Hallo,
(meine Anfrage passt nicht so richtig in dieses Board, jedoch habe ich auch keines gefunden, wo sie mir besser zu passen scheint - ggf. bitte verschieben, danke!)
Ich würde gerne wissen, was genau eine RPK-Maßnahme / RPK (Rehabilitation für psychisch Kranke) ist, insbesondere:
- welche Diagnosegruppen werden hier vorwiegend behandelt?
- mit welchen (psycho)therapeutischen Maßnahmen?
- welche Voraussetzungen von Seiten des Patienten müssen gegeben sein?
- gibt es Ausschlusskriterien?
- wann ist eine solche Maßnahme sinnvoll und zielführend und wann nicht?
- gibt es so etwas wie einen „Dachverband RPK“, wo man evtl. derartige Informationen beziehen kann?
Hintergrund: Es geht um einen Bekannten, selbst Medizinstudent, mit einer Trauma-, Ess- und Borderlinestörung; er hat aufgrund seiner Erkrankung Schwierigkeiten, sein Studium fortzusetzen, war bislang aber sehr erfolgreich. Er hat eine Maßnahme in einer psychotherapeutischen Rehaklinik beantragt, seine Krankenkasse lehnt dies jedoch ab und möchte, dass er sich statt dessen einer RPK-Maßnahme unterzieht.
Ich selbst habe einen psychologischen Hintergrund und halte das für unpassend, da - nach meinem Eindruck (!, subjektiv - ich kenne mich in dem Feld nicht wirklich aus) in diesen Einrichtungen vorwiegend psychotisch Erkrankte behandelt werden und auf eher handwerkliche, evtl. auch kaufmännische Tätigkeiten vorbereitet werden (Arbeitstrainingsmaßnahmen wie Kabel konfektionieren, Tastschreiben erlernen…). Daher kann ich da für meinen Bekannten keinen Sinn erkennen, er weiß jedoch nicht, wie er gegenüber der Krankenkasse argumentieren kann, daher bräuchten wir weitergehende Informationen.
Vielen Dank!
Maxi