hallo anwar,
Die „erfolgreichsten“
(Verbreitung und Anzahl) Lebewesen der Erde sind Insekten, ich
glaube Spinnen, um genau zu sein.
SCNR: spinnen sind nicht insekten. (aber is hier eh wurscht.)
ich habe nicht gesagt, dass der mensch „das biologisch erfolgreichste“ lebewesen sei. ich mein nur, dass er biologisch erfolgreich ist. (derweil kann man das noch sagen, solange der planet nicht völlig vergiftet und / oder in die luft geflogen ist.)
was ich unschön find an deinem argument: das wort „bastard“.
hat so einen abwertenden klang. man sollte den sachverhalt ins
positive wenden. gibts kein gescheiteres wort dafür?Nun, ich habe es ja mit einem Smilie versucht ins positive
(bzw. ironische) zu drehen.
das hatte ich durchaus bemerkt.
Aber der biologisch korrekte
Begriff ist nun mal Bastard, damit müssen wir alle leben.
frage: warum ist das biologisch korrekte wort für eine genpool-mischung ein stilistisch stark negativ konnotiertes? vermutlich doch, weil der mensch sich jahrtausendelang mit der züchtung von hochspezialisierten tierrassen beschäftigt hat und „bastarde“ die züchtungsergebnisse schmälerten. das wirft wieder ein bezeichnendes licht auf den rassenbegriff. eine „reine rasse“ ist etwas zu einem ganz bestimmten zweck gezüchtetes, etwas instrumentalisiertes, ein werkzeug. ein produkt der herrschaft bzw. der versklavung. „reinrassig“ zu sein wäre eine mangelerscheinung.
wie schön ist es, mensch zu sein - ohne einer rasse anzugehören oder anzugehören können.
m.
)