiger Zeit an einem Karpaltunnelsyndrom und soll laut ihrem Arzt deshalb daran operiert werden. Ich habe von diesem Syndrom noch nie etwas gehört. Was ist ein Karpaltunnelsyndrom? Danke für ihre Hilfe.
hallo Kilimandscharo ,
ein karpaltunnel ist ein Tunnel in der hand .dort verlaufen Nerven wie radialis ulnaris usw .Wenn der Carpaltunnel zu eng ist muß meistens operiert werden weil die nerven geklemmt sind .
mfg
Oliver
Hallo K.
eine sehr schöne Erklärung mit Übersicht über die möglichen Behandlungsformen findest Du unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Karpaltunnelsyndrom
MfG
F. Syré
ich empfehle Wikipedia und möchte kurz was dazu sagen:
es handelt sich um eine Einklemmung eines Nerven in der Nähe des Handgelenkes so dass der Betroffene insbesondere nachts aufwacht und Schmerzen in den Fingern und Taubheitsgefühle hat.
Man kann das gut beim Neurologen durchmessen lassen und dann wirds meist operiert, wenn keine anderen Gründe vorliegen.
Grüße,
HElmut
Hallo,
beim Karpaltunnelsyndrom spricht man von einer schmerzhaften Enge der inneren karpalen Sehnenscheiden. Im Karpaltunnel (canalis carpi) der inneren Handwurzel verläuft ein Sehnenfach für die Beugesehnen. welches durch ein großen Ringband (renitaculum flexorum) zusätzlich am Handgelenk gehalten wird. Das Gewebe dieser „tunnelartigen Röhre“ kann durch mechanische Überanspruchung oder Entzündung so anschwellen, dass der nervus medianus gereizt wird und Schmerzen verursacht.
Bei einer leichten Form helfen oftmals Handgelenkschienen. Es gibt aber Medikamente. Bei starken fortlaufenden Schmerzen ist dann eine OP notwendig.
Siehe auch: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Karpaltunnelsynd…
Gute Besserung an die Oma!
Da ich es auch nicht besser beschreiben könnte, zitiere ich ausnahmsweise aus Wikipedia:
Das Karpaltunnelsyndrom (KTS, Synonyme unter anderem: Carpaltunnelsyndrom, CTS, Medianuskompressionssyndrom, als Symptom Brachialgia paraesthetica nocturna) bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer.
Typisches Erstsymptom sind nächtlich auftretende Schmerzen oder Missempfindungen, die von der Hand in den gesamten Arm einstrahlen können. Später treten die Beschwerden auch zunehmend tagsüber auf, im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem Muskelschwund im Bereich des Daumenballens, Schwäche beim Zupacken und zu einer Minderung des Tastgefühls kommen. Leichte Formen des Karpaltunnelsyndroms können konservativ behandelt werden, in schwereren Fällen muss eine chirurgische Therapie durchgeführt werden.
Offene Operationstechnik
Der Operateur arbeitet von außen mit direkter Sicht auf das Operationsfeld mit optischer Vergrößerung. Wie die allermeisten Eingriffe in der Handchirurgie erfolgt die Operation in Blutsperre oder Blutleere. Der notwendige etwa 3 cm lange Hautschnitt liegt in der Hohlhand, möglichst ohne die natürlichen Falten der Hohlhand zu berühren und zu stören. Möglich ist alternativ ein „Kurzschnitt“ unmittelbar distal der Handgelenksbeugefalte, eine weiter körperfern gelegene „Mini-Inzision“ oder ein Doppelschnitt. Diese Verfahren sollten aber dem erfahreneren Operateur vorbehalten bleiben.
Die Narbe ist meist nach 6 Monaten annähernd unsichtbar. Das Prinzip der Operation ist die komplette Durchtrennung des Retinaculum flexorum, jenes Bandes, welches die Handwurzelknochen überspannt und den Karpaltunnel hohlhandwärts begrenzt. Die Bandenden weichen auseinander und hierdurch ist der Karpaltunnel erweitert und der Nerv entlastet. Entgegen früherer Gepflogenheiten sind Maßnahmen direkt am Nerven nur in seltenen, gut begründeten Ausnahmefällen angezeigt. Der Nerv erholt sich, falls die Schädigung durch das Karpaltunnelsyndrom noch nicht zu lange bestanden hat, alleine nach Druckentlastung. Der Eingriff ist eine der häufigsten Operationen für einen Handchirurgen, dauert wenige Minuten und ist sehr sicher, d. h. mit minimaler Komplikationsrate behaftet. Typische Probleme sind gelegentliche Narbenbeschwerden, die einer Abhärtungsbehandlung bedürfen, eine Kraftminderung der groben Kraft über einige Monate und als sehr seltene Komplikation – wie bei allen handchirurgischen Operationen – die Ausbildung einer Algodystrophie (Sudecksche Erkrankung). Eine Gipsnachbehandlung ist bei der Technik mit kurzem Schnitt in der Hohlhand nicht mehr erforderlich, gleichwohl in Deutschland vielerorts noch üblich. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit beträgt je nach Tätigkeitsfeld wenige Tage bis einige Wochen.
Endoskopische Operationstechnik:
Der Operateur arbeitet endoskopisch, also von innen her, nur mit instrumenteller Sicht auf das Operationsfeld. Die endoskopischen Verfahren haben gegenüber den offenen Techniken weder eindeutige Vor- noch Nachteile. Die Operationsergebnisse sind insgesamt vergleichbar mit denen der offenen Operation, auch im Vergleich zur Mini-Inzision. Der höheren Patientenzufriedenheit bei unkompliziertem Verlauf und dem geringeren Narbenschmerz bei endoskopischen Verfahren, stehen möglicherweise eine höhere Komplikationsrate oder schlechtere Langzeitergebnisse bzw. eine höhere Rezidivhäufigkeit gegenüber als bei offener Operation.
Schöne Grüße
Ein Orthopäde
Gerne beantworte ich Ihre Frage als Orthopäde:
Carpus heißt das Handgelenk. Dort befindet sich ein Tunnel, das durch die Handwurzelknochen und ein transversales Band gebildet wird. In diesem Tunnel lääuft der Medianusnerv, der die ersten 3 Finger (also wie beim Klavierspiel bezeichnet, Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger) mit Gefühl versorgt sowie den Daumenballen. Manchmal auch noch den 4. Finger zur Hälfte. Wenn der Tunnel durch Schwellung oder Altersveränderungen eingeengt ist, bekommt dieser Nerv Druck und verursacht Schmerzen in den beschriebenen Fingern sowie ein Taubheitsgefühl. Durch eine Durchtrennung des Transversalbandes kann wieder mehr Platz für den Nerv geschaffen werden, wodurch die Schmerzen meistens nachlassen. Die Durchtrennung ist rel. einfach, wird von Neurochirurgen ambulant durchgeführt.
Hallo,
die verständlichste Erklärung findest Du bei Wikipedia:
Das Karpaltunnelsyndrom ist ein Begriff aus der Medizin und bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer.
HEISST ZU DEUTSCH _ DER NERV IST GEKLEMMT - BZW DRUCK AUF DEN NERV
Typisches Erstsymptom sind nächtlich auftretende Schmerzen oder Missempfindungen, die von der Hand in den gesamten Arm einstrahlen können. Später treten die Beschwerden auch zunehmend tagsüber auf, im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem Muskelschwund im Bereich des Daumenballens, Schwäche beim Zupacken und zu einer Minderung des Tastgefühls kommen. Leichte Formen des Karpaltunnelsyndroms können konservativ behandelt werden, in schwereren Fällen muss eine chirurgische Therapie durchgeführt werden.
Das Karpaltunnelsyndrom (KTS, Synonyme unter anderem: Carpaltunnelsyndrom, CTS, Medianuskompressionssyndrom, als Symptom Brachialgia paraesthetica nocturna) ist ein Begriff aus der Medizin und bezeichnet ein Kompressionssyndrom durch das umgebende Gewebe des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer.
Typisches Erstsymptom sind nächtlich auftretende Schmerzen oder Missempfindungen, die von der Hand in den gesamten Arm einstrahlen können. Später treten die Beschwerden auch zunehmend tagsüber auf, im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem Muskelschwund im Bereich des Daumenballens, Schwäche beim Zupacken und zu einer Minderung des Tastgefühls kommen. Leichte Formen des Karpaltunnelsyndroms können konservativ behandelt werden, in schwereren Fällen muss eine chirurgische Therapie durchgeführt werden.
(Quelle Wikipedia)
Hallo Kilimandscharo,
der Karpaltunnel führt wichtige Nerven und Sehnen im Handgelenk zur Hand. Er ist umgeben von den Handgelenksknochen die eine tunnelartige Form vorgeben, daher der Name. Durch Prellungen beispielsweise kann eine Schwellung entstehen, die dann auf den Mittelarmnerv drückt. Das führt zu Taubheitsgefühlen der Finger oder aber je nach Grad dazu, dass man nur noch schlecht zugreifen kann.
http://www.inkubator-vectoring.de/?p=70#comment-12
Es gibt eine Reihe von Tests, die Du mit Deiner Oma durchführen kannst (siehe Link). Allerdings ist das natürlich nur ein Hinweis darauf ob man an einem Karpaltunnelsyndrom leidet. In jedem Fall ist ein Orthopäde zu rate zu ziehen.
Beim CPT-Syndrom handelt es sich um eine Verengung beugeseitig am Handgelenk, die den Medianus-Nerven drückt, sodass es zu Taubheit meist in Zeige-, Mittel- und Ringfinger kommt.
Schon mal von Google oder Wikipedia gehört?
http://tinyurl.com/ycrfpaf
Hallo,
sorry wegen der späten Antwort!
Bei einem Karpaltunnelsyndrom wird der Nervus medianus in der Sehnenscheide am Hanggelenkt eingeklemmt!
Das kommt daher dass die sehnenscheide meist durch mehrmalige entzündungen verdickt ist!
Die Sehnenscheide wird in einer kleinen OP gespalten und das einschlafen der finger hört somit wieder auf wenn sich der nerv erholt hat!
LG Nadine
Hallo,
schau mal: http://de.wikipedia.org/wiki/Karpaltunnelsyndrom
mfG