Hallöchen,Hallöchen, kürzlich las ich in einem Chat einen User mit dem Nick „der Nekrophile“…das habe ich noch nie gehört.Ich habe in meinem Lexikon geschaut und fand dort nichts,also nekro hat doch was mit Tod/sterben zu tun,oder?Ist das vielleicht eine Art Gruftie,ein Mensch mit Selbstmordgedanken,eine Krankheit oder was?
Hallöchen,Hallöchen, kürzlich las ich in einem Chat einen User
mit dem Nick „der Nekrophile“…
O Captain, mein Captain,
du bist auf dem richtigen Weg.
Eine -philie ist stets eine Liebe zz etwas oder jemanden.
Ein Bibliophiler mag Bücher, ein Slawophiler mag die Slawen und ein Nekrophiler mag eben alles, was mit tot oder Tod zusammenhängt.
Das kann anfangen damit, dass er oder sie Blumen nur getrocknet mag, Tuere nur in Spititus oder ausgestopft und Menschen gar nicht.
Dafür mag er alle Sachen, die starr und unbewegt sind; Nippes, Statuen, Architektur usw.
Es kann so weit gehen, dass ein Nekrophiler alles Lebendige, Wachsende hasst und dieses vernichten will.
Ein große Verirrung eines Nekrophilen kann bis zum Sex mit Leichen gehen.
Erich Fromm hat in seiner „Anatomie der menschlichen Destruktivität“ z. B. Hitler und Himmler als Beispiele „nekrophiler Charakterorientierung“ angeführt.
Wenn es dich wirklich interessiert und du Zeit und Muße hast, empfehle ich die Lektüre dieses Buches.
Warum der diesen Nick gewählt hat? Es gibt so seltsame Selbststilisierungen. Frauen geben sich z. B. gern als Hexen oder Dominas usw., Männer als Machos
als einen »Nekrophilen« (wörtlich: ein den Tod/die Toten Liebender) bezeichnet man Menschen, die (verbotenes) Vergnügen am sexuellen Kontakt mit Toten haben.
Noch mal zum Begriff Nekro. Eine Nekrose ist zum Beispiel abgestorbenes Gewebe, welches irgendwann abfällt. Hatte ich bei meiner Operationsnarbe am Fuß, weil die Fäden zu stramm waren. So kann ich mir zumindest merken, dass Nekro etwas mit tot zu tun hat.
Erich Fromm hat in seiner „Anatomie der menschlichen
Destruktivität“ z. B. Hitler und Himmler als Beispiele
„nekrophiler Charakterorientierung“ angeführt.
Hallo,
Das dokumentiert auch der Hitler-Film von Joachim Fest, der den Toten- und Todeskult als bestimmendes Motiv Hitlers sehr sinnfällig zur Anschauung bringt.
Eine -philie ist stets eine Liebe zz etwas oder jemanden.
Ein Bibliophiler mag Bücher, ein Slawophiler mag die Slawen
und ein Nekrophiler mag eben alles, was mit tot oder Tod
zusammenhängt.
Nur aus Besserwisserei:
nekros = Leichnam
thanatos = Tod
(die alten Griechen unterschieden das - wie wir auch)
Erich Fromm hat in seiner „Anatomie der menschlichen
Destruktivität“ z. B. Hitler und Himmler als Beispiele
„nekrophiler Charakterorientierung“ angeführt.
Tut dat denn not hier ?
Da fällt mir doch gleich Arno Placks Buchtitel ein:
„Wie oft wird Hitler noch besiegt ?“
_ Sybaris , berühmte griech. Kolonie am Golf von Tarent (Gründung um 720 v. Chr.). Das Wohlleben der Bewohner wurde allmählich sprichwörtlich (›Sybariten‹). 510 v. Chr. durch Kroton (heute Crotone) vernichtet.
Sy|ba|rit, der; -en, -en; )R 126 (Einwohner von Sybaris; veraltet
für Schlemmer);
liess mir aber noch was übrig.
Das andere Wort lass ich für andere copy&paster übrig!
Bin zwar keiner, aber dennoch:
Ein Monorchist hat nur einen Hoden im Skrotum (Hodensack).
monos = allein
orchis = Hoden
(@Chris: ich krieg’s nicht in gr. Buchstaben hin).
Kannst Dir’s merken, wenn Du weisst, dass Orchideen hodenförmige
Wurzelknollen haben und daher ihren Namen haben.
(golden showers kennt heut’ jedes Kind aus Film, Funk und
Fernsehen)
Ein Monorchist hat nur einen Hoden im Skrotum (Hodensack).
Von alten Pfadfindern (British Groups Abroad) hab ich
folgendes Lied gelernt, ein Spottvers aus dem zweiten Weltkrieg.
Hitler - has only got one ball…
…
Ja, die Briten…
Kürzlich las ich, dass sie jetzt, nach den Anschlägen von britisch
sozialisierten britischen Staatsbürgern (pakistanischer Herkunft) auf
Briten, eine breite öffentliche Diskussion darüber führen, was denn
heute im „Multi-Kulti“-UK überhaupt noch einheitsstiftend für die
britische Gesellschaft sei.
Einer von den wenigen Punkten, die dabei genannt wurden, sei der
militärische Sieg über NS-Deutschland.
Diese Fixiertheit auf ein zum non-plus-ultra des Bösen
dämonisiertes Reich (meist als Hintergrund benötigt, um die aktuelle
politische Realität heller erscheinen zu lassen) schien mir auch in
diesem thread wirksam zu sein, als auf eine harmlose Anfrage,
was denn ein Nekrophiler sei, nach der Worterklärung gleich noch ein
Hinweis folgte, der diese Erklärung wieder weitgehend annullierte:
Erich Fromm habe Hitler und Himmler als Beispiele nekrophiler
Charakterorientierung genannt (eine zwar eingängige, aber m.E. gerade
deshalb unglückliche These des sonst oft sehr klar sehenden
Soziologen und Psychoanalytikers).
Das sollte mein Einwand ironisieren: Wenn das das Volk gewusst hätt’…
(gebildet nach „Wenn das der Führer wüsste“)
Denn es ist doch klar (insbesondere war es Fromm klar, wenn man seine
Analysen aus den 30er Jahren nimmt), dass die
beispiellose Faszination, die Hitler auf das Volk (incl. die
gebildeten Schichten) ausübte, nicht erklärt wird, wenn man ihn als
Anstreicher, Nekrophilen, Monorchisten, Perversen, Wahnsinnigen etc.
hinstellt.
Ein Monorchist hat nur einen Hoden im Skrotum (Hodensack).
Danke, das hat noch nicht mal mein Fremdwörterlexikon, hab das
Wort noch nie gehört.
Ich kenn’s auch nur aus dem Zusammenhang angloamerikanischer
Propaganda (z.T. aber auch Theorie) zum Phänomen Hitler
(vgl. eklastic und meine Antwort).
(golden showers kennt heut’ jedes Kind aus Film, Funk
und Fernsehen)