hallo,
eine 83 jährige frau wurde am herzen operiert. sie bekam eine neue herzklappe. nach der op hat es geheisen das sie ein postoperatives trauma hat. was ist das und warum bekommt mann so etwas.
vielen dank schonmal im voraus für eure antworten.
Das ist nicht genau mein Thema, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, eine Traumatisierung, die durch die Operation hervorgerufen wurde. Narkose, Anblick der Narbe, etc.
Trauma als ein nicht verarbeitetes Erlebnis, Erfahrung, das bestimmte Folgen hervorruft, wie z.B. Flashbacks, Alpträume, Körperreaktonen, Dissoziation, etc.
Hallo,
leider kann ich dazu nichts sagen, kenne mich nur mit psychischen Traumen aus.
Viele Grüße
Hallo! Mit dem Thema kenne ich mich leider nicht aus.
Tut mir leid.
P.
Hallo,
ein postoperatives Trauma bezeichnet eine Sekundärverletzung oder (erwartete) Folgen durch oder nach der OP. Auch ein postoperatives Delir kann dazu gezählt werden, was bei älteren Menschen nach längeren Narkosen vorkommt.
Bei einer Herzklappen-OP kann das bedeuten, dass es nachblutet oder der Kreislauf nicht schnell genug stabilisiert werden kann.
Bei größeren Eingriffen und/oder älteren bzw. grunderkrankten Menschen ist ein postop. Trauma bis zu einem definierten Level normal.
Gruß, tekriemue
Hallo zurück-
jede OP ist ein Eingriff in die körperl. Unversehrtheit, damit auch ein sog. „Trauma“-d.h. hier natürlich eine absichtliche schwere Verletzung. Nachoperative Geschehnisse können ebenfalls schwerwiegende Wirkungen haben, deshalb post (=nach)-der Operation eingetretene Situation - welche genau ist dadurch nicht beschrieben, kann also ganz unterschiedlich sein, was das bedeutet- zumindest nach meinem Wissen. Ansonsten bei Wikipedia nachschlagen!
Alles Gute und Grüße Sabine
Liebe Diana
Das ist ein sehr weites Feld und wird unterschiedlich beschrieben. Insbesondere wird unterschieden in körperliche (z.B. Blutungen) und „psychische“ Traumata.
In unserem Verständnis (Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine) ist jede Narkose ein Riss im Kontinuum des Bewusstseins. Dazu kommen die mehr oder weniger invasiven Eingriffe, welche während der Zeit der Narkose vorgenommen werden und für sich genommen schon schwere Belastungen des Nervensystems und des physischen Körpers darstellen.
Während zum einen die medizinische Forschung sehr weit ist, was die Anwendung von Narkosemitteln angeht und z.B. mit Propofol ausgezeichnete, sehr präzise Narkosezustände gesteuert werden können, gibt es andere Mittel (gewisse Benzodiazepine), die den Riss im Bewusstseinskontinuum noch verstärken können.
Zudem hat die moderne Wissenschaft eine sehr heterogene Meinung darüber, was Bewusstsein sei, was die Frage aufwirft, was denn durch Narkose überhaupt geschieht.
Zu empfehlen ist aus unserer Sicht, wenn immer möglich, bei Vollnarkosen zusätzlich lokale Anästhesien zu verabreichen (das Nervensystem reagiert sonst nämlich sehr wohl auf z.B. Schneiden, was an der Erhöhung des Pulses im Moment des Schnitts abgelesen werden kann).
Viele Grüsse, Andre
Hallo Diana
Leider kann ich hier nicht mit meinem Rat und meinen Erfahrungen helfen, da ich mich nur in Post-„Traumatischen“ Erkrankungen ein wenig auskenne.
Tut mir sehr leid, ich hätte gerne geholfen! 
Viele liebe Grüße
Günter
Hallo Diana,
Ich kann das leider auch nicht genau beantworten.
Ich gehe davon aus, dass damit Komplikationen nach einer Operation gemeint sind, die auf das Traumatische eben dieser zurückgeführt werden. Natürlich hat jede Operation traumatisches Potenzial. Es ist ein heftiger und gewaltsamer Eingriff in den Körper, der auch psychisch zu einer schweren Belastung führen kann. es gibt diverse Untersuchungen die belegen, dass Patienten trotz der Narkose vieles mitbekommen. Ebenso registriert der Körper den Eingriff, auch wenn der Schmerz nicht direkt gespürt wird.
Ich hoffe das meine Antwort trotzdem hilfreich ist. Für weitere und konkretere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Thomas